Das Aus­schei­den des pro­mo­vier­ten Namens­ge­bers aus einer Wir­schafts­prü­fer-Part­ner­schafts­ge­sell­schaft

Bei Aus­schei­den des pro­mo­vier­ten Namens­ge­bers einer als Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft aner­kann­ten Part­ner­schaft sind die ver­blei­ben­den Part­ner bei Ein­wil­li­gung des Aus­ge­schie­de­nen oder sei­ner Erben auch dann zur Fort­füh­rung des bis­he­ri­gen Namens der Part­ner­schaft mit dem Dok­tor­ti­tel des Aus­ge­schie­de­nen befugt, wenn kei­ner von ihnen pro­mo­viert hat. Grund­sätz­lich muss der Name der Part­ner­schaft nach §

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Zeu­gen­ver­neh­mung von BAFin-Gut­ach­tern

Nach § 376 Abs. 1 ZPO gel­ten für die Ver­neh­mung von Rich­tern, Beam­ten und ande­ren Per­so­nen des öffent­li­chen Diens­tes als Zeu­gen über Umstän­de, auf die sich ihre Pflicht zur Amts­ver­schwie­gen­heit bezieht, und für die Geneh­mi­gung zur Aus­sa­ge die beson­de­ren beam­ten­recht­li­chen Vor­schrif­ten. § 376 Abs. 1 ZPO setzt mit­hin – eben­so wie der

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Wirt­schafts­prü­fer – und das Ver­bot gewerb­li­cher Tätig­keit

Die Betä­ti­gung in einem geschäfts­füh­ren­den Organ einer Kapi­tal­ge­sell­schaft unter­fällt dem Ver­bot der gewerb­li­chen Betä­ti­gung im Sin­ne des § 43a Abs. 3 Nr. 1 WPO. Das Ver­bot, neben einer Tätig­keit als Wirt­schafts­prü­fer gewerb­li­che Tätig­kei­ten aus­zu­üben, ist nach Auf­fas­sung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts mit Uni­ons- und Ver­fas­sungs­recht ver­ein­bar. Dies gilt auch für die Tätig­keit im Ver­wal­tungs­rat

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Berufs­ge­richt­li­che Ver­fah­ren – und das Ver­bot der Dop­pel­be­stra­fung

Berufs­ge­richt­li­che Maß­nah­men im Anschluss an eine straf­recht­li­che Ver­ur­tei­lung (hier: eines Steu­er­be­ra­ters) ver­sto­ßen nicht gegen das sich aus Art. 103 Abs. 3 GG erge­ben­de Ver­bot der Dop­pel­be­stra­fung. Ein Ver­stoß gegen den Grund­satz "ne bis in idem" liegt nicht vor, weil berufs­ge­richt­li­che Maß­nah­men nicht auf­grund der all­ge­mei­nen Straf­ge­set­ze im Sin­ne des Art. 103

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Der Bestä­ti­gungs­ver­merk des Wirt­schafts­prü­fers als sit­ten­wid­ri­ge Schä­di­gung der Kapi­tal­an­le­ger

Mit der Haf­tung einer Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung von Anle­gern durch Ertei­lung eines unein­ge­schränk­ten Bestä­ti­gungs­ver­merks für den Jah­res­ab­schluss (mit Lage­be­richt) einer Emit­ten­tin von Inha­ber­teil­schuld­ver­schrei­bun­gen hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Dres­den zu befas­sen: Sit­ten­wid­rig im Sin­ne des § 826 BGB ist ein Ver­hal­ten, das nach sei­nem Gesamt­cha­rak­ter, der durch umfas­sen­de

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Der Medi­en­fonds, der Wirt­schafts­prü­fer als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur – und die Ver­jäh­rung von Haf­tungs­an­sprü­chen

Die fünf Jah­re betra­gen­de Ver­jäh­rungs­frist des § 51a WPO aF fin­det – gege­be­nen­falls nach Maß­ga­be des § 139b Abs. 1 WPO – auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen einen Wirt­schafts­prü­fer wegen der Ver­let­zung von Auf­klä­rungs­pflich­ten aus einem Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­trag Anwen­dung. Dies hat der Bun­des­ge­richts­hof in sei­nen die­sel­be Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft und eben­falls Medi­en­fonds betref­fen­den Urtei­len vom 11.04.2013

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Gewinn­pro­gno­sen in einem Wert­pa­pier­pro­spekt – und die Haf­tung des Wirt­schafts­prü­fers

