Adhä­si­ons­kla­ge – und die Pro­zess­zin­sen

Dem Adhä­si­ons­klä­ger ste­hen in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 187 Abs. 1 BGB Pro­zess­zin­sen erst ab dem auf die Rechts­hän­gig­keit des Zah­lungs­an­spruchs fol­gen­den Tag zu . Die Rechts­hän­gig­keit erst mit dem Ein­gang des Antrags bei Gericht ein. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 23. Okto­ber 2018 – 2 StR 106/​18

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Der Schmer­zens­geld­an­spruch im Adhä­si­ons­ver­fah­ren – und sei­ne Ver­zin­sung

Der Schmer­zens­geld­an­spruch ist erst ab dem Zeit­punkt der Rechts­hän­gig­keit des Adhä­si­ons­an­trags zu ver­zin­sen und nicht ab dem Tat­tag. Die Rechts­hän­gig­keit ist mit dem Ein­gang der Antrags­schrift bei Gericht ein­ge­tre­ten. Nach dem aus­drück­li­chen Wort­laut des § 404 Abs. 2 Satz 1 StPO hat die Antrag­stel­lung die­sel­ben Wir­kun­gen wie die Erhe­bung einer zivil­recht­li­chen Kla­ge

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Insol­venz­recht­li­che Rück­ge­währ­an­sprü­che – und der Zins­be­ginn

Der Anfech­tungs­geg­ner hat nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs gemäß § 143 Abs. 1 Satz 2 InsO, §§ 819 Abs. 1, 818 Abs. 4, 291, 288 Abs. 1 Satz 2 BGB bei anfecht­ba­rem Erwerb von Geld Pro­zess­zin­sen in gesetz­li­cher Höhe zu ent­rich­ten. Die Zins­pflicht beginnt gemäß § 291 Abs. 1 Halb­satz 2 BGB mit der Fäl­lig­keit der

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Neben­for­de­rung und Zwangs­ver­stei­ge­rung

Die feh­ler­haf­te Bezeich­nung einer Neben­for­de­rung des zu voll­stre­cken­den Anspruchs im Anor­d­­nungs- oder Bei­tritts­be­schluss des Voll­stre­ckungs­ge­richts stellt kei­nen Zuschlags­ver­sa­gungs­grund nach § 83 Nr. 1 i.V.m. § 43 Abs. 2 ZVG dar. So hat es der Bun­des­ge­richts­hof gebil­ligt, einen Zuschlag nicht wegen der unrich­ti­gen Bezeich­nung des Zins­be­ginns im Anord­nungs­be­schluss nach § 83 Nr.

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