Gesonderte Feststellung des verbleibenden Spendenvortrags

Geson­der­te Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Spen­den­vor­trags

Ein ver­blei­ben­der Spen­den­vor­trag für eine Ver­mö­gens­stockspen­de nach § 10b Abs. 1a EStG ist erst­mals zum Schluss des Ver­an­la­gungs­zeit­raums des Zuwen­dungs­jah­res geson­dert fest­zu­stel­len (§ 10b Abs. 1a Satz 4 EStG i.V.m. § 10d Abs. 4 EStG). Die­ser Bescheid hat für die nach­fol­gen­den Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de hin­sicht­lich der tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen des § 10b Abs. 1a EStG

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Wirtschaftliches Eigentum an einem Mitunternehmeranteil

Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an einem Mit­un­ter­neh­mer­an­teil

Vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung des Gesell­schafts­an­teils ist dem Erwer­ber eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft die Mit­un­ter­neh­merstel­lung nur dann zuzu­rech­nen, wenn der Erwer­ber rechts­ge­schäft­lich eine auf den Erwerb des Gesell­schafts­an­teils gerich­te­te, recht­lich geschütz­te Posi­ti­on erwor­ben hat, die ihm gegen sei­nen Wil­len nicht mehr ent­zo­gen wer­den kann, und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko sowie Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve voll­stän­dig

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Sondernutzungsrecht - und wirtschaftliches Eigentum

Son­der­nut­zungs­recht – und wirt­schaft­li­ches Eigen­tum

Der Son­der­nut­zungs­be­rech­tig­te hat über sei­nen Mit­ei­gen­tums­an­teil hin­aus in der Regel kein wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an dem ihm zur Nut­zung über­las­se­nen Gemein­schafts­ei­gen­tum. Wirt­schafts­gü­ter sind nach § 39 Abs. 1 AO grund­sätz­lich dem zivil­recht­li­chen Eigen­tü­mer zuzu­rech­nen. Übt ein ande­rer als der Eigen­tü­mer die tat­säch­li­che Herr­schaft über ein Wirt­schafts­gut in der Wei­se aus, dass er

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Die eindeutige Entnahmehandlung

Die ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung

Ent­nah­men sind alle Wirt­schafts­gü­ter (Barent­nah­men, Waren, Erzeug­nis­se, Nut­zun­gen und Leis­tun­gen), die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke im Lau­fe des Wirt­schafts­jah­res ent­nom­men hat (§ 4 Abs. 1 Satz 2 EStG). Dies ist durch eine ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung, durch schlüs­si­ges Ver­fah­ren oder durch einen Rechts­vor­gang mög­lich. Eine

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Wirtschaftliches Eigentum an einem Mitunternehmeranteil - vor der zivilrechtlichen Übertragung

Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an einem Mit­un­ter­neh­mer­an­teil – vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung

Dem Erwer­ber eines Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kann die Mit­un­ter­neh­merstel­lung bereits vor der zivil­recht­li­chen Über­tra­gung des Gesell­schafts­an­teils zuzu­rech­nen sein. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass der Erwer­ber rechts­ge­schäft­lich eine auf den Erwerb des Gesell­schafts­an­teils gerich­te­te, recht­lich geschütz­te Posi­ti­on erwor­ben hat, die ihm gegen sei­nen Wil­len nicht mehr ent­zo­gen wer­den kann, und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko

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Forstwirtschaft ist keine Liebhaberei

Forst­wirt­schaft ist kei­ne Lieb­ha­be­rei

Bei einem Forst­be­trieb, ins­be­son­de­re einem sog. aus­set­zen­den Betrieb, ist die Total­ge­winn­pro­gno­se objekt­be­zo­gen, d.h. genera­tio­nen­über­grei­fend über den Zeit­raum der durch­schnitt­li­chen oder bei Erwerb bereits her­ge­stell­ter Baum­be­stän­de ver­blei­ben­den Umtriebs­zeit des dar­in vor­herr­schen­den Baum­be­stands zu ermit­teln. Ein Steu­er­pflich­ti­ger, der durch den Erwerb eines Wald­grund­stücks von knapp 5 ha einen Forst­be­trieb begrün­det und die­sen durch

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