Eine Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft, die in einem Wert­pa­pier­pro­spekt ein feh­ler­haf­tes Tes­tat betref­fend die Prü­fung der Gewinn­pro­gno­sen nach § 7 des Wert­pa­pier­pro­spekt­ge­set­zes i.V.m. Art. 3 und Anhang – I Nr. 13.02. der Ver­ord­nung (EG) Nr. 809/​2004 abge­ge­ben hat, haf­tet gegen­über einem Kapi­tal­an­le­ger nach den Grund­sät­zen des Ver­trags mit Schutz­wir­kung zuguns­ten Drit­ter. Liegt der haf­tungs­aus­lö­sen­de Feh­ler

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Sit­ten­wid­ri­ge Schä­di­gung und die Exper­ten­haf­tung

Mit der Fra­ge der Haf­tung eines Rechts­an­walts und Wirt­schafts­prü­fers wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung von Anle­gern durch irre­füh­ren­de Äuße­run­gen bei Vor­trä­gen und Ver­an­stal­tun­gen mit Ver­triebs­mit­ar­bei­tern über die Wert­hal­tig­keit von Betei­li­gun­gen muss­te sich der Bun­des­ge­richts­hof jetzt in meh­re­ren Ver­fah­ren befas­sen: Sit­ten­wid­rig ist ein Ver­hal­ten, das nach sei­nem Gesamt­cha­rak­ter, der durch umfas­sen­de Wür­di­gung

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Die prü­fungs­pflich­ti­ge mit­tel­gro­ße GmbH und die Haf­tung des Wirt­schafts­prü­fers

Auf den Jah­res­ab­schluss einer prü­fungs­pflich­ti­gen mit­tel­gro­ßen GmbH sind die Vor­schrif­ten des § 256 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 6 Satz 1 AktG ent­spre­chend anwend­bar. Ein Wirt­schafts­prü­fer ver­letzt sei­ne ihm gegen­über der zu prü­fen­den mit­tel­gro­ßen GmbH oblie­gen­den Pflich­ten aus dem Ver­trag über die Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses, wenn er die Prü­fung durch­führt, obwohl er nicht

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Das Wirt­schafts­prü­fer­tes­tat im Ver­kaufs­pro­spekt

Die tat­säch­li­che Ver­mu­tung, dass es dem Anle­ger für sei­ne Anla­ge­ent­schei­dung auf die Rich­tig­keit aller wesent­li­chen Pro­spekt­an­ga­ben ankommt, erfasst Fest­stel­lun­gen in einem ver­öf­fent­lich­ten Wirt­schafts­prü­fer­tes­tat grund­sätz­lich auch dann, wenn es sich auf einen über­hol­ten Stich­tag bezieht und ein neu­er bestä­tig­ter Jah­res­ab­schluss zu erwar­ten war. Auch ein über­hol­ter Bestä­ti­gungs­ver­merk begrün­det zumin­dest das Ver­trau­en,

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Haf­tung des Wirt­schafts­prü­fers für feh­ler­haf­te Emis­si­ons­pro­spek­te

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge der Dar­­­le­gungs- und Beweis­last für den Ein­tritt eines Scha­dens zu befas­sen, wenn Anle­ger einen Wirt­schafts­prü­fer wegen eines pflicht­wid­ri­gen Bestä­ti­gungs­ver­merks im Sin­ne des § 322 HGB nach § 826 BGB auf Scha­dens­er­satz in Anspruch neh­men mit der Begrün­dung, ohne des­sen Auf­nah­me in Pro­spek­te

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Mit­un­ter­neh­merstel­lung der Kom­ple­men­tär-GmbH in einer Steu­er­be­ra­tungs-KG

Eine Steu­er­be­ra­­tungs- und Wir­t­­schafts­­prü­­fungs-KG mit einer GmbH als allei­ni­ger Kom­ple­men­tä­rin erzielt Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb. Das gilt auch dann, wenn die GmbH ledig­lich eine Haf­tungs­ver­gü­tung erhält und am Ver­mö­gen und Gewinn der KG nicht teil­hat. Gemäß § 15 Abs. 2 EStG ist eine selb­stän­di­ge nach­hal­ti­ge Betä­ti­gung, die mit der Absicht, Gewinn zu

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Das Arbeits­zim­mer eines Steu­er­be­ra­ters

Das häus­li­che Arbeits­zim­mer ist bei einem selb­stän­dig täti­gen Wirt­schafts­prü­fer und Steu­er­be­ra­ter nicht als Betriebs­stät­te oder betriebs­stät­ten­ähn­li­cher Raum anzu­se­hen. Die hier­für auf­ge­wand­ten Kos­ten unter­lie­gen daher im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung den Beschrän­kun­gen für häus­li­che Arbeits­zim­mer. In einem vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall ver­füg­te der Klä­ger – Gesell­schaf­ter einer Part­ner­schafts­ge­sell­schaft – ver­füg­te über

