Zahlungsrückstände können zu Entzug des Miteigentums führen

Zah­lungs­rück­stän­de kön­nen zu Ent­zug des Mit­ei­gen­tums füh­ren

Ein Mit­ei­gen­tü­mer kann sein Wohn­ei­gen­tum durch eine Zwangs­ver­stei­ge­rung ver­lie­ren, wenn den übri­gen Mit­ei­gen­tü­mern nach län­ge­rem Wohn­geld­rück­stand eine Fort­set­zung des Gemein­schafts­ver­hält­nis­ses nicht mehr zuzu­mu­ten ist. Mit­ei­gen­tü­mer betrei­ben Zwangs­ver­stei­ge­rung zur Schul­den­til­gung Im vor­lie­gen­den Fall hat­te ein Mit­ei­gen­tü­mer von Gemein­schafts­ei­gen­tum meh­re­re Jah­re sei­nen Wohn­geld­an­teil nicht begli­chen. Dar­auf­hin streng­ten die übri­gen Mit­ei­gen­tü­mer eine Ent­zie­hungs­kla­ge

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Eigentumswohnungen - und die Stellplatznachweise

Eigen­tums­woh­nun­gen – und die Stell­platz­nach­wei­se

Die Erfül­lung der öffent­lich­recht­li­chen Anfor­de­run­gen an den Stell­platz­nach­weis ist Auf­ga­be aller Woh­nungs­ei­gen­tü­mer, wenn der Bau­trä­ger bei der Errich­tung der Wohn­an­la­ge und der Tei­lung nach § 8 WEG von den der Bau­ge­neh­mi­gung zugrun­de­lie­gen­den Plä­nen abge­wi­chen ist und dadurch die öffent­lich­recht­li­che Ver­pflich­tung besteht, wei­te­re Stell­plät­ze zu schaf­fen. Nach § 21 Abs. 4 i.V.m.

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Wohnungseigentumsrechtliche Beschlussmängelklage - und die beschränkte Revisionszulassung

Woh­nungs­ei­gen­tums­recht­li­che Beschluss­män­gel­kla­ge – und die beschränk­te Revi­si­ons­zu­las­sung

Bei der woh­nungs­ei­gen­tums­recht­li­chen Beschluss­män­gel­kla­ge kann die Revi­si­ons­zu­las­sung auf ein­zel­ne Beschluss­män­gel­grün­de beschränkt wer­den. Aller­dings ist es rich­tig, dass die Zulas­sung der Revi­si­on nicht auf ein­zel­ne Rechts­fra­gen oder Anspruchs­ele­men­te beschränkt wer­den kann. Zuläs­sig ist aber eine Beschrän­kung auf einen tat­säch­lich und recht­lich selb­stän­di­gen und damit abtrenn­ba­ren Teil des Gesamt­streit­stoffs, auf den auch

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Hunde in der Wohnungseigentumsanlage - und die Anleinpflicht

Hun­de in der Woh­nungs­ei­gen­tums­an­la­ge – und die Anlein­pflicht

Ob die in einem Mehr­heits­be­schluss ent­hal­te­ne, nicht gegen ein gesetz­li­ches Ver­bot ver­sto­ßen­de Erlaub­nis, Hun­de auch unan­ge­leint auf einer Rasen­flä­che des Gemein­schafts­ei­gen­tums spie­len zu las­sen, ord­nungs­mä­ßi­gem Gebrauch ent­spricht, kann nicht gene­rell bejaht oder ver­neint wer­den, son­dern beur­teilt sich anhand der kon­kre­ten Umstän­de des Ein­zel­fal­les. Inhalts­über­sichtBeschluss­kom­pe­tenz der WEG-Ver­­­sam­m­­lung­Hun­­­de­hal­­tung und "ord­nungs­ge­mä­ßer Gebrauch" Beschluss­kom­pe­tenz

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Der Mobilfunkmast und die Wohnungseigentümergemeinschaft

Der Mobil­funk­mast und die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

Die Errich­tung einer Mobil­funk­sen­de­an­la­ge auf dem Haus einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft bedarf der Zustim­mung sämt­li­cher Woh­nungs­ei­gen­tü­mer. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit fass­ten die Mit­glie­der einer Aschaf­fen­bur­ger Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft im Jahr 2010 mehr­heit­lich den Beschluss, einem Unter­neh­men die Auf­stel­lung und den Betrieb einer Mobil­funk­an­la­ge auf dem Fahr­stuhl­dach der Woh­nungs­ei­gen­tums­an­la­ge zu gestat­ten. Die

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Zahlung von rückständigem Hausgeld in der Abrechnung der Wohnungseigentümergemeinschaft

Zah­lung von rück­stän­di­gem Haus­geld in der Abrech­nung der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

Die Gesamt­ab­rech­nung kann eine nähe­re Auf­schlüs­se­lung der in dem Abrech­nungs­zeit­raum ein­ge­gan­ge­nen Haus­geld­zah­lun­gen im Hin­blick auf die Abrech­nungs­zeit­räu­me ent­hal­ten, für die sie geschul­det waren; weil die Jah­res­ab­rech­nung eine rei­ne Ein­­nah­­men- und Aus­ga­ben­rech­nung dar­stellt, sind sol­che Anga­ben aber nicht zwin­gend erfor­der­lich. Die Ver­wal­tung einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft hat gemäß § 28 Abs. 3 WEG nach

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