Video­über­wa­chung in der Zahn­arzt­pra­xis

Eine Video­über­wa­chung in der Zahn­arzt­pra­xis ist regel­mä­ßig nicht zuläs­sig. Eine Video­über­wa­chung in einer Zahn­arzt­pra­xis, die unge­hin­dert betre­ten wer­den kann, unter­liegt stren­gen Anfor­de­run­gen an die daten­schutz­recht­li­che Erfor­der­lich­keit. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall konn­te die Pra­xis der Zahn­ärz­tin durch Öff­nen der Ein­gangs­tür unge­hin­dert betre­ten wer­den; der Emp­fangs­tre­sen ist

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Wenn die Kran­ken­ver­si­che­rung die Erstat­tung der Behand­lungs­kos­ten ablehnt

Der Hin­weis auf einen ver­mu­te­ten Behand­lungs­feh­ler eines Arz­tes ist einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung gestat­tet. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Zahn­arz­tes ent­schie­den, der durch die Aus­sa­ge einer Kran­ken­kas­se sei­ne Repu­ta­ti­on und das Pati­en­ten­ver­hält­nis beschä­digt gese­hen hat. Die Ver­si­che­rung hat­te gegen­über der Pati­en­tin die Erstat­tung der Behand­lungs­kos­ten

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Das feh­ler­haf­te Zahn­im­plan­tat – und das Hono­rar des Zahn­arz­tes

Bei einer feh­ler­haf­te zahn­­ärz­t­­lich-implan­­to­­lo­gi­­schen Leis­tung besteht kein Hono­rar­an­spruch des Zahn­arz­tes, wenn die Nach­be­hand­lung nur noch zu "Not­lö­sun­gen" füh­ren kann. Der Hono­rar­an­spruch des Zahn­arz­tes ent­fällt mit­hin, wenn die Implan­ta­te feh­ler­haft ein­ge­setzt wur­den und eine Kor­rek­tur ihrer Posi­ti­on durch Nach­be­hand­lung nicht mög­lich ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nahm eine

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Milch­zäh­ne beschlif­fen – Behand­lungs­feh­ler

Wird beim Beschlei­fen von Milch­zäh­nen zu viel Mate­ri­al abge­tra­gen und es ent­steht eine ungleich­mä­ßi­ge Ober­flä­che, kann ein gro­ber zahn­ärzt­li­cher Behand­lungs­feh­ler vor­lie­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und damit gleich­zei­tig das erst­in­stanz­li­che Urteil des Land­ge­richts Det­mold bestä­tigt. Bei der Klä­ge­rin aus Lage sind meh­re­re blei­ben­de

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Behand­lungs­feh­ler – und der Hono­rar­an­spruch des Zahn­arz­tes

Der Zahn­arzt erbringt eine Dienst­leis­tung und erhält sein Hono­rar für die erbrach­ten Diens­te, ohne einen Erfolg zu schul­den . Ein Behand­lungs­feh­ler lässt den Hono­rar­an­spruch des Arz­tes daher grund­sätz­lich nicht ent­fal­len, es sei denn, es han­delt sich um einen beson­ders gro­ben Behand­lung­feh­ler. In die­sem Fall erweist sich die Gel­tend­ma­chung des Hono­rars

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Der Wunsch des Pati­en­ten

Ein Arzt hat eine vom Pati­en­ten gewünsch­te Behand­lung abzu­leh­nen, wenn sie gegen den medi­zi­ni­schen Stan­dard ver­stößt. Selbst eine ein­ge­hen­de ärzt­li­che Beleh­rung über die mög­li­chen Behand­lungs­fol­gen recht­fer­tigt ein behand­lungs­feh­ler­haf­tes Vor­ge­hen nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Zahn­arzt zu Scha­dens­er­satz ver­ur­teilt und damit das

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Der unwür­di­ge Zahn­arzt – und der Wider­ruf der Appro­ba­ti­on

Die Fest­stel­lung der Berufs­un­wür­dig­keit im Sin­ne von § 4 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZHG ist mit Blick auf den grund­ge­setz­lich gewähr­leis­te­ten Schutz der Berufs­frei­heit (Art. 12 Abs. 1 GG) und das Ver­hält­nis­mä­ßig­keits­ge­bot an hohe Vor­aus­set­zun­gen geknüpft. Anlass für den Appro­ba­ti­ons­wi­der­ruf wegen Unwür­dig­keit kön­nen nur gra­vie­ren­de Ver­feh­lun­gen sein, die geeig­net

