Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tung – und die nicht beant­wor­te­te Fra­ge nach der Ban­ken­pro­vi­si­on

Ein Anla­ge­in­ter­es­sent, der im Rah­men eines Bera­tungs­ge­sprächs nach der Höhe der an die Bank flie­ßen­den Pro­vi­si­on fragt und trotz aus­drück­li­cher Erklä­rung des Anla­ge­be­ra­ters der Bank, ihm die Höhe der an die Bank flie­ßen­den Rück­ver­gü­tung nicht mit­zu­tei­len, das Anla­ge­ge­schäft gleich­wohl abschließt, ver­hält sich wider­sprüch­lich, wenn er spä­ter von der Bank Scha­dens­er­satz

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Wenn die Bank ein Zer­ti­fi­kat als Staats­an­lei­he ver­kauft

Eine Bank haf­ten ihrem Kun­den wegen feh­ler­haf­ter Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tung auf Scha­dens­er­satz, wenn sie ihm gegen­über ein Zer­ti­fi­kat unzu­tref­fend als Staats­an­lei­he bezeich­net. nspruchs­grund­la­ge ist § 280 Abs. 1 BGB. Die­se Norm setzt vor­aus, dass ein Schuld­ner im Rah­men eines Schuld­ver­hält­nis­ses schuld­haft eine Pflicht ver­letzt und dadurch dem Gläu­bi­ger ein kau­sa­ler Scha­den ent­steht. Die­se

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Emis­si­ons­han­dels-Ver­stei­ge­rungs­ver­ord­nung

Das Bun­des­ka­bi­nett hat heu­te den Ein­stieg in die Ver­stei­ge­rung von Emis­si­ons­be­rech­ti­gun­gen beschlos­sen. Mit der Ver­stei­ge­rungs­ver­ord­nung setzt der Bund auf das bereits bewähr­te Kon­zept, nach dem die Emis­si­ons­zer­ti­fi­ka­te am ein­fachs­ten und sichers­ten dort ange­bo­ten wer­den, wo auch der nor­ma­le Han­del der Berech­ti­gun­gen statt­fin­det: an einer bestehen­den euro­päi­schen Emis­si­ons­han­dels­bör­se. Die vom Kabi­nett

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Han­del mit Soft­ware-Echt­heits­zer­ti­fi­ka­ten

Die Ver­äu­ße­rung von Sof­t­­wa­re-Ech­t­heits­­zer­­ti­­fi­­ka­­ten (COAs) durch ihren Erwer­ber ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main unzu­läs­sig, solan­ge kei­ne Zustim­mung des Soft­ware­her­stel­lers hier­zu vor­liegt, so dass der Erst­erwer­ber von Soft­ware­li­zen­zen nicht berech­tigt ist, die­se ohne Zustim­mung des Her­stel­lers an Zwei­terwer­ber zu ver­äu­ßern. Das OLG Frank­furt hat­te eine Pro­­zes­s­­kos­­ten­hil­­fe-Beschwer­­de

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Elek­tro­ni­sche Revi­si­ons­ein­le­gung mit Signa­tur­kar­te

Die mone­tä­re Beschrän­kung einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur steht der Wirk­sam­keit einer nach § 52a Abs. 1 FGO elek­tro­nisch über­mit­tel­ten Revi­si­ons­ein­le­gung und Erle­di­gungs­er­klä­rung nicht ent­ge­gen. Nach § 120 Abs. 1 Satz 1 FGO ist die Revi­si­on gegen ein Urteil des Finanz­ge­richts schrift­lich ein­zu­le­gen. Die Recht­spre­chung ver­langt grund­sätz­lich die eigen­hän­di­ge (hand­schrift­li­che) Unter­schrift unter das ent­spre­chen­de

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Kei­ne Falsch­be­ra­tung bei Leh­mann-Zer­ti­fi­ka­ten?

