Marktmanipulation - und die Änderungen des Wertpapierhandelsgesetzes

Markt­ma­ni­pu­la­ti­on – und die Ände­run­gen des Wert­pa­pier­han­dels­ge­set­zes

Hin­sicht­lich des straf­be­wehr­ten Ver­bots der Markt­ma­ni­pu­la­ti­on bestand zu kei­nem Zeit­punkt eine Ahn­dungs­lü­cke, die über das Meist­be­güns­ti­gungs­prin­zip des § 2 Abs. 3 StGB die Annah­me von Straf­frei­heit nach sich zöge. Dar­über hin­aus hat der Gesetz­ge­ber zur Besei­ti­gung even­tu­el­ler Aus­le­gungs­un­si­cher­hei­ten beschlos­sen, dem Wert­pa­pier­han­dels­ge­setz mit § 52 eine Über­gangs­vor­schrift für Alt­fäl­le der §§ 38, 39

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Speicherung personenbezogener Daten bei Anlagenberatern

Spei­che­rung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten bei Anla­gen­be­ra­tern

Die Spei­che­rung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten von Bank­kauf­leu­ten, die als Anla­ge­be­ra­ter bzw. Ver­triebs­be­auf­trag­te beschäf­tigt sind, in einer Daten­bank der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tun­gen ist recht­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Frank­furt a. M. in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len die Kla­gen meh­re­rer Bank­kauf­leu­te abge­wie­sen. Die Klä­ger hat­ten sich mit ihrer Kla­ge gegen die

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Das unterlassene Pflichtangebot und der Schadensersatz für die übrigen Aktionäre

Das unter­las­se­ne Pflicht­an­ge­bot und der Scha­dens­er­satz für die übri­gen Aktio­nä­re

Die übri­gen Aktio­nä­re haben kei­nen Anspruch auf eine Gegen­leis­tung, wenn ein Kon­troll­erwer­ber ent­ge­gen § 35 Abs. 2 WpÜG kein Pflicht­an­ge­bot ver­öf­fent­licht. Zin­sen wer­den nach § 38 Nr. 2 WpÜG nur geschul­det, wenn und soweit ein Pflicht­an­ge­bot ver­spä­tet ver­öf­fent­licht wird. § 35 Abs. 2 WpÜG ist kein Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs.

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Die Haftung für einen fehlerhaften Prospekt

Die Haf­tung für einen feh­ler­haf­ten Pro­spekt

Der Bun­des­ge­richts­hof hat aktu­ell grund­le­gend zu den Vor­aus­set­zun­gen einer Haf­tung nach der seit dem 1. Janu­ar 1991 in § 13 Ver­k­Pro­spG und seit dem 1. Juni 2012 inhalts­gleich in § 22 WpPG kodi­fi­zier­ten Pro­spekt­haf­tung für außer­börs­lich gehan­del­te Wert­pa­pie­re Stel­lung genom­men: Wen­det sich der Emit­tent von Wert­pa­pie­ren aus­drück­lich auch an das unkun­di­ge

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Stärkung des Anlegerschutzes II

Stär­kung des Anle­ger­schut­zes II

Der Bun­des­rat sieht an dem umfang­rei­chen Ver­bes­se­rungs­be­darf. In sei­ner heu­ti­gen Stel­lung­nah­me begrüßt der Bun­des­rat zwar die Ziel­set­zung des Gesetz­ent­wurfs, den Schutz von Pri­vat­an­le­gern vor Falsch­be­ra­tung zu ver­bes­sern. Er weist aber dar­auf hin, dass wei­te­re gesetz­ge­be­ri­sche Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung des Anle­ger­schut­zes – ins­be­son­de­re im Bereich des soge­nann­ten "Grau­en Kapi­tal­markts" – not­wen­dig

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Kundengelder von Wertpapierdienstleistern und die Verpflichtung zum Treuhandkonto

Kun­den­gel­der von Wert­pa­pier­dienst­leis­tern und die Ver­pflich­tung zum Treu­hand­kon­to

Ein Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men, das über kei­ne Erlaub­nis für das Ein­la­gen­ge­schäft (im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG) ver­fügt, hat Kun­den­gel­der, die es im Zusam­men­hang mit einer Wert­pa­pier­dienst­leis­tung oder einer Wert­pa­pier­ne­ben­dienst­leis­tung ent­ge­gen­nimmt, unver­züg­lich getrennt von den Gel­dern des Unter­neh­mens und von ande­ren Kun­den­gel­dern auf Treu­hand­kon­ten bei Kre­dit­in­sti­tu­ten bis die Gel­der

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