Der große zeitliche Abstand zur Tat - und die Strafrahmenwahl

Der gro­ße zeit­li­che Abstand zur Tat – und die Straf­rah­men­wahl

Bei der Straf­rah­men­wahl wie auch bei der kon­kre­ten Straf­zu­mes­sung darf nicht pau­schal zu Guns­ten des Ange­klag­ten berück­sich­tigt wer­den, „dass die Taten inzwi­schen 14 bis 23 Jah­re zurück­lie­gen, wenn­gleich dem lan­gen Zeit­raum zwi­schen Tat und Urteil bei Fäl­len des sexu­el­len Miss­brauchs oder sexu­el­len Nöti­gun­gen von Kin­dern nicht eine gleich hohe Bedeu­tung

Lesen
Strafzumessung beim sexuellen Missbrauch - und der zeitliche Abstand zwischen Tat und Urteil

Straf­zu­mes­sung beim sexu­el­len Miss­brauch – und der zeit­li­che Abstand zwi­schen Tat und Urteil

Kann der zeit­li­che Abstand zwi­schen Tat und Urteil im Rah­men der Straf­zu­mes­sung wegen sexu­el­len Miss­brauchs eines Kin­des nicht in glei­cher Wei­se Berück­sich­ti­gung fin­den wie bei ande­ren Straf­ta­ten? Die­se Fra­ge hat jetzt der 3. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs dem Gro­ßen Senat für Straf­sa­chen gemäß § 132 Abs. 2 GVG zur Ent­schei­dung vor­ge­legt. Nach

Lesen
Kindesmissbrauch - und die Frage des im Zeitablauf abnehmenden Strafbedürfnisses

Kin­des­miss­brauch – und die Fra­ge des im Zeit­ab­lauf abneh­men­den Straf­be­dürf­nis­ses

Der 1. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs will an sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung zur (Nicht-)Berücksichtigung des zeit­li­chen Abstan­des zwi­schen Tat und Ver­ur­tei­lung bei Taten des sexu­el­len Miß­brauchs eines Kin­des fest­hal­ten und wider­spricht der vom 03. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs in an einem Anfra­ge­be­schluss geäu­ßer­ten gegen­läu­fi­gen Ansicht. Dem Anfra­ge­be­schluss des 3. Straf­se­nats des Bun­des­ge­richts­hofs liegt

Lesen
Der zeitliche Abstand zwischen Tat und Urteil - und die Strafzumessung

Der zeit­li­che Abstand zwi­schen Tat und Urteil – und die Straf­zu­mes­sung

Der 2. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs neigt – eben­so wie der 3. Straf­se­nat und in Abwei­chung von der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des 1. Straf­se­nats – zu der Auf­fas­sung, dass dem zeit­li­chen Abstand zwi­schen Tat und Urteil im Rah­men der Straf­zu­mes­sung auch bei Taten des sexu­el­len Miss­brauchs eines Kin­des im Ansatz die glei­che

Lesen
Kindesmissbrauch - und der zeitliche Abstand zwischen Tat und Urteil

Kin­des­miss­brauch – und der zeit­li­che Abstand zwi­schen Tat und Urteil

Dem zeit­li­chen Abstand zwi­schen Tat und Urteil kommt nach Ansicht des 3. Straf­se­nats des Bun­des­ge­richts­hofs im Rah­men der Straf­zu­mes­sung bei Taten des sexu­el­len Miss­brauchs eines Kin­des die glei­che Bedeu­tung zu wie bei ande­ren Straf­ta­ten. Der 3. Straf­se­nat fragt daher bei den ande­ren Straf­se­na­ten an, ob an (gege­be­nen­falls) ent­ge­gen­ste­hen­der Recht­spre­chung fest­ge­hal­ten

Lesen