Schreibmaschine

Die zen­tra­len Schuld­ner­ver­zeich­nis­se – und die Wirtschaftsauskunfteien

Die Ertei­lung einer Bewil­li­gung zum lau­fen­den Bezug von Abdru­cken aus dem zen­tra­len Schuld­ner­ver­zeich­nis in einem eigen­stän­di­gen vor­ge­la­ger­ten Ver­fah­ren unab­hän­gig von dem tat­säch­li­chen Bezug von Abdru­cken ist gesetz­lich nicht vor­ge­se­hen. Dem Wort­laut des § 882g Abs. 1 ZPO lässt sich nicht ent­neh­men, dass es neben dem auf Ertei­lung von Abdru­cken gerich­te­ten Antragsverfahren

Lesen

Lau­fen­der Bezug von Abdru­cken aus dem zen­tra­len Länderschuldnerverzeichnis

Dem Wort­laut des § 882g Abs. 1 ZPO lässt sich nicht ent­neh­men, dass es neben dem auf Ertei­lung von Abdru­cken gerich­te­ten Antrags­ver­fah­ren ein wei­te­res, hier­von unab­hän­gi­ges, vor­ge­schal­te­tes Ver­fah­ren gibt, wel­ches sich nur auf die Berech­ti­gung zum lau­fen­den Bezug von Abdru­cken bezieht. Gemäß § 882g Abs. 1 Satz 1 ZPO kön­nen aus dem Schuldnerverzeichnis

Lesen

Schufa-Sco­ring

Gegen eine Wirt­schafts­aus­kunf­tei (hier: die SCHUFA) besteht ein daten­schutz­recht­li­cher Aus­kunfts­an­spruch dar­über, wel­che per­so­nen­be­zo­ge­nen, ins­be­son­de­re kre­dit­re­le­van­ten Daten bei ihr gespei­chert und in die Berech­nung der Wahr­schein­lich­keits­wer­te („Schufa-Score“) ein­ge­flos­sen sind. Dage­gen ist die Aus­kunf­tei – die SCHUFA – nicht ver­pflich­tet, den von ihr für die Ermitt­lung des Scores ein­ge­setz­ten Berech­nungs­al­go­rith­mus offen zu legen.

Lesen