Abän­de­rung eines öffent­lich-recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleichs – und die Wesent­lich­keits­gren­ze

Aktu­ell muss­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Bestim­mung der kon­kre­ten Wesent­lich­keits­gren­zen im Rah­men der Abän­de­rung einer unter Anwen­dung des bis zum 31.08.2009 gel­ten­den Rechts ergan­ge­nen Ent­schei­dung über den Aus­gleich von Ren­ten­an­wart­schaf­ten in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung befas­sen: Eine Ent­schei­dung über den öffent­lich­recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleich nach dem bis zum 31.08.2009 gel­ten­den Recht kann

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Ver­an­la­gungs­zeit­raum­be­zo­gen­heit der Wesent­lich­keits­gren­ze

Ist das Tat­be­stands­merk­mal der "wesent­li­chen Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft inner­halb der letz­ten fünf Jah­re" ver­an­la­gungs­zeit­raum­be­zo­gen oder stich­tags­be­zo­gen aus­zu­le­gen? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf zu beschäf­ti­gen – und beur­teil­te die Wesent­lich­keits­gren­ze als Ver­an­la­gungs­zeit­raum­be­zo­gen: In dem Düs­sel­dor­fer Ver­fah­ren war die Klä­ge­rin im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung im

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