Die Rück­la­ge der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer

Die Bil­dung von ange­mes­se­nen Rück­la­gen gehört zu einer geord­ne­ten Haus­halts­füh­rung. Daher han­delt es sich bei den Mit­teln für ange­mes­se­ne Rück­la­gen eben­falls um Kos­ten der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer im Sin­ne des § 3 Abs. 2 IHKG . Besteht bei der Bil­dung des Haus­halts­an­sat­zes für eine Rück­la­ge nach dem Finanz­sta­tut der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer

Lesen

Wohn­geld­vor­schüs­se – und die zwi­schen­zeit­li­che Jah­res­rech­nung

Gemäß § 28 Abs. 2 WEG sind die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ver­pflich­tet, die durch den Wirt­schafts­plan beschlos­se­nen Vor­schüs­se zu zah­len. An die­ser Schuld­ner­stel­lung der Woh­nungs­ei­gen­tü­me­rin auf der Grund­la­ge des Wirt­schafts­plans ändert auch der Umstand nichts, dass die Eigen­tü­mer­ver­samm­lung zwi­schen­zeit­lich – nach Ver­äu­ße­rung der Eigen­tums­woh­nung – eine Jah­res­ab­rech­nung über das betref­fen­de Jahr erstellt hat,

Lesen

Beschluss­an­fech­tungs­kla­gen – und die Kos­ten­vor­schüss­se der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer

Die Gemein­schaft der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer kann jeden­falls dann die Auf­brin­gung von Vor­schüs­sen beschlie­ßen, um den Ver­wal­ter in die Lage zu ver­set­zen, einen Rechts­an­walt mit der Rechts­ver­tei­di­gung der übri­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer gegen Beschluss­an­fech­tungs­kla­gen zu beauf­tra­gen, wenn sol­che Kla­gen all­ge­mein zu erwar­ten sind. In die­sem Fall kön­nen Mit­tel im Gesamt­wirt­schafts­plan und in den Ein­zel­wirt­schafts­plä­nen

Lesen

Neu­er Wirt­schafts­plan – neue WEG-Son­der­um­la­ge

Der Wirt­schafts­plan kann nach der Beschluss­fas­sung über die Jah­res­ab­rech­nung durch einen Zweit­be­schluss ersetzt wer­den, wenn Zwei­fel an sei­ner Wirk­sam­keit bestehen; nichts ande­res gilt für den Beschluss über die Erhe­bung einer Son­der­um­la­ge als Ergän­zung des Wirt­schafts­plans. Rich­tig ist zwar, dass eine Son­der­um­la­ge eine Ergän­zung des Wirt­schafts­plans für das lau­fen­de Wirt­schafts­jahr dar­stellt,

Lesen

Die Pro­zess­kos­ten der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

Macht die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft Bei­­trags- oder Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen einen ein­zel­nen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer gericht­lich gel­tend, sind die ihr ent­ste­hen­den Pro­zess­kos­ten gemäß § 16 Abs. 2 WEG von allen Woh­nungs­ei­gen­tü­mern zu tra­gen; eine Frei­stel­lung des obsie­gen­den Woh­nungs­ei­gen­tü­mers gemäß § 16 Abs. 8 WEG kommt nicht in Betracht. Die Fra­ge, ob die Kos­ten eines Rechts­streits, den die

Lesen

Haus­geld­vor­schüs­se im Wirt­schafts­plan der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

In dem Gesamt­wirt­schafts­plan müs­sen die (künf­ti­gen) Haus­geld­vor­schüs­se der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer nicht aus­drück­lich als Ein­nah­men auf­ge­führt wer­den. Der not­wen­di­ge Inhalt eines Wirt­schafts­plans wird in § 28 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 3 WEG fest­ge­legt. Der Plan hat zunächst die vor­aus­sicht­li­chen Ein­nah­men und Aus­ga­ben bei der Ver­wal­tung des gemein­schaft­li­chen Eigen­tums zu ent­hal­ten. Sie müs­sen in

Lesen