Die fehlerhafte Zahnprothese

Die feh­ler­haf­te Zahn­pro­the­se

Ist eine zahn­pro­the­ti­sche Behand­lung feh­ler­haft, weil sie nicht dem fach­ärzt­li­chen Stan­dard für eine lang­fris­ti­ge Ver­sor­gung ent­spricht, muss kein gro­ber Behand­lungs­feh­ler vor­lie­gen, der ein Schmer­zens­geld von mehr als 4.000 € recht­fer­tigt. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­neb Fall begab sich die Klä­ge­rin aus Bie­le­feld zur pro­the­ti­schen Ver­sor­gung ihres Ober­kie­fers im Jah­re

Lesen
Zahnersatz-Zusatzversicherung - und der Eintritt des Versicherungsfalls

Zahn­ersatz-Zusatz­ver­si­che­rung – und der Ein­tritt des Ver­si­che­rungs­falls

Ver­si­che­rungs­fall ist nach § 1 Nr. 2 Satz 1 AVB 2008 der Beklag­ten die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lung. Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Klä­gers bestand nach den revi­si­ons­recht­lich nicht zu bean­stan­den­den Fest­stel­lun­gen des Beru­fungs­ge­richts hin­sicht­lich Zahn 27 bereits am 20.06.2008 Behand­lungs­be­dürf­tig­keit in die­sem Sinn. Mit dem Begriff "medi­zi­nisch not­wen­di­ge" Heil­be­hand­lung wird auch für den Ver­si­che­rungs­neh­mer

Lesen
Abstehende Kronenränder

Abste­hen­de Kro­nen­rän­der

Abste­hen­de Kro­nen­rän­der (eine Stu­fe zwi­schen den natür­li­chen Zäh­nen und der künst­li­chen Kro­ne) ent­spre­chen nicht dem zahn­ärzt­li­chen Stan­dard. Ein Zahn­arzt han­delt grob behand­lungs­feh­ler­haft, wenn er einen Pati­en­ten ohne aus­drück­li­chen Hin­weis dar­auf ent­lässt, dass eine von ihm ein­ge­glie­der­te Brü­cke nach­bes­se­rungs­be­dürf­tig ist. Der Zahn­arzt kann sich nicht dar­auf beru­fen, dass ihm kei­ne aus­rei­chen­de

Lesen
Die im Krankenhaus verschwundene Zahnprothese

Die im Kran­ken­haus ver­schwun­de­ne Zahn­pro­the­se

Die Ver­pflich­tung auf beson­de­re Hilfs­mit­tel zu ach­ten besteht für ein Kran­ken­haus nur in Not­si­tua­tio­nen, wie bei Ope­ra­tio­nen. Bei einem Pati­en­ten, der gesund­heit­lich eigen­stän­dig in der Lage ist, sich um sei­nen Zahn­ersatz zu küm­mern, besteht kei­ne beson­de­re Obhuts­pflicht des Kran­ken­hau­ses. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den

Lesen
Nur 2 Implantate je Kieferhälfte

Nur 2 Implan­ta­te je Kie­fer­hälf­te

Die in Nr. 1.2.4 der Anla­ge zur Bei­hil­fe­ver­ord­nung gere­gel­te Beschrän­kung der Bei­hil­fe­fä­hig­keit implan­to­lo­gi­scher Zahn­arzt­leis­tun­gen auf zwei Implan­ta­te pro Kie­fer­hälf­te bezieht sich nicht auf "pro­vi­so­ri­sche Implan­ta­te", die dazu die­nen, die Zeit bis zur Ver­sor­gung mit dem end­gül­ti­gen Zahn­ersatz zu über­brü­cken. Nach Nr. 1.2.4 der Anla­ge zur Bei­hil­fe­ver­ord­nung sind – von Aus­nah­me­fäl­len

Lesen
Beihilfefähigkeit implantologischer Zahnarztleistungen

Bei­hil­fe­fä­hig­keit implan­to­lo­gi­scher Zahn­arzt­leis­tun­gen

Die in der Bei­hil­fe­ver­ord­nung Baden-Wür­t­­te­m­berg für den Regel­fall vor­ge­se­he­ne Beschrän­kung der Bei­hil­fe­fä­hig­keit implan­to­lo­gi­scher Zahn­arzt­leis­tun­gen auf zwei Implan­ta­te pro Kie­fer­hälf­te (= ins­ge­samt acht Implan­ta­te) ver­stößt nicht gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG. Die Beschrän­kung der Implan­tat­ver­sor­gung ist nicht in Anknüp­fung an den Gesichts­punkt der medi­zi­ni­schen Not­wen­dig­keit erfolgt, da sowohl

