Konzerninterne Aufwärtsverschmelzung - und der Verlust der wirtschaftlichen Identität

Kon­zern­in­ter­ne Auf­wärts­ver­schmel­zung – und der Ver­lust der wirt­schaft­li­chen Iden­ti­tät

Gemäß § 8 Abs. 4 Satz 1 KStG 1996 n.F. ist Vor­aus­set­zung für den Abzug von Ver­lus­ten nach § 10d EStG bei einer Kör­per­schaft, dass sie nicht nur recht­lich, son­dern auch wirt­schaft­lich mit der Kör­per­schaft iden­tisch ist, die den Ver­lust erlit­ten hat. § 8 Abs. 4 KStG 1996 n.F. defi­niert die sog. wirt­schaft­li­che Iden­ti­tät einer

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Wirtschaftliche Identität bei Aufwärts- und Abwärtsverschmelzungen

Wirt­schaft­li­che Iden­ti­tät bei Auf­wärts- und Abwärts­ver­schmel­zun­gen

Über­wie­gend neu­es Betriebs­ver­mö­gen im Sin­ne des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 2002 liegt vor, wenn das zuge­gan­ge­ne Aktiv­ver­mö­gen das vor­her vor­han­de­ne Rest­ak­tiv­ver­mö­gen über­steigt. Das zuge­führ­te und das bis­he­ri­ge Aktiv­ver­mö­gen sind jeweils mit dem Teil­wert anzu­set­zen. In die Ver­gleichs­rech­nung sind auch imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter ein­zu­be­zie­hen. Wer­den Toch­ter­un­ter­neh­men im Zusam­men­hang mit einem Anteils­wech­sel von

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Wechsel von unmittelbarer zu mittelbarer Beteiligung an einer atypisch stillen Gesellschaft

Wech­sel von unmit­tel­ba­rer zu mit­tel­ba­rer Betei­li­gung an einer aty­pisch stil­len Gesell­schaft

Mit dem Aus­schei­den des stil­len Gesell­schaf­ters aus einer aty­pisch stil­len Gesell­schaft geht der Ver­lust­vor­trag ver­lo­ren, soweit der Fehl­be­trag auf den aus­schei­den­den Gesell­schaf­ter ent­fällt. Dies gilt auch dann, wenn der aus­schei­den­de stil­le Gesell­schaf­ter über eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft (Ober­ge­sell­schaft) mit­tel­bar wei­ter­hin an der aty­pisch stil­len Gesell­schaft (Unter­ge­sell­schaft) betei­ligt ist . Schei­det der

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Anteilsübertragung und Branchenwechsel

Anteils­über­tra­gung und Bran­chen­wech­sel

§ 8 Abs. 4 KStG 1996 n.F. defi­niert die "wirt­schaft­li­che Iden­ti­tät" einer Kör­per­schaft in Satz 1 nicht, son­dern bestimmt in Satz 2 ledig­lich bei­spiel­haft, wann eine wirt­schaft­li­che Iden­ti­tät nicht mehr gege­ben ist. Satz 2 des § 8 Abs. 4 KStG 1996 n.F. als Regel­bei­spiel setzt damit aber zugleich mit­tel­bar einen Maß­stab für die unter Satz 1 zu fas­sen­den

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Verlust der wirtschaftlichen Identität

Ver­lust der wirt­schaft­li­chen Iden­ti­tät

Fremd­fi­nan­zier­te Anschaf­fun­gen füh­ren zu neu­em Betriebs­ver­mö­gen i.S. des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1996 n.F. Der Ver­lust der wirt­schaft­li­chen Iden­ti­tät einer GmbH gemäß § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1996 n.F. setzt vor­aus, dass zwi­schen der Über­tra­gung der Gesell­schafts­an­tei­le und der Zufüh­rung neu­en Betriebs­ver­mö­gens ein sach­li­cher und zeit­li­cher Zusam­men­hang besteht. Erwirbt die Gesell­schaft

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Steuerrisiken bei unternehmerischer Neuausrichtung

Steu­er­ri­si­ken bei unter­neh­me­ri­scher Neu­aus­rich­tung

Ein Ver­lust der wirt­schaft­li­chen Iden­ti­tät nach § 8 Abs. 4 KStG 1996 a.F. kann auch vor­lie­gen, wenn der bis­he­ri­ge Geschäfts­be­trieb vor bzw. bei der Aus­rich­tung auf einen neu­en Geschäfts­zweig zwar nicht voll­stän­dig ein­ge­stellt, aber sehr stark redu­ziert wird. Eine Redu­zie­rung des Geschäfts­be­triebs auf einen gering­fü­gi­gen Teil der bis­he­ri­gen Tätig­keit ver­bun­den mit einer

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