Muss der Bür­ger schlau­er sein als der Zoll?

Muss der Bür­ger schlau­er sein als der Zoll? Nein, muss er nicht – meint jeden­falls das Finanz­ge­richt Ham­burg. Hin­ter­grund die­ser rich­ter­li­chen Erkennt­nis war ein im Aus­land bestell­ter Blu-ray-Play­­er: Der Klä­ger hat­te über das Inter­net einen Blu-ray-Play­­er zum Preis von rund 500 € bestellt. Bei Abho­lung des Gerä­tes beim Zoll­amt mel­de­te er

Lesen

Zoll­flug­platz

Die Ver­sa­gung der Bestim­mung als "Zoll­flug­platz" stellt für den Flug­ha­fen­be­trei­ber einen Ein­griff in sei­ne Berufs­aus­übungs­frei­heit dar, ent­schied jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Rah­men einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de. In die­ser Ver­fas­sungs­be­schwer­de hat­te die Beschwer­de­füh­re­rin im April 2001 bean­tragt, den von ihr betrie­be­nen Flug­ha­fen L. in die Lis­te der Zoll­flug­plät­ze nach § 2 Abs. 2 ZollVG auf­zu­neh­men.

Lesen

50 Jah­re Zoll- und Ver­brauch­steu­er­se­nat des Bun­des­fi­nanz­hofs

Am 1. Okto­ber 2008 besteht der VII. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) 50 Jah­re. Als für Zöl­le und Ver­brauch­steu­ern aus­schließ­lich zustän­di­ger Fach­se­nat nimmt er unter den elf Sena­ten des BFH beson­de­re Zustän­dig­kei­ten wahr, die auch in der Bezeich­nung des BFH als „Obers­ter Gerichts­hof des Bun­des für Steu­ern und Zöl­le“ Ein­gang gefun­den

Lesen

Zoll­flug­platz­zwang

Die vom Bun­des­mins­ter der Finan­zen zu tref­fen­de Ent­schei­dung, wel­cher Flug­platz Zoll­flug­platz ist, auf wel­chem Flug­platz also aus Dritt­län­dern ein­flie­gen­de Luft­fahr­zeu­ge lan­den bzw. von wel­chem Flug­platz sie nach Dritt­län­dern abflie­gen dür­fen, rich­tet sich nicht an die Flug­platz­be­trei­ber, son­dern ist eine an den jewei­li­gen Flug­zeug­füh­rer gerich­te­te zoll­recht­li­che Ver­kehrs­re­ge­lung. Die inso­weit anzu­wen­den­den zoll­recht­li­chen

Lesen

Sicher­heits­kon­trol­len am Flug­ha­fen

Die Bun­des­re­gie­rung kann kei­ne Anga­ben über die Gesamt­ge­wichts­men­ge der Waren machen, die Pas­sa­gie­re an Flug­hä­fen auf­grund der EU-Sicher­heits­­be­­stim­­mun­­gen zurück­las­sen müs­sen. In ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag betont sie, die "fort­be­stehen­de Bedro­hungs­la­ge und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Detek­ti­on von Flüs­sig­kei­ten" erlaub­ten der­zeit kei­ne Ände­rung der gel­ten­den Rechts­la­ge.

Lesen

Getrock­ne­te Schwei­neoh­ren

Wich­ti­ge The­men und Fra­gen im Steu­er­recht sind oft­mals Anlass zu ent­spre­chen­den Rund­schrei­ben der Lan­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­en oder des Bun­de­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums, um so die Finanz­äm­ter zu einer ein­heit­li­chen Anwen­dung des Steu­er­rechts anzu­hal­ten. Heu­te hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um wie­der­um eine wich­ti­ge Fra­ge per Rund­schrei­ben gelöst. Der Titel die­ses wich­ti­gen BMF-Schrei­­bens: Steu­er­satz für Umsät­ze mit getrock­ne­ten Schwei­neoh­ren

Lesen

Erlö­schen der Zoll­schuld beim Schmug­gel

Für die Fra­ge, ob unter Ver­let­zung der Gestel­lungs­pflicht in das Zoll­ge­biet der Gemein­schaft ver­brach­te Waren noch "bei dem vor­schrifts­wid­ri­gen Ver­brin­gen" (Art. 233 Buchst. d Zoll­ko­dex) beschlag­nahmt wor­den sind und damit mit der nach­fol­gen­den Ein­zie­hung die Zoll­schuld erlo­schen ist, kommt es jeden­falls nicht auf den Zeit­punkt des Ein­gangs der Waren in den

Lesen

Aus­fuhr­nach­wei­se unter ATLAS

Im Rah­men der Umstel­lung auf "ATLAS" wird die bis­he­ri­ge schrift­li­che Aus­fuhr­an­mel­dung durch eine elek­tro­ni­sche Aus­fuhr­an­mel­dung ersetzt.In der ers­ten Rea­li­sie­rungs­pha­se umfasst das Ver­fah­ren die Über­füh­rung von Waren in das Aus­fuhr­ver­fah­ren im Nor­­mal- und ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren sowie die Über­wa­chung und Erle­di­gung des Aus­fuhr­ver­fah­rens. Dabei kommt das Ver­fah­ren aus­schließ­lich in Fäl­len zum Ein­satz,

Lesen

Ziga­ret­ten­schmug­gel und der Tat­ort

Hat im Fall von Zuwi­der­hand­lun­gen im Ver­sand­ver­fah­ren Car­net TIR die Zoll­be­hör­de des Mit­glied­staats, in dem die Zuwi­der­hand­lung fest­ge­stellt wur­de, auf­grund fal­scher Tat­sa­chen­wür­di­gung ange­nom­men, dass der Ort der Zuwi­der­hand­lung unge­wiss sei, und hat sie des­halb die ent­stan­de­nen Ein­gangs­ab­ga­ben in der irri­gen Annah­me ihrer Zustän­dig­keit erho­ben, ist der Abga­ben­be­scheid gleich­wohl nicht auf­zu­he­ben,

Lesen

Zeit­wei­li­ge Ent­fer­nung des Ver­sand­scheins

Eine nicht aus zoll- oder beför­de­rungs­tech­ni­schen Grün­den beding­te auch nur zeit­wei­li­ge Ent­fer­nung des Ver­sand­scheins von der Ware führt nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs im exter­nen gemein­schaft­li­chen Ver­sand­ver­fah­ren zu einem Ent­zie­hen der Ware aus der zoll­amt­li­chen Über­wa­chung und begrün­det folg­lich die Abga­ben­schuld.

Lesen