Vom Land­ge­richt Frank­furt liegt jetzt eine ers­te Ent­schei­dung zu der Fra­ge der Ban­ken­haf­tung wegen der Ver­mitt­lung von Zer­ti­fi­ka­ten der inzwi­schen insol­ven­ten Leh­­mann-Bro­thers-Bank vor. Das LG hat­te über die Kla­ge eines Ehe­paa­res ent­schie­den, mit dem die­ses sich gegen die Frank­fur­ter Spar­kas­se gewandt hat, die ihnen im Dezem­ber 2006 den Erwerb eines

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Euro-Zer­ti­fi­ka­te mit garan­tier­ter Min­dest­rück­zah­lung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mit einer Ent­schei­dung zur steu­er­li­chen Behand­lung von Euro-Zer­­ti­­fi­­ka­­ten mit garan­tier­ter Min­dest­rück­zah­lung sei­ne Recht­spre­chung zu den soge­nann­ten Finanz­in­no­va­tio­nen wei­ter­ent­wi­ckelt. Das aktu­el­le Urteil betrifft den Ver­kauf von Index­zer­ti­fi­ka­ten (Euro-Zer­­ti­­fi­­ka­­ten) mit einer garan­tier­ten Min­dest­rück­zah­lung vor End­fäl­lig­keit (im Streit­fall: Nomi­nal­wert 1000 US-$ je Stück; Erwerb von 100 Zer­ti­fi­ka­ten im Mai 1998

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Invest­ment­ge­setz-Novel­le

Die Bun­des­re­gie­rung hat Sit­zung den Ent­wurf für ein Invest­ment­än­de­rungs­ge­setz beschlos­sen und damit das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Durch die Novel­le sol­len ins­be­son­de­re fol­gen­de Ände­run­gen im Invest­ment­ge­setz vor­ge­nom­men wer­den: 1. Dere­gu­lie­rung: Das Invest­ment­än­de­rungs­ge­setz trägt maß­geb­lich zum Büro­kra­tie­ab­bau im Finanz­sek­tor bei. Die Rege­lungs­dich­te wird in einer ?Eins-zu-eins?-Anpassung auf die euro­päi­schen Har­mo­ni­sie­rungs­vor­ga­ben zurück­ge­führt. Allein durch

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Down-Rating-Anlei­hen

Der für Kapi­tal­ein­künf­te zustän­di­ge VIII. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs hat sei­ne Recht­spre­chung zu den soge­nann­ten Finanz­in­no­va­tio­nen wei­ter­ent­wi­ckelt und in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den, dass Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne aus dem Ver­kauf von Down-Rating-Anlei­hen nicht nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EStG (sog. Markt­ren­di­te) steu­er­bar sind.

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Besteue­rung von Rever­se-Floatern

In einem zwei­ten jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil zur Besteue­rung von Finanz­in­no­va­tio­nen befasst sich der Bun­des­fi­nanz­hof mit Rever­­­se-Floatern. Nach dem Urteil des BFH sind die Kurs­ge­win­ne, die beim Ver­kauf von Rever­se Floatern vor End­fäl­lig­keit erzielt wer­den, nicht nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EStG steu­er­bar.

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Besteue­rung von DAX-Zer­ti­fi­ka­ten

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zu den Finanz­in­no­va­tio­nen wei­ter­ent­wi­ckelt. Eines der Urtei­le betrifft die Ein­lö­sung von Dax-Zer­­ti­­fi­­ka­­ten bei End­fäl­lig­keit. Nach Ansicht des BFH stel­len die aus der Ein­lö­sung von Dax-Zer­­ti­­fi­­ka­­ten bei End­fäl­lig­keit erziel­ten Über­schüs­se de Ein­kom­men­steu­er unter­lie­gen­de Kapi­tal­erträ­ge dar.

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Liba­non und der Kim­ber­ley-Pro­zess

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat auf dem Ver­ord­nungs­we­ge die Lis­te der Teil­neh­mer am Zer­ti­fi­ka­ti­ons­sys­tem des Kim­ber­­ley-Pro­­zes­­ses und der von ihnen benann­ten zustän­di­gen Behör­den geän­dert. Mit Wir­kung vom 20. Sep­tem­ber 2005 ist Liba­non Teil­neh­mer am Zer­ti­fi­ka­ti­ons­sys­tem des Kim­ber­­ley-Pro­­zes­­ses.

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