Wit­wen­geld in der Sol­da­ten­ver­sor­gung – und die Anrech­nung einer steu­er­recht­li­chen Anspar­rück­la­ge

Eine (steu­er­li­che) Anspar­rück­la­ge, deren Auf­lö­sung im Ein­kom­men­steu­er­be­scheid­zu einem Gewinn führt, darf nicht in die Ruhens­be­rech­nung für das Wit­wen­geld ein­be­zo­gen wer­den. Nach § 53 Abs. 1 Satz 1 SVG 2003 erhält ein Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ter, der Erwerbs- oder Erwerbs­er­satz­ein­kom­men bezieht, dane­ben sei­ne Ver­sor­gungs­be­zü­ge nur bis zum Errei­chen der in Absatz 2 bezeich­ne­ten Höchst­gren­ze. Als Höchst­gren­ze gel­ten

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Die Ver­mu­tung einer Ver­sor­gungs­ehe bei kur­zer Ehe­zeit

Zwar muss nach den ein­schlä­gi­gen gesetz­li­chen Vor­ga­ben die Ehe mit einem ver­stor­be­nen Beam­ten min­des­tens ein Jahr bestan­den haben, um einen Ver­sor­gungs­an­spruch des über­le­ben­den Ehe­part­ners aus­zu­lö­sen. Aber wenn es nicht der allei­ni­ge oder über­wie­gen­de Zweck der Hei­rat war, dem über­le­ben­den Ehe­part­ner eine Ver­sor­gung zu ver­schaf­fen, steht auch eine kür­ze­re Ehe­zeit einem

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Wit­wer­geld bei ein­ge­tra­ge­ner Lebens­part­ner­schaft

Seit Inkraft­tre­ten einer Geset­zes­än­de­rung im Lebens­part­ner­schafts­recht ab dem 1. Janu­ar 2005 besteht nach dem Tod eines Beam­ten für den hin­ter­blie­be­nen Lebens­part­ner einer ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner­schaft ein Anspruch auf Wit­wer­geld wie bei dem hin­ter­blie­be­nen Ehe­gat­ten eines Beam­ten. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der mit

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Wit­wen­geld nach 10 Tagen Zweite­he

Die Wit­we eines ver­stor­be­nen Lan­des­be­am­ten aus Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt erfolg­reich ihre Ver­sor­gung nach den beam­ten­recht­li­chen Bestim­mun­gen (Wit­wen­geld) ein­ge­klagt, obwohl die Ehe erst 10 Tage vor dem Tod des Beam­ten im Jah­re 2006 geschlos­sen wor­den war. Wie das Gericht in dem Urteil betont, han­delt es sich um einen Aus­nah­me­fall,

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Kei­ne Wit­wen­pen­si­on nach 24 Tagen

Die Wit­we eines Beam­ten, die nur 24 Tage mit ihrem Mann ver­hei­ra­tet war, erhält kei­ne Wit­wen­pen­si­on. Dies ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Die im Jah­re 1957 gebo­re­ne Klä­ge­rin hei­ra­te­te Anfang 2006 einen Poli­zei­be­am­ten, mit dem sie seit 1996 in nicht­ehe­li­cher Lebens­ge­mein­schaft zusam­men­leb­te. 24 Tage nach der Hoch­zeit ver­starb der

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