Euro-Geldscheine

Ver­zin­sung von Steu­er­nach­for­de­run­gen und Steuererstattungen

Gleich­heits­recht­li­cher Aus­gangs­punkt für die Aus­wahl des Zins­ge­gen­stands und die Bestim­mung des Zins­sat­zes im Steu­er­recht ist ein stu­fen­lo­ser am Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit ori­en­tier­ter ver­fas­sungs­recht­li­cher Prü­fungs­maß­stab. Zins­re­ge­lun­gen als steu­er­li­che Neben­leis­tun­gen bedür­fen zur Wah­rung der Belas­tungs­gleich­heit eines über den Zweck der Ein­nah­me­er­zie­lung hin­aus­ge­hen­den, beson­de­ren sach­li­chen Recht­fer­ti­gungs­grunds. Der Gesetz­ge­ber kann bei der Aus­wahl eines

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Auf­tei­lung eines Ren­ten­stamm­rechts – und der Rech­nungs­zins­satz von 5,5%

Der Bun­des­fi­nanz­hof teilt die gegen die Höhe des gemäß § 13 Abs. 1 BewG für die Auf­tei­lung des Ren­ten­stamm­rechts her­an­zu­zie­hen­den Zins­sat­zes von 5, 5 % vor­ge­brach­ten, auf Art. 3 Abs. 1 und Art. 14 GG gestütz­ten ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken nicht. Er sieht daher kei­ne Ver­an­las­sung, das Ver­fah­ren gemäß § 74 FGO aus­zu­set­zen und dem Bundesverfassungsgericht

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Nach­zah­lungs­zin­sen – und die Ein­wen­dun­gen gegen die Zinshöhe

Ein­wen­dun­gen gegen die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der gesetz­li­chen Zins­hö­he sind vor­ran­gig im Rechts­be­helfs­ver­fah­ren gegen die Zins­fest­set­zung und nicht im Erlass­ver­fah­ren gel­tend zu machen. Ein­wen­dun­gen gegen die Höhe des Zins­sat­zes nach § 233a Abs. 1, § 238 Abs. 1 Satz 1 AO recht­fer­ti­gen kei­nen Erlass der Nach­zah­lungs­zin­sen aus Bil­lig­keits­grün­den. Der­ar­ti­ge Ein­wen­dun­gen betref­fen die Recht­mä­ßig­keit der

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Abzin­sung von Darlehensforderungen

Wird ein bis­her bedingt ver­zins­tes Dar­le­hen ohne Bedin­gungs­ein­tritt in ein die Rest­lauf­zeit umfas­sen­des unbe­dingt ver­zins­tes Dar­le­hen mit einem Zins­satz, der dem effek­ti­ven Zins­satz eines bei einer Lan­des­bank refi­nan­zier­ten Dar­le­hens ent­spricht, umge­wan­delt, so liegt auch dann ein ver­zins­li­ches Dar­le­hen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG vor, wenn die Ver­zin­sungs­ab­re­de zwar

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Ver­zin­sung im Steuerrecht

Jeden­falls für einen Zins­lauf bis Janu­ar 2012 bestehen kei­ne Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des § 238 Abs. 1 AO. Im Hin­blick auf die Fest­set­zung von Nach­zah­lungs­zin­sen für die Zins­zah­lungs­zeit­räu­me 2003 bis 2006 hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Beschluss vom 03.09.2009 ent­schie­den, dass der Gesetz­ge­ber die Höhe von Nach­zah­lungs­zin­sen ohne Ver­stoß gegen das

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Aus­set­zun­gen­zin­sen – 6% fürs Finanzamt

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält hält die Höhe des gesetz­li­chen Zins­sat­zes von 0,5% pro Monat (6% pro Jahr) für Zeit­räu­me bis März 2011 nicht für ver­fas­sungs­wid­rig. Dem­ge­mäß hat der Bun­des­fi­nanz­hof davon abge­se­hen, die gesetz­li­che Rege­lung der Höhe der Aus­set­zungs­zin­sen (§ 237 Abs. 1 Satz 1 AO i.V.m. § 238 Abs. 1 Satz 1 AO) im Rahmen

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Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Zins­sat­zes von 6% für Steu­er­nach­for­de­run­gen und Steuererstattungen

Der durch § 238 Abs. 1 Satz 1 AO auf 0,5 % pro Monat fest­ge­leg­te gesetz­li­che Zins­satz für Zins­zah­lungs­zeit­räu­me ab 2009 genügt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs den ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen an eine Typi­sie­rung. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat –bezo­gen auf die Zins­zah­lungs­zeit­räu­me 2003 bis 2006– zu der gesetz­li­chen Typi­sie­rung aus­ge­führt: „Indem der Gesetz­ge­ber im Inter­es­se der

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