Ver­lus­te aus Wert­pa­pier­ge­schäf­ten – und die ver­ti­ka­le Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung

Der Wort­laut des § 23 Abs. 3 Satz 8 EStG a.F. schließt einen sog. ver­ti­ka­len Ver­lust­aus­gleich zwi­schen pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten (i.S. des § 23 Abs. 1 EStG) und posi­ti­ven Ein­künf­ten aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten aus­drück­lich aus . Danach sind Ver­lus­te aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten nur bis zur Höhe des Gewinns, den der Steu­er­pflich­ti­ge im glei­chen Kalen­der­jahr

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Fremd­wäh­rungs­ge­schäf­te als pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te

Mit der Ent­ge­gen­nah­me eines Fremd­wäh­rungs­gut­ha­bens als Gegen­leis­tung für die Ver­äu­ße­rung von Wert­pa­pie­ren wer­den bei­de Wirt­schafts­gü­ter getauscht, d.h. die Wert­pa­pie­re ver­äu­ßert und das Fremd­wäh­rungs­gut­ha­ben ange­schafft. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 i.V.m. § 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG unter­lie­gen pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te bei ande­ren Wirt­schafts­gü­tern als den in

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Auf­klä­rungs­pflicht der Bank übr Ver­triebs­pro­vi­sio­nen beim Wert­pa­pier­kauf

Eine bera­ten­de Bank, die als Kauf­kom­mis­sio­nä­rin dem Kun­den für die Beschaf­fung eines emp­foh­le­nen Wert­pa­piers eine Pro­vi­si­on in Rech­nung stellt, hat den Kun­den über eine Ver­triebs­ver­gü­tung von Sei­ten der Emit­ten­tin des Wert­pa­piers auf­zu­klä­ren. Die bera­ten­de Bank ist zu einer anle­ger- und objekt­ge­rech­ten Bera­tung ver­pflich­tet . Inhalt und Umfang der Bera­tungs­pflich­ten hän­gen

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Ver­brau­cher­rech­te gegen­über Ban­ken und Wert­pa­pier­fir­men

Der Bun­des­rat hat heu­te zum Gesetz­ent­wurf zur Aus­füh­rung der EU-Ratin­g­­ver­­or­d­­nung Stel­lung genom­men und eine Stär­kung der Ver­brau­cher­rech­te auf den Finanz­märk­ten gefor­dert. Die Län­der ver­tre­ten die Auf­fas­sung, dass die Offen­le­gungs­pflicht der Wert­pa­pier­fir­men für Pro­vi­sio­nen und Gebüh­ren gegen­über dem Ver­brau­cher zu ver­bes­sern ist. Die­se sei­en in trans­pa­ren­ter Form vor Ver­trags­ab­schluss sowohl pro­zen­tu­al

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Wer­be­schrei­ben vom Anla­ge­be­ra­ter

Die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht hat in Kon­kre­ti­sie­rung der durch das Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz neu gefass­ten Vor­schrif­ten des Wert­pa­pier­han­dels­ge­set­zes am 11. Febru­ar 2010 ein Rund­schrei­ben zur Wer­bung von Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men ver­öf­fent­licht. Mit die­sem Aus­le­gungs­schrei­ben sol­len den Ban­ken Leit­li­ni­en vor­ge­ge­ben wer­den, um künf­tig eine mög­lichst ein­heit­li­che Beach­tung der neu­en Rege­lun­gen sicher­zu­stel­len. Tra­gen­de Prin­zi­pi­en die­ser Rege­lun­gen

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Tageshan­del mit gleich­ar­ti­gen Wert­pa­pie­ren

Wer­den Wert­pa­pie­re, die inner­halb der Jah­res­frist des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG mit Ver­lust ver­äu­ßert wer­den, am sel­ben Tage in glei­cher Art und Anzahl, aber zu unter­schied­li­chem Kurs wie­der gekauft, so liegt hier­in nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs kein Gestal­tungs­miss­brauch im Sin­ne des § 42 AO. In dem

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Wert­pa­pier-Clea­ring in Deutsch­land

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat sich nun auch vor dem Gericht ers­ter Instanz der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten mit ihrer Kar­tell­ent­schei­dung zum deut­schen Sys­tem des Wer­t­pa­­pier-Clea­­rings durch­ge­setzt. Das EuG wies jetzt die Kla­ge der Clear­stream Ban­king AG und ihrer Hol­ding, der Clear­stream Inter­na­tio­nal SA, gegen die Ent­schei­dung der Kom­mis­si­on ab, der zufol­ge Clear­stream sich

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Vor­steu­er­be­trä­ge aus Akti­en­ver­kauf

Ein Unter­neh­mer kann die in Rech­nun­gen i. S. d. § 14 UStG geson­dert aus­ge­wie­se­ne Umsatz­steu­er für Lie­fe­run­gen und sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von ande­ren Unter­neh­mern für sein Unter­neh­men aus­ge­führt wor­den sind, gem. § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG als Vor­steu­er­be­trä­ge abzie­hen. Vom Vor­steu­er­ab­zug aus­ge­schlos­sen ist die Steu­er für die sons­ti­gen Leis­tun­gen,

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Dayt­ra­der nicht zwin­gend gewerb­lich tätig

Umfang­rei­che Wert­pa­pier­ge­schäf­te an in- und aus­län­di­schen Bör­sen­plät­zen stel­len nicht stets eine gewerb­li­che Tätig­keit dar, son­dern kön­nen u.U. als pri­va­te Ver­mö­gens­ver­wal­tung anzu­se­hen sein, so dass zwar die Gewin­ne aus die­ser Tätig­keit der Ein­kom­men­steu­er, nicht aber zusätz­lich der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen. Das ent­schied jetzt das Finanz­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg. In dem vom FG ent­schie­de­nen Streit­fall

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