Die Raten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung mit dem zah­lungs­un­fä­hi­gen Schuld­ner

Der Gläu­bi­ger hat zu bewei­sen, dass die bereits ein­ge­tre­te­ne Zah­lungs­un­fä­hig­keit des Schuld­ners durch eine mit ihm getrof­fe­ne Raten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung nach­träg­lich ent­fal­len ist. Die Kennt­nis des Gläu­bi­gers von einer bestehen­den Zah­lungs­un­fä­hig­keit ent­fällt nicht durch den Abschluss einer von dem Schuld­ner ver­ein­ba­rungs­ge­mäß bedien­ten Raten­zah­lungs­ver­ein­ba­rung, wenn bei dem gewerb­lich täti­gen Schuld­ner mit wei­te­ren Gläu­bi­gern

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Der Insol­venz­an­trag des Arbeit­neh­mers und die Insol­venz­an­fech­tung

Der Kennt­nis von der dro­hen­den Zah­lungs­un­fä­hig­keit des Schuld­ners steht auch im Rah­men des § 133 Abs. 1 InsO die Kennt­nis von Umstän­den gleich, die zwin­gend auf eine dro­hen­de oder bereits ein­ge­tre­te­ne Zah­lungs­un­fä­hig­keit hin­wei­sen. Die­se sub­jek­ti­ve Vor­aus­set­zung der Vor­satz­an­fech­tung steht nicht stets schon dann fest, wenn der Gläu­bi­ger im Zuge der Zwangs­voll­stre­ckung

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Dro­hen­de Zah­lungs­un­fä­hig­keit trotz gewähr­ter Dar­lehn­spro­lon­ga­ti­on

Wird ein befris­te­tes Dar­le­hen durch Zeit­ab­lauf fäl­lig, ist die Ver­pflich­tung des Schuld­ners zur Til­gung bei der Prü­fung sei­ner Zah­lungs­fä­hig­keit regel­mä­ßig zu berück­sich­ti­gen, auch wenn der Dar­le­hens­ge­ber zur Rück­zah­lung nicht kon­kret auf­ge­for­dert hat. Dem Schuld­ner kann die Zah­lungs­un­fä­hig­keit trotz gewähr­ter Pro­lon­ga­ti­on des Dar­le­hens dro­hen, wenn die in die­ser Zeit geführ­ten Umschul­dungs­ver­hand­lun­gen

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Zah­lungs­un­fä­hig­keit wegen Gläu­bi­ger­be­frie­di­gung

Von einer Wie­der­her­stel­lung der Zah­lungs­fä­hig­keit kann nicht aus­ge­gan­gen wer­den, wenn sich der Schuld­ner durch die Befrie­di­gung sei­ner gegen­wär­ti­gen Gläu­bi­ger der Mit­tel ent­äu­ßert, die er zur Beglei­chung sei­ner künf­ti­gen, als­bald fäl­lig wer­den­den Ver­bind­lich­kei­ten benö­tigt. Eine ein­mal nach außen hin in Erschei­nung getre­te­ne Zah­lungs­ein­stel­lung wirkt grund­sätz­lich fort. Sie kann nur dadurch wie­der

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Zah­lun­gen der bereits zah­lungs­un­fä­hi­gen GmbH an ihren Gesell­schaf­ter

Geschäfts­füh­rer haf­ten der GmbH für Zah­lun­gen an die Gesell­schaf­ter auf Scha­dens­er­satz, soweit die­se Zah­lung zur Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Gesell­schaft füh­ren muss­te, § 64 Satz 3 GmbHG. Die Zah­lungs­un­fä­hig­keit wird jedoch durch eine Zah­lung an den Gesell­schaf­ter nicht im Sinn des § 64 Satz 3 GmbHG ver­ur­sacht, wenn die Gesell­schaft bereits zah­lungs­un­fä­hig ist. Bei

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For­de­run­gen der Gesell­schaf­ter und die Zah­lungs­un­fä­hig­keit der GmbH

Geschäfts­füh­rer haf­ten der GmbH für Zah­lun­gen an die Gesell­schaf­ter auf Scha­dens­er­satz, soweit die­se Zah­lung zur Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Gesell­schaft füh­ren muss­te, § 64 Satz 3 GmbHG. Im Fall des § 64 Satz 3 GmbHG kann die Gesell­schaft die Zah­lung an den Gesell­schaf­ter ver­wei­gern. Bei der Ermitt­lung der Zah­lungs­un­fä­hig­keit nach § 64 Satz 3 GmbHG

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Fal­sche Ver­däch­ti­gung per Insol­venz­an­trag

Ein Gläu­bi­ger, der bewusst vor einem Insol­venz­ge­richt die fal­sche Behaup­tung auf­stellt, sein Schuld­ner sei zah­lungs­un­fä­hig, kann sich wegen fal­scher Ver­däch­ti­gung straf­bar machen. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Ange­klag­ten, der von einer Gesell­schaft behaup­tet hat, sie sei zah­lungs­un­fä­hig. Im Juli 2010 stell­te er vor

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Zah­lungs­un­fä­hig­keit trotz Zah­lungs­un­wil­lig­keit

Die Ver­mu­tung der Zah­lungs­un­fä­hig­keit nach § 17 Abs. 2 Satz 2 InsO kann nicht durch den Nach­weis der Zah­lungs­un­wil­lig­keit des Schuld­ners wider­legt wer­den; erfor­der­lich ist der Nach­weis der Zah­lungs­fä­hig­keit. Die Zah­lungs­un­fä­hig­keit wird gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 InsO ver­mu­tet, wenn der Schuld­ner sei­ne Zah­lun­gen ein­ge­stellt hat. Die­se Ver­mu­tung gilt auch im Rah­men

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Zah­lun­gen vom über­zo­ge­nen GmbH-Kon­to

Die Geschäfts­füh­rer sind der Gesell­schaft zum Ersatz von Zah­lun­gen ver­pflich­tet, die nach Ein­tritt der Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Gesell­schaft oder nach Fest­stel­lung ihrer Über­schul­dung geleis­tet wer­den. So bestimm­te es bis zum 31. Okto­ber 2008 § 64 Abs. 2 GmbHG, bzw. seit­her § 64 S. 1 GmbHG. Dies gilt jedoch nicht von Zah­lun­gen, die auch nach

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