Das vom Bestel­ler vor Abnah­me ver­än­der­te Werk

Der Unter­neh­mer darf die wei­te­re Erstel­lung eines Wer­kes ver­wei­gern, wenn der Bestel­ler vor Abnah­me wesent­li­che Ver­än­de­run­gen an Bau­tei­len vor­nimmt. Ein ggf. zuvor bestehen­der Ver­zug endet hier­durch. So durf­te die Werk­un­ter­neh­me­rin in dem hier vom Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Ober­lan­des­ge­richt ent­schie­de­nen Fall die Auf­stel­lung der Wind­kraft­an­la­ge ver­wei­gern, weil der Bestel­ler vor Abnah­me ohne ihre

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Wind­kraft­an­la­gen – wirt­schaft­li­ches Eigen­tum und der Abschreibungsbeginn

Die Anschaf­fungs­kos­ten einer durch Kauf­ver­trag bzw. Werk­lie­fe­rungs­ver­trag erwor­be­nen Wind­kraft­an­la­ge kön­nen erst ab dem Zeit­punkt des Über­gangs des wirt­schaft­li­chen Eigen­tums abge­schrie­ben wer­den. Das wirt­schaft­li­che Eigen­tum an einer Wind­kraft­an­la­ge geht erst im Zeit­punkt des Gefahr­über­gangs auf den Erwerber/​Besteller über. Gemäß § 7 Abs. 2 EStG kann der Gewinn bei Erwerb abnutz­ba­rer beweg­li­cher Wirt­schafts­gü­ter des

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