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Part­ner­schafts­ge­sell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung

Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Part­ner­schafts­ge­set­zes in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht, mit dem als Alter­na­ti­ve zur Limi­ted Lia­bi­li­ty Part­nership (LLP) eine Part­ner­schafts­ge­sell­schaft mit beschränk­ter Haf­tung für Ange­hö­ri­ge frei­er Beru­fe geschaf­fen wer­den soll. In dem Gesetz­ent­wurf wird das Part­ner­schafts­ge­sell­schafts­ge­setz (PartGG) hin­sicht­lich beruf­li­cher Feh­ler für eine Beschrän­kung der Haf­tung auf

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Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren

Der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gebie­tet die Ein­be­zie­hung erkenn­bar sach­lich und zeit­lich zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in ein gericht­li­ches Ver­fah­ren. Nach berufs­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lung hin­dert dies die spä­te­re Ahn­dung so zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in einem neu­en Ver­fah­ren. Im Berufs­recht gilt all­ge­mein der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung , der auch für Dis­zi­pli­nar­maß­nah­men

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Nicht­zah­lung von Kam­mer­bei­trä­gen als Berufs­pflicht­ver­let­zung

Die Pflicht zur Leis­tung der Kam­mer­bei­trä­ge (§ 61 Abs. 1 Satz 1 WPO) stellt eine Berufs­pflicht im Sin­ne des § 67 Abs. 1 WPO dar. Die schuld­haf­te Nicht­zah­lung ist des­halb eine ahn­dungs­fä­hi­ge Berufs­pflicht­ver­let­zung. Die ver­ei­dig­ten Buch­prü­fer sind nach § 128 Abs. 3 WPO Mit­glie­der der Wirt­schafts­prü­ferkam­mern. Schon auf­grund die­ser Mit­glied­schaft unter­liegt ein ver­ei­dig­ter Buch­prü­fer

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Nicht­zah­lung einer Geld­bu­ße und das Berufs­recht

Die Nicht­be­zah­lung einer wegen einer Berufs­pflicht­ver­let­zung ver­häng­ten Geld­bu­ße begrün­det regel­mä­ßig kei­ne geson­dert zu ahn­den­de Berufs­pflicht­ver­let­zung. Der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gebie­tet die Ein­be­zie­hung erkenn­bar sach­lich und zeit­lich zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in ein gericht­li­ches Ver­fah­ren. Nach berufs­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lung hin­dert dies die spä­te­re Ahn­dung so zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in einem neu­en

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Ange­stell­te Wirt­schafts­prü­fer und das Betriebs­ver­fas­sungs­recht

§ 45 Satz 2 WPO ist in Ver­bin­dung mit. § 45 Satz 1 WPO ver­fas­sungs­kon­form ein­schrän­kend so zu ver­ste­hen, dass die Bereichs­aus­nah­me von der Betriebs­ver­fas­sung nur für ange­stell­te Wirt­schafts­prü­fer mit Pro­ku­ra gilt. Nach § 45 Satz 2 WPO gel­ten ange­stell­te Wirt­schafts­prü­fer als lei­ten­de Ange­stell­te im Sin­ne des § 5 Abs. 3 des Betriebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes. §

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Der Sach­ver­stän­di­ge im Haf­tungs­pro­zess gegen Wirt­schafts­prü­fer

Zur Beant­wor­tung der Fra­ge, ob ein Vor­stands­mit­glied einer Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft bei der Ent­schei­dung über die Erwei­te­rung einer Nie­der­las­sung von einer zutref­fend erstell­ten Ertrags­pro­gno­se aus­ge­gan­gen ist, muss das Gericht regel­mä­ßig einen Sach­ver­stän­di­gen hören, sofern es nicht dar­legt, dass es eige­ne Sach­kun­de auf dem Gebiet der Unter­neh­mens­pla­nung besitzt und des­we­gen in der Lage

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Wer­bung vom Wirt­schafts­prü­fer – Berufs­recht vs. Dienst­leis­tungs-Richt­li­nie

