Volks­zäh­lung 2011

Die Vor­schrif­ten zur Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung der zum Stand vom 09.05.2011 erho­be­nen Bevölkerungs‑, Gebäu­­de- und Woh­nungs­zäh­lung (Zen­sus 2011) sind mit der Ver­fas­sung ver­ein­bar. Sie ver­sto­ßen nicht gegen die Pflicht zur rea­li­täts­na­hen Ermitt­lung der Ein­woh­ner­zah­len der Län­der und wider­spre­chen ins­be­son­de­re nicht dem Wesent­lich­keits­ge­bot, dem Bestimmt­heits­ge­bot oder dem Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung.

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Zen­sus 2011 – und die über­fäl­li­ge Daten­lö­schung

Der Lan­des­be­trieb Infor­ma­ti­on und Tech­nik – IT.NRW – muss die Daten aus dem Zen­sus 2011 vor­erst wei­ter auf­be­wah­ren. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat in meh­re­ren Ver­fah­ren Beschwer­den des Lan­des­be­triebs IT.NRW gegen einst­wei­li­ge Anord­nun­gen der Ver­wal­tungs­ge­rich­te Aachen und Düs­sel­dorf zurück­ge­wie­sen. Die­se Gerich­te hat­ten den Lan­des­be­trieb jeweils im Wege einer

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Kei­ne Löschung der Zen­sus-Daten

In einem Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren auf Antrag des Ber­li­ner Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt die Löschung der im Rah­men des Zen­sus 2011 erho­be­nen Daten vor­läu­fig gestoppt. Die Außer­voll­zug­set­zung von § 19 des Zen­sus­ge­set­zes 2011 gilt bis zur Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che, längs­tens für sechs Mona­te. Der einst­wei­li­gen Anord­nung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts beruht auf

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Zen­sus 2011 – und doch noch kei­ne Daten­lö­schung

Die aus dem Zen­sus 2011 gewon­ne­nen Daten dür­fen – ent­ge­gen der aus­drück­li­chen Bestim­mung in § 19 ZesG 2011 – nicht gelöscht wer­den, bis die Kla­gen von Kom­mu­nen gegen die Festel­lung ihrer jewei­li­gen amt­li­chen Ein­woh­ner­zahl rechts­kräf­tig abge­schlos­sen sind. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len hat in zwei Ver­fah­ren Beschwer­den des Lan­des­be­triebs

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Zen­sus 2011 – und die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Aus­kunfts­pflicht

Ein Ein­woh­ner, der zur Haus­hal­te­be­fra­gung auf Stich­pro­ben­ba­sis nach dem Zen­sus­ge­setz 2011 her­an­ge­zo­gen wird, ist zur wahr­heits­ge­mä­ßen und voll­stän­di­gen Aus­kunft ver­pflich­tet. Im Jahr 2011 fin­det euro­pa­weit eine Volks‑, Gebäu­­de- und Woh­nungs­zäh­lung statt. Mit die­ser auch als Zen­sus 2011 bezeich­ne­ten Erhe­bung wird in Deutsch­land zum Stich­tag 9. Mai 2011 u.a. fest­ge­stellt, wie

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Zen­sus 2011 – Gebäu­de- und Woh­nungs­zäh­lung

Die nach dem Zen­sus­ge­setz 2011 vor­ge­se­he­ne Gebäu­­de- und Woh­nungs­zäh­lung ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Die­se Ansicht ver­trat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem Eil­ver­fah­ren einer pri­vat­recht­li­chen Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft, die für sich als „Mie­ter­ge­nos­sen­schaft in und über den Prenz­lau­er Berg hin­aus“ wirbt, etwa 600 Mit­glie­der und einen Bestand von 650 Woh­nun­gen und Gewer­be­ein­hei­ten hat. Das

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Zen­sus-Haus­hal­te­be­fra­gung

Ein nach dem Zen­sus­ge­setz 2011 zur Aus­kunft ver­pflich­te­ter Ein­woh­ner kann sich nach einer Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Neu­stadt nicht gegen das zur Haus­hal­te­be­fra­gung ergan­ge­ne Infor­ma­ti­ons­schrei­ben der zustän­di­gen Behör­de gericht­lich zur Wehr set­zen. Im Jahr 2011 fin­det euro­pa­weit eine Volks‑, Gebäu­­de- und Woh­nungs­zäh­lung statt. Mit die­ser auch als Zen­sus 2011 bezeich­ne­ten Erhe­bung

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Volks­zäh­lung 2011

Im Jahr 2011 soll in Deutsch­land eine neue Volks­zäh­lung statt­fin­den, aller­dings dies­mal in Form eines "Zen­sus". Das ent­spre­chen­de Zen­sus­ge­setz wur­de jetzt in ers­ter Lesung im Deut­schen Bun­des­tag bera­ten. Die letz­te Volks­zäh­lung fand in der (alten) Bun­des­re­pu­blik 1987 statt, in der ehe­ma­li­gen DDR 1981. Mit die­ser sta­tis­ti­schen Erhe­bung wird ermit­telt, wie

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