Abzin­sung von Dar­le­hens­for­de­run­gen

Wird ein bis­her bedingt ver­zins­tes Dar­le­hen ohne Bedin­gungs­ein­tritt in ein die Rest­lauf­zeit umfas­sen­des unbe­dingt ver­zins­tes Dar­le­hen mit einem Zins­satz, der dem effek­ti­ven Zins­satz eines bei einer Lan­des­bank refi­nan­zier­ten Dar­le­hens ent­spricht, umge­wan­delt, so liegt auch dann ein ver­zins­li­ches Dar­le­hen i.S. des § 6 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG vor, wenn die Ver­zin­sungs­ab­re­de zwar

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Ver­zin­sung im Steu­er­recht

Jeden­falls für einen Zins­lauf bis Janu­ar 2012 bestehen kei­ne Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des § 238 Abs. 1 AO. Im Hin­blick auf die Fest­set­zung von Nach­zah­lungs­zin­sen für die Zins­zah­lungs­zeit­räu­me 2003 bis 2006 hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Beschluss vom 03.09.2009 ent­schie­den, dass der Gesetz­ge­ber die Höhe von Nach­zah­lungs­zin­sen ohne Ver­stoß gegen das

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Aus­set­zun­gen­zin­sen – 6% fürs Finanz­amt

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält hält die Höhe des gesetz­li­chen Zins­sat­zes von 0,5% pro Monat (6% pro Jahr) für Zeit­räu­me bis März 2011 nicht für ver­fas­sungs­wid­rig. Dem­ge­mäß hat der Bun­des­fi­nanz­hof davon abge­se­hen, die gesetz­li­che Rege­lung der Höhe der Aus­set­zungs­zin­sen (§ 237 Abs. 1 Satz 1 AO i.V.m. § 238 Abs. 1 Satz 1 AO) im Rah­men

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Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Zins­sat­zes von 6% für Steu­er­nach­for­de­run­gen und Steu­er­erstat­tun­gen

Der durch § 238 Abs. 1 Satz 1 AO auf 0,5 % pro Monat fest­ge­leg­te gesetz­li­che Zins­satz für Zins­zah­lungs­zeit­räu­me ab 2009 genügt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs den ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen an eine Typi­sie­rung. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat –bezo­gen auf die Zins­zah­lungs­zeit­räu­me 2003 bis 2006– zu der gesetz­li­chen Typi­sie­rung aus­ge­führt : "Indem der Gesetz­ge­ber im Inter­es­se

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