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Zahn­arzt-Gut­schei­ne – Erfolgs­prä­mie für die Kun­den­ge­win­nung

Die Bestim­mung des § 1 Abs. 5 BO Zahn­ärz­te Nord­rhein, nach der der Zahn­arzt kei­ne Ver­pflich­tung ein­ge­hen soll, die sei­ne Unab­hän­gig­keit bei der Berufs­aus­übung beein­träch­ti­gen kann, stellt eine Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG dar. Ein Geschäfts­mo­dell, an dem sich ein Zahn­arzt betei­ligt, ist mit § 1 Abs. 5 BO Zahn­ärz­te Nord­rhein

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Hin­ter­grund­mu­sik in der Zahn­arzt­pra­xis

Die Wie­der­ga­be von Hin­ter­grund­mu­sik in Zahn­arzt­pra­xen stellt im All­ge­mei­nen kei­ne – ver­gü­tungs­pflich­ti­ge – öffent­li­che Wie­der­ga­be im Sin­ne des Urhe­ber­rechts­ge­set­zes dar. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te die Gesell­schaft für musi­ka­li­sche Auf­­­füh­­rungs- und mecha­ni­sche Ver­viel­fäl­ti­gungs­rech­te (GEMA) gegen einen Zahn­arzt geklagt, der eine zahn­ärzt­li­che Pra­xis betreit, in deren War­te­be­reich Hör­funk­sen­dun­gen

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Der Zahn­arzt, das Bleaching – und die Umsatz­steu­er

Zahn­auf­hel­lun­gen ("Bleaching"), die ein Zahn­arzt zur Besei­ti­gung behand­lungs­be­ding­ter Zahn­ver­dunk­lun­gen vor­nimmt, sind umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen. Nach § 4 Nr. 14 UStG sind Heil­be­hand­lun­gen des Zahn­arz­tes steu­er­frei. Dazu gehö­ren auch ästhe­ti­sche Behand­lun­gen, wenn die­se Leis­tun­gen dazu die­nen, Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen zu dia­gnos­ti­zie­ren, zu behan­deln oder zu hei­len. Steu­er­be­freit ist auch eine medi­zi­ni­sche Maß­nah­me ästhe­ti­scher

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Die feh­ler­haf­te Zahn­pro­the­se

Ist eine zahn­pro­the­ti­sche Behand­lung feh­ler­haft, weil sie nicht dem fach­ärzt­li­chen Stan­dard für eine lang­fris­ti­ge Ver­sor­gung ent­spricht, muss kein gro­ber Behand­lungs­feh­ler vor­lie­gen, der ein Schmer­zens­geld von mehr als 4.000 € recht­fer­tigt. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­neb Fall begab sich die Klä­ge­rin aus Bie­le­feld zur pro­the­ti­schen Ver­sor­gung ihres Ober­kie­fers im Jah­re

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Durch­su­chung in der Zahn­arzt­pra­xis – der will­fäh­ri­ge Ver­si­che­rungs­gut­ach­ter

Die Durch­su­chung der Wohn- und Pra­xis­räu­me eines Zahn­arz­tes ist bei hin­rei­chen­dem Tat­ver­dacht einer Straf­tat gemäß § 278 StGB (Aus­stel­len unrich­ti­ger Gesund­heits­zeug­nis­se) ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich. Der Aus­gangs­sach­ver­halt In der hier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­me­nen Ver­fas­sungs­be­schwer­de erstat­te­te der Beschwer­de­füh­rer, ein Zahn­arzt, für pri­va­te Kran­ken­kas­sen Gut­ach­ten zur medi­zi­ni­schen Not­wen­dig­keit zahn­ärzt­li­cher Behand­lun­gen. In

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Abste­hen­de Kro­nen­rän­der

Abste­hen­de Kro­nen­rän­der (eine Stu­fe zwi­schen den natür­li­chen Zäh­nen und der künst­li­chen Kro­ne) ent­spre­chen nicht dem zahn­ärzt­li­chen Stan­dard. Ein Zahn­arzt han­delt grob behand­lungs­feh­ler­haft, wenn er einen Pati­en­ten ohne aus­drück­li­chen Hin­weis dar­auf ent­lässt, dass eine von ihm ein­ge­glie­der­te Brü­cke nach­bes­se­rungs­be­dürf­tig ist. Der Zahn­arzt kann sich nicht dar­auf beru­fen, dass ihm kei­ne aus­rei­chen­de

