Dier erfolg­lo­se Asyl­an­trag – Kla­ge oder Wie­der­auf­nah­me­an­trag?

Einem Kla­ge­an­trag fehlt des­halb das Rechts­schutz­be­dürf­nis, weil der kla­gen­de Asyl­be­wer­ber auf die Mög­lich­keit eines Wie­der­auf­nah­me­an­tra­ges gemäß § 33 Abs. 5 Satz 2 AsylG als ein­fa­che­re und effek­ti­ve­re Mög­lich­keit zur Rea­li­sie­rung sei­nes Rechts­schutz­ziels ver­wie­sen wer­den könn­te. Dem Asyl­be­wer­ber soll durch den Wie­der­auf­nah­me­an­trag gemäß § 33 Abs. 5 Satz 2 AsylG die Mög­lich­keit der Hei­lung eines

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Der ver­fah­rens­be­en­den­de Beschluss – und das Wie­der­auf­nah­me­ver­fah­ren

Zwar ist das Wie­der­auf­nah­me­ver­fah­ren sei­nem Zweck ent­spre­chend, aus­nahms­wei­se aus Grün­den mate­ri­el­ler Gerech­tig­keit nicht mehr anfecht­ba­re Gerichts­ent­schei­dun­gen auf­zu­he­ben, auch gegen der Rechts­kraft fähi­ge ver­fah­rens­be­en­den­de Beschlüs­se statt­haft . Soweit das Wie­der­auf­nah­me­ver­fah­ren sich gegen einen Beschluss rich­tet, wird es nicht durch eine Kla­ge, son­dern durch einen Antrag eröff­net, über den durch Beschluss zu

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