Ver­sor­gungs­ehe – und die Wider­le­gung der gesetz­li­chen Ver­mu­tung

Bei der Hin­ter­blie­be­nen­ver­sor­gung (Wit­wen­geld) ste­hen der Wit­we für die Wider­le­gung der gesetz­li­chen Ver­mu­tung einer Ver­sor­gungs­ehe alle Beweis­mit­tel zur Ver­fü­gung. Es sind nicht nur "äuße­re, objek­tiv erkenn­ba­re", son­dern auch "inne­re, sub­jek­ti­ve" Umstän­de – ins­be­son­de­re die Moti­ve der Ehe­gat­ten bei der Hei­rat – von Bedeu­tung. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te

Lesen

Die Ver­mu­tung einer Ver­sor­gungs­ehe und der Unter­halts­bei­trag

Die Wider­le­gung der gesetz­li­chen Ver­mu­tung der Ver­sor­gungs­ehe setzt bei der lebens­be­droh­li­chen Erkran­kung des ver­stor­be­nen Beam­ten vor­aus, dass objek­ti­ve, nach außen getre­te­ne Anhalts­punk­te vor­lie­gen, nach denen der Ver­sor­gungs­ge­dan­ke zum Zeit­punkt der Hei­rat kei­ne maß­geb­li­che Rol­le gespielt haben kann. Nach § 22 Abs. 1 S. 1 BeamtVG ist in den Fäl­len des § 19

Lesen

Ver­set­zung dienst­un­fä­hi­ger Bahn­be­am­ter in den Ruhe­stand

Wie alle Bun­des­be­am­ten kön­nen die der Deut­schen Bahn zuge­wie­se­nen Bun­des­be­am­ten vor Errei­chen der gesetz­li­chen Alters­gren­ze in den Ruhe­stand ver­setzt wer­den, wenn sie dienst­un­fä­hig sind und nicht im Bereich des Dienst­herrn auf einer ande­ren Stel­le beschäf­tigt wer­den kön­nen, deren Anfor­de­run­gen sie noch gewach­sen sind. In zwei jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt letzt­in­stanz­lich ent­schie­de­nen Fäl­len

Lesen

Kei­ne Wit­wen­pen­si­on nach 24 Tagen

Die Wit­we eines Beam­ten, die nur 24 Tage mit ihrem Mann ver­hei­ra­tet war, erhält kei­ne Wit­wen­pen­si­on. Dies ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Die im Jah­re 1957 gebo­re­ne Klä­ge­rin hei­ra­te­te Anfang 2006 einen Poli­zei­be­am­ten, mit dem sie seit 1996 in nicht­ehe­li­cher Lebens­ge­mein­schaft zusam­men­leb­te. 24 Tage nach der Hoch­zeit ver­starb der

Lesen