Nach­ver­trag­li­ches Wett­be­werbs­ver­bot – und das zins­lo­se Dar­le­hen für die Kon­kur­renz

Ein nach­ver­trag­li­ches Wett­be­werbs­ver­bot, das sich auf jede denk­ba­re Form der Unter­stüt­zung eines Kon­kur­renz­un­ter­neh­mens bezieht, umfasst auch das Belas­sen eines zins­lo­sen Dar­le­hens, das der Arbeit­neh­mer einem Kon­kur­renz­un­ter­neh­men wäh­rend des bestehen­den Arbeits­ver­hält­nis­ses zum Zweck sei­ner Grün­dung aus­ge­reicht hat. Im Ein­zel­fall kann ein berech­tig­tes geschäft­li­ches Inter­es­se des Arbeit­ge­bers iSv. § 74a Abs. 1 Satz

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Das zins­lo­se Dar­le­hen als frei­ge­bi­ge Zuwen­dung

Die Zins­lo­sig­keit eines gewähr­ten Dar­le­hens erfüllt den Tat­be­stand einer frei­ge­bi­gen Zuwen­dung i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG. Dabei ist es für Schen­kungsteu­er uner­heb­lich, dass das Dar­lehn nur auf­grund eines reli­gi­ös begrün­de­ten Zins­ver­bots zins­los ver­ge­ben wird. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 2, § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG unter­liegt jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung unter Leben­den,

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Zins­lo­se Dar­le­hen zwi­schen Toch­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten

Gewäh­ren sich eine Toch­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaft einer ande­ren ein zins­lo­ses Dar­le­hen, so ist ein bei der Mut­ter­ge­sell­schaft anzu­set­zen­de Auf­wand aus dem Ver­brauch des Nut­zungs­vor­teils (Zins­vor­teil als vGA) nach § 3c Abs. 1 Halb­satz 1 EStG 2002 vom Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug aus­ge­schlos­sen. Gemäß den auch nach Ein­füh­rung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens (heu­te: Teil­ein­künf­te­ver­fah­rens) zu beach­ten­den Grund­sät­zen des Beschlus­ses des

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