Miet­min­de­rung bei zu klei­ner Woh­nung

Eine Miet­min­de­rung wegen Abwei­chung der tat­säch­li­chen Wohn­flä­che von der im Miet­ver­trag ange­ge­be­nen Wohn­flä­che um mehr als 10 % kommt nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht in Betracht, wenn die Par­tei­en in dem Ver­trag deut­lich bestimmt haben, dass die Anga­be der Qua­drat­me­ter­zahl nicht zur Fest­le­gung des Miet­ge­gen­stan­des dient. In dem

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Miet­min­de­rung bei Wohn­flä­chen­un­ter­schrei­tung

Ein Man­gel einer Miet­woh­nung auf­grund einer Flä­chen­ab­wei­chung kann nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch dann vor­lie­gen kann, wenn der schrift­li­che Miet­ver­trag kei­ne Anga­ben zu der Wohn­flä­che ent­hält, dafür aller­dings ent­spre­chen­de Anga­ben im Vor­feld des Ver­trags­schlus­ses erfolgt sind. In dem vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall mie­te­te die Klä­ge­rin vom Beklag­ten

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Wohn­flä­che ca. 100 m²

Bei der Berech­nung der Miet­min­de­rung wegen Unter­schrei­tung der im Miet­ver­trag ange­ge­be­nen Wohn­flä­che ist nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch dann kei­ne zusätz­li­che Tole­ranz­schwel­le zu berück­sich­ti­gen ist, wenn die Wohn­flä­chen­an­ga­be im Ver­trag einen "ca."-Zusatz ent­hält. Die Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hofs ent­schie­de­nen Rechts­streits waren bis Ende 2007 Mie­ter einer

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Die Wohn­flä­che einer Mai­so­net­te­woh­nung

Bei der Ermitt­lung der Wohn­flä­che einer Mai­so­net­te­woh­nung ist die Flä­che des zu Wohn­zwe­cken mit­ver­mie­te­ten Gale­rie­ge­schos­ses unab­hän­gig davon zu berück­sich­ti­gen, ob die Räu­me des Gale­rie­ge­schos­ses nach bau­ord­nungs­recht­li­chen Vor­schrif­ten des­we­gen nicht zur Wohn­flä­che zu rech­nen sind, weil sie zu weni­ger als der Hälf­te der Grund­flä­che eine lich­te Höhe von mehr als 2,20 m auf­wei­sen

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Der Gar­ten als ver­ein­bar­te Wohn­flä­che?

Auch bei einem ver­mie­te­ten Ein­fa­mi­li­en­haus mit Gar­ten stellt eine Wohn­flä­chen­ab­wei­chung einen zur Min­de­rung berech­ti­gen­den Man­gel dar, wenn die tat­säch­li­che Wohn­flä­che von der ver­ein­bar­ten Wohn­flä­che um mehr als 10 % nach unten abweicht. Eine Anhe­bung die­ses Grenz­werts wegen der mit­ver­mie­te­ten Gar­ten­flä­che kommt nicht in Betracht. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 28. Okto­ber 2009 –

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Wohn­flä­chen­be­rech­nung bei öffent­lich-recht­li­cher Nut­zungs­be­schrän­kung

Ist die Grund­flä­che von Mieträu­men, die öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Nut­zungs­be­schrän­kun­gen unter­lie­gen, in die Wohn­flä­che ein­zu­rech­nen? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Die Klä­ger des jetzt vom BGH zu ent­schei­den­den Ver­fah­rens waren von Janu­ar 1989 bis Dezem­ber 2007 Mie­ter eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses der Beklag­ten in Mün­chen. Nach § 1 des Miet­ver­tra­ges

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Wohn­flä­chen­be­rech­nung im Fach­werk­haus

Ist in einem Wohn­raum­miet­ver­trag über ein älte­res Fach­werk­haus ver­ein­bart, dass die Wohn­flä­che nach den §§ 42 ff. II. BV zu berech­nen ist, so kann die Maß­geb­lich­keit die­ser Bestim­mun­gen für die Wohn­flä­chen­er­mitt­lung nicht mit der Begrün­dung ver­neint wer­den, der­ar­ti­ge Gebäu­de mit nied­ri­ger Decken­hö­he und frei­lie­gen­den Decken­bal­ken habe die Zwei­te Berech­nungs­ver­ord­nung nicht

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Frist­lo­se Kün­di­gung bei Wohn­flä­chen­ab­wei­chung

Eine erheb­li­che Abwei­chung der tat­säch­li­chen von der ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Wohn­flä­che berech­tigt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs den Mie­ter zur frist­lo­sen Kün­di­gung des Miet­ver­tra­ges. In dem jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Fall hat­ten die Klä­ger zum 1. Mai 2002 eine Woh­nung des Beklag­ten gemie­tet. Mit anwalt­li­chem Schrei­ben vom 24. Janu­ar 2005

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Dach­ter­as­sen in der Wohn­flä­chen­be­rech­nung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te jetzt über die Fra­ge zu ent­schei­den, mit wel­chem Anteil Dach­ter­ras­sen bei der Berech­nung der Wohn­flä­che einer Miet­woh­nung zu berück­sich­ti­gen sind. Die Beklag­te ist Mie­te­rin einer Mai­so­net­te­woh­nung des Klä­gers in Köln. Die Mie­te ist mit 1.000 € monat­lich zzgl. einer Betriebs­kos­ten­pau­scha­le von 180 € ver­ein­bart. Die Woh­nungs­grö­ße ist im Miet­ver­trag

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