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Der Nach­bes­se­rungs­ver­su­che des Zahn­arz­tes

Einem Zahn­arzt steht ein Ver­gü­tungs­an­spruch dann nicht zu, wenn er durch sein ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten die Kün­di­gung durch den Pati­en­ten ver­an­lasst hat. Ist die geleis­te­te Arbeit des Zahn­arz­tes für den Pati­en­ten nicht wie­der ver­wen­dungs­fä­hig, ent­fällt auch der Anspruch auf antei­li­ge Ver­gü­tung der zahn­ärzt­li­chen Leis­tung. Ist die Neu­an­fer­ti­gung des Zahn­ersat­zes gebo­ten, muss

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Die kos­ten­träch­ti­ge Zahn­be­hand­lung – und die Auf­klä­rung über Alter­na­ti­ven

Eine kos­ten­in­ten­si­ve Zahn­be­hand­lung (Implan­tat­be­hand­lung mit Kno­chen­auf­bau durch Eigen­kno­chen­züch­tung) muss nicht bezahlt wer­den, wenn sich der Pati­ent im Fal­le sei­ner ord­nungs­ge­mä­ßen Auf­klä­rung über ande­re Behand­lungs­mög­lich­kei­ten (Kno­chen­auf­bau durch Ver­wen­dung von Kno­chen­er­satz­mit­tel oder Kno­chen­ent­nah­me aus dem Becken­kamm) gegen die kos­ten­in­ten­si­ve Behand­lung aus­ge­spro­chen hät­te. Im Rah­men der erfor­der­li­chen Auf­klä­rung muss der Zahn­arzt ord­nungs­ge­mäß und

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Die kos­ten­in­ten­si­ve Zahn­be­hand­lung

Hät­te sich ein Pati­ent bei einer ord­nungs­ge­mä­ßen Auf­klä­rung über ande­re Behand­lungs­mög­lich­kei­ten gegen die gewähl­te Zahn­be­hand­lung ent­schie­den, muss die Zahn­be­hand­lung nicht bezahlt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall den gel­tend gemach­ten Hono­rar­an­spruch der für einen Kie­fer­chir­ur­gen kla­gen­de Abrech­nungs­ge­sell­schaft abge­wie­sen und damit das erst­in­stanz­li­che Urteil

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Die ver­früh­te Ein­glie­de­rung eines pro­vi­so­ri­schen Zahn­ersat­zes

Wird von einem Zahn­arzt die beim Ein­brin­gen von Lang­zeit­pro­vi­so­ri­en zu for­dern­de Zeit der Beschwer­de­frei­heit so deut­lich unter­schrit­ten, dass sich ein Schei­tern der zahn­ärzt­li­chen Bemü­hun­gen gera­de­zu auf­drängt, liegt ein gro­ber Behand­lungs­feh­ler vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin Scha­dens­er­satz zuge­spro­chen und damit das

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Der gezo­ge­ne Weis­heits­zahn

Die Auf­klä­rung dar­über, dass es im Zusam­men­hang mit der Extrak­ti­on eines Weiss­heits­zahns zu einer Nerv­schä­di­gung mit der Fol­ge des Aus­falls der Geschmacks­wahr­neh­mung und der Sen­si­bi­li­tät kom­men kann, erfasst auch die Mög­lich­keit eines dau­er­haf­ten Aus­falls. Eines aus­drück­li­chen Hin­wei­ses hier­auf bedarf es nicht, wenn sich nicht aus sons­ti­gen Umstän­den für den Pati­en­ten

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Wenn die neue Zahn­pro­the­se schmerzt

Es liegt kein Behand­lungs­feh­ler vor, wenn ein Zahn­arzt eine mit Stif­ten zu befes­ti­gen­de, beschä­dig­te Teil­pro­the­se durch eine Pro­the­se mit Tele­skop­kro­nen ersetzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Patie­tin abge­wie­sen, die von ihrer Zahn­ärz­tin Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld ver­langt hat. Die Klä­ge­rin, eine

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Die Auf­klä­rung über alter­na­ti­ve Behand­lungs­me­tho­den