Lesen
Zahnzusatzversicherung – Konditionen genau im Blick

Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung – Kon­di­tio­nen genau im Blick

Die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung gehört mitt­ler­wei­le zu den belieb­tes­ten Zusatz­ta­ri­fen, die durch Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se bei einem pri­va­ten Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men abge­schlos­sen wer­den. Hier­bei bie­tet der Ver­si­che­rungs­ver­trag nicht nur eine finan­zi­el­le Betei­li­gung an den Kos­ten für hoch­wer­ti­gen Zahn­ersatz, son­dern kann auch Kos­ten für die Pro­phy­la­xe über­neh­men, um den Zustand des natür­li­chen Gebis­ses mög­lichst

Lesen
Implantologische Leistungen für Contergan-Geschädigte

Implan­to­lo­gi­sche Leis­tun­gen für Con­ter­gan-Geschä­dig­te

Im Bereich des Zahn­ersat­zes gehö­ren implan­to­lo­gi­sche Leis­tun­gen grund­sätz­lich nicht zum Leis­tungs­um­fang der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Ledig­lich bei bestimm­ten, in der sog. "Behand­lungs­richt­li­nie" vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss (GBA) näher beschrie­be­nen Aus­nah­me­in­di­ka­tio­nen, kommt daher die Kos­ten­über­nah­me für Zahn­im­plan­ta­te in Betracht. Zusätz­lich zu einer Aus­nah­me­in­di­ka­ti­on ist erfor­der­lich, dass eine kon­ven­tio­nel­le pro­the­ti­sche Ver­sor­gung ohne Implan­ta­te aus

Lesen
Eigenanteil bei der Zahnersatzbehandlung von Strafgefangenen

Eigen­an­teil bei der Zahn­ersatz­be­hand­lung von Straf­ge­fan­ge­nen

Für die Über­prü­fung des Klag­be­geh­rens – voll­stän­di­ge Über­nah­me der Kos­ten einer Zahn­ersatz­be­hand­lung – ist auf den Zeit­punkt der Ent­ste­hung der Auf­wen­dun­gen abzu­stel­len ist. Inso­weit ist § 62 StVoll­zG anzu­wen­den. Die Fest­set­zung des vom Gefan­ge­nen zu tra­gen­den Kos­ten­an­teils unter­liegt dem Ermes­sen der JVA. § 62 StVoll­zG stellt die Höhe des Zuschus­ses

Lesen
Beträge und Grenzwerte in der Sozialversicherung 2010

Beträ­ge und Grenz­wer­te in der Sozi­al­ver­si­che­rung 2010

Auch für das Kalen­der­jahr 2010 haben sich wie­der eini­ge Grenz­wer­te und Leis­tungs­be­trä­ge in der Sozi­al­ver­si­che­rung geän­dert. Aber nicht nur die Grenz­wer­te für die Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge sind gestie­gen. Gleich­zei­tig sind teil­wei­se auch die Leis­tungs­sät­ze ange­ho­ben wor­den, etwa beim Pfle­ge­geld oder beim Kran­ken­geld. Wir haben zu Ihrer Ori­en­tie­rung die aktu­ell gel­ten­den Grenz­wer­te und

Lesen
Tschechischer Zahnersatz

Tsche­chi­scher Zahn­ersatz

Auch für die Ver­sor­gung mit Zahn­ersatz im Aus­land gibt es den Fest­zu­schuss der Kran­ken­kas­se nur bei vor­he­ri­ger Geneh­mi­gung des Heil- und Kos­ten­plans durch die Kran­ken­kas­se. In einem ges­tern vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit geneh­mig­te die beklag­te AOK der bei ihr ver­si­cher­ten Klä­ge­rin im Juli 2004 eine zahn­pro­the­ti­sche Ver­sor­gung gemäß dem Heil-

Lesen
Neue Meisterprüfungsverordnung für das Zahntechniker-Handwerk

Neue Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung für das Zahn­tech­ni­ker-Hand­werk

Für das Zahn­­tech­­ni­ker-Han­d­­werk wur­de eine neue Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung erlas­sen. Im Zahn­­tech­­ni­ker-Han­d­­werk gilt nach wie vor das Meis­ter­prin­zip, d.h., dass nur ein Zahn­tech­ni­ker mit Meis­ter­prü­fung einen Betrieb selb­stän­dig füh­ren darf und damit ein qua­li­fi­zier­ter Part­ner des Zahn­arz­tes ist. All­jähr­lich legen ca. 350 Meis­ter­schü­le­rin­nen und Meis­ter­schü­ler die Meis­ter­prü­fung ab.

Lesen