Zulas­sungs­wi­der­ruf wegen Ver­mö­gens­ver­fall – und der Beur­tei­lungs­zeit­punkt

Für die Beur­tei­lung der Recht­mä­ßig­keit des Wider­rufs einer Zulas­sung zur Rechts­an­walt­schaft ist nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs allein auf den Zeit­punkt des Abschlus­ses des behörd­li­chen Wider­rufs­ver­fah­rens, also auf den Erlass des Wider­spruchs­be­scheids oder – wenn das nach neu­em Recht grund­sätz­lich vor­ge­schrie­be­ne Vor­ver­fah­ren ent­behr­lich ist – auf den Aus­spruch der Wider­rufs­ver­fü­gung

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Fach­an­walt – und die spä­te­re Wie­der­zu­las­sung zur Rechts­an­walt­schaft

Im Fall der Wie­der­zu­las­sung zur Rechts­an­walt­schaft ist auf Antrag ohne Wei­te­res die bis zum Wider­ruf der Zulas­sung bereits geführ­te Fach­an­walts­be­zeich­nung zu ver­lei­hen, sofern die (Ex)Rechtsanwältin nach­weist, dass sie sich in dem in § 15 FAO bezeich­ne­ten Umfang fort­ge­bil­det hat, und sofern nicht der Gesetz­ge­ber Rege­lun­gen zur Neu­ver­lei­hung einer Fach­an­walts­be­zeich­nung bei

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Zulas­sungs­wi­der­ruf – maß­geb­li­cher Zeit­punkt und spä­te­re Ent­wick­lun­gen

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist für die Beur­tei­lung der Recht­mä­ßig­keit eines Wider­rufs nach dem ab dem 1. Sep­tem­ber 2009 gel­ten­den Ver­fah­rens­recht auf den Zeit­punkt des Abschlus­ses des behörd­li­chen Wider­rufs­ver­fah­rens, also auf den Erlass des Wider­spruchs­be­scheids oder – wenn das nach neu­em Recht grund­sätz­lich vor­ge­schrie­be­ne Vor­ver­fah­ren ent­behr­lich ist –

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