Hat ein Zahn­arzt es ver­säumt, einen Pati­en­ten über bestehen­de alter­na­ti­ve Behand­lungs­mög­lich­keit auf­zu­klä­ren, die medi­zi­nisch glei­cher­ma­ßen indi­ziert und üblich sind und auf­grund der wesent­lich unter­schied­li­chen Risi­ken und Erfolgs­chan­cen eine ech­te Wahl­mög­lich­keit bie­ten, dann ist die vor­ge­nom­me­ne Behand­lung man­gels wirk­sa­mer Ein­wil­li­gung rechts­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier

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Die feh­ler­haf­te Befund­er­he­bung des Zahn­arz­tes

Einem Zahn­arzt ist ein gro­ber Behand­lungs­feh­ler unter­lau­fen, wenn er es unter­las­sen hat, bei einer Pati­en­tin den Zustand der schmer­zen­den Zäh­ne kli­nisch zu befun­den. Allein mit einem Rönt­gen­bild erhält man kein Gesamt­bild über den Zustand der Zäh­ne. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin

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Abtre­tung zahn­ärzt­li­cher Hono­rar­for­de­rung

Die von einem Zahn­arzt for­mu­lar­mä­ßig ver­wen­de­te Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung, die vor­sieht, dass der Pati­ent der Abtre­tung der zahn­ärzt­li­chen Hono­rar­for­de­rung an eine gewerb­li­che Abrech­nungs­ge­sell­schaft und gege­be­nen­falls der wei­te­ren Abtre­tung an ein Kre­dit­in­sti­tut zum Zwe­cke der Refi­nan­zie­rung zustimmt, ent­hält inhalt­lich von­ein­an­der trenn­ba­re, ein­zeln aus sich her­aus ver­ständ­li­che Rege­lun­gen, die Gegen­stand einer geson­der­ten Wirk­sam­keits­prü­fung sein

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20 Zäh­ne – und der Ent­zug der zahn­ärzt­li­chen Appro­ba­ti­on

Die Zie­hung von zwan­zig Zäh­nen ohne wirk­sa­me Ein­wil­li­gung des Pati­en­ten ist ein Grund für den Wider­ruf der erteil­ten Appro­ba­ti­on als Zahn­arzt wegen Berufs­un­wür­dig­keit. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Mag­de­burg bestä­tigt, das gegen­über einem Zahn­arzt von dem Lan­des­ver­wal­tungs­amt Sach­­sen-Anhalt der

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20 Zäh­ne und kei­ne Ein­wil­li­gung

Das Fehl­ver­hal­ten eines Zahn­arz­tes, das zu einer Ver­ur­tei­lung wegen vor­sätz­li­cher Kör­per­ver­let­zung geführt hat, ist mit den Vor­stel­lun­gen an eine Arzt­per­sön­lich­keit nicht in Ein­klang zu brin­gen und recht­fer­tigt den Ent­zug der Appro­ba­ti­on. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Mag­de­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Zahn­arz­tes, der wegen Kör­per­ver­let­zung zu einer Frei­heits­stra­fe von acht

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Kam­mer­bei­trags­ra­batt für MDK-Ärz­te

Die im Bereich des öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes und des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­ver­si­che­rung beschäf­tig­ten Zahn­ärz­te dür­fen von einer Lan­des­zahn­ärz­te­kam­mer nicht zu gleich hohen Bei­trä­gen her­an­ge­zo­gen wer­den wie kura­tiv täti­ge Zahn­ärz­te. Rechts­grund­la­ge für die ange­grif­fe­nen Rege­lun­gen sind §§ 9 und 23 Abs. 1 sowie § 24 HBKG. Auf die­ser Grund­la­ge wur­de zunächst die Bei­trags­ord­nung

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Der Frem­den­ver­kehrs­bei­trag des Zahn­arz­tes

Mit der Fra­ge der Bemes­sung des Vor­teils­sat­zes für selb­stän­di­ge Zahn­ärz­te in einer Frem­den­ver­kehrs­bei­trags­sat­zung hat­te sich aktu­ell der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in Mann­heim zu befas­sen: Im ent­schie­de­nen Fall befand der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof, dass die auf § 44 Abs. 1 KAG gestütz­te Frem­den­ver­kehrs­bei­trags­sat­zung der beklag­ten Gemein­de (FVBS) kei­ne wirk­sa­me sat­zungs­recht­li­che Grund­la­ge der Bei­trags­er­he­bung dar­stellt, da

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