Eine natio­na­le Rege­lung darf für Wirt­schafts­prü­fer kein abso­lu­tes Ver­bot von Kun­den­ak­qui­se­hand­lun­gen vor­se­hen. Ein sol­ches durch die Diens­t­­leis­­tungs-Rich­t­­li­­nie unter­sag­tes Ver­bot stellt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on eine Beschrän­kung des grenz­über­schrei­ten­den frei­en Dienst­leis­tungs­ver­kehrs dar. Die Diens­t­­leis­­tungs-Rich­t­­li­­nie , die von den Mit­glied­staa­ten spä­tes­tens bis zum 28. Dezem­ber 2009 umge­setzt wer­den

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Gewer­be­steu­er­pflicht einer Frei­be­ruf­ler-GmbH & Co KG

Eine Frei­be­­ruf­­ler-GmbH & Co. KG erzielt nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf kei­ne frei­be­ruf­li­che, son­dern gewerb­li­che Ein­künf­te, und dies selbst in dem Fall, dass die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH voll­stän­dig von der Geschäfts­füh­rung in der KG aus­ge­schlos­sen ist. In dem vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall wen­de­te sich eine Wir­t­­schafts­­prü­­fungs- und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft gegen die Fest­set­zung

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Gewer­be­steu­er­pflicht für eine Wirt­schafts­prü­fungs-GmbH

Wie jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in einem Nicht­an­nah­me­be­schluss ent­schied, ist die Gewer­be­steu­er­pflicht für eine Wir­t­­schafts­­prü­­fer-GmbH ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich: Inhalts­über­sichtGewerb­li­che Tätig­keitRechts­form­neu­tra­le Besteue­rungKei­ne gewer­be­steu­er­li­che Begüns­ti­gungKein Ver­stoß gegen den Gleich­heits­grund­satz Gewerb­li­che Tätig­keit[↑] Soweit sich die Beschwer­de­füh­re­rin dage­gen wen­det, dass auch die Ein­künf­te einer aus frei­be­ruf­lich täti­gen Gesell­schaf­tern bestehen­den GmbH nach § 2 Abs. 2 Satz 1 GewStG gene­rell

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Der Jah­res­ab­schluss vom Wirt­schafts­prü­fer

Ein Ver­trag über die Prü­fung eines Jah­res­ab­schlus­ses ist nicht schon des­we­gen nich­tig, weil der Abschluss­prü­fer den Jah­res­ab­schluss ent­ge­gen dem Ver­bot in § 319 HGB nach Ver­trags­ab­schluss selbst teil­wei­se neu erstellt und prüft. Nach § 319 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5, Abs. 3 Nr. 4 HGB in der Fas­sung vom 21. Juni 2002 (jetzt

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Kei­ne Sekun­där­haf­tung der Wirt­schafts­prü­fer

Der als Jah­res­ab­schluss­prü­fer täti­ge Wirt­schafts­prü­fer unter­liegt nicht der Sekun­der­haf­tung, wie sie die Recht­spre­chung etwa für Rechts­an­wäl­te und Steu­er­be­ra­ter ent­wi­ckelt hat. Der Jah­res­ab­schluss­prü­fer, der der von ihm geprüf­ten Gesell­schaft wegen Pflicht­ver­let­zun­gen bei der Prü­fung zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet ist, kann ihr die Mit­ver­ur­sa­chung des ent­stan­de­nen Scha­dens durch ihren Geschäfts­füh­rer grund­sätz­lich gemäß §

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Win­ter­ak­ti­on mit Smart-Cabri­os

Eine Wer­bung für die Ver­mitt­lung des Erwerbs einer Vor­rats­ge­sell­schaft, bei der den als Ver­mitt­lern ange­spro­che­nen Rechts­an­wäl­ten, Steu­er­be­ra­tern und Wirt­schafts­prü­fern für die Ver­mitt­lung die Teil­nah­me an einem Gewinn­spiel mit einem attrak­ti­ven Gewinn – in dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ein Smart-Cabri­o­­let – ange­bo­ten wird, ist unlau­ter i.S. von §§ 3,

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Phoe­nix, die BaFin und die Wirt­schafts­prü­fer

Einer Ein­la­gen­­si­che­­rungs- und Anle­ger­ent­schä­di­gungs­ein­rich­tung des Ban­ken­sys­tems steht gegen ein Wirt­schafts­prü­fungs­un­ter­neh­men, das einen Prü­fungs­auf­trag der BaFin unzu­rei­chend erfüllt hat, kein Scha­dens­er­satz­an­spruch zu, wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt ent­schie­den hat. Die Klä­ge­rin des jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Falls ist eine gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 des Ein­la­gen­­si­che­­rungs- und Anle­ger­ent­schä­di­gungs­ge­set­zes (ESAEG) vom 16. Juli 1998

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