Der verpasste Anschlussflug

Der ver­pass­te Anschluss­flug

Der Bun­des­ge­richts­hof hat erneut über Aus­gleichs­an­sprü­che von Flug­rei­sen­den nach Art. 7 Abs. 1 Buchst. c der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung wegen einer Flug­ver­spä­tung ent­schie­den. Die Klä­ger bean­spru­chen jeweils eine Aus­gleichs­zah­lung in Höhe von 600 €. Sie buch­ten bei der beklag­ten Ibe­ria S.A. eine Flug­rei­se von Mia­mi über Madrid nach Düs­sel­dorf. Der Abflug von Mia­mi nach Madrid ver­zö­ger­te

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Der verspätete Zubringerflug

Der ver­spä­te­te Zubrin­ger­flug

Den Flug­gäs­ten eines ver­spä­te­ten, nach Art. 3 Abs. 1 in den Anwen­dungs­be­reich der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung fal­len­den Flugs steht ein Aus­gleichs­an­spruch nach Art. 7 der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung zu, soweit sie infol­ge der Ver­spä­tung ihr indi­vi­du­el­les End­ziel mit einer Ver­spä­tung von min­des­tens drei Stun­den errei­chen. Dies gilt auch, wenn die ver­spä­te­te Ankunft am End­ziel dar­auf beruht, dass

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Verspäteter Zubringerflug

Ver­spä­te­ter Zubrin­ger­flug

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein bei ihm anhän­gi­ges Ver­fah­ren zu Aus­gleichs­an­sprü­chen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung bei ver­spä­te­tem Zubrin­ger­flug bis zur Ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on in den hier­zu dort bereits vor­lie­gen­den Vor­ab­ent­schei­dungs­ver­fah­ren aus­ge­setzt. In dem beim Bun­des­ge­richts­hof anhän­gi­gem Rechts­streit ver­langt die Klä­ge­rin von dem beklag­ten Luft­fahrt­un­ter­neh­men aus eige­nem und abge­tre­te­nem Recht

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Annullierung des Zubringerflugs

Annul­lie­rung des Zubrin­ger­flugs

Bei Annul­lie­rung eines Zubrin­ger­flugs ist zur Bemes­sung des Aus­gleichs­an­spruchs nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung nicht die Ent­fer­nung nur zum Ziel­ort des annul­lier­ten Zubrin­ger­flugs maß­geb­lich, viel­mehr sind im Fal­le von direk­ten Anschluss­flü­gen auch die wei­te­ren Ziel­or­te zu berück­sich­ti­gen, an denen der Flug­gast infol­ge der Annul­lie­rung ver­spä­tet ankommt. In einem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen

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Cross-Ticketing und Cross-Border-Selling - der Fluggast hat die Wahl

Cross-Ticke­ting und Cross-Bor­der-Sel­ling – der Flug­gast hat die Wahl

Der in Beför­de­rungs­be­din­gun­gen vor­ge­se­he­ne (gene­rel­le) Aus­schluss des Rechts eines Kun­den, die Beför­de­rungs­leis­tung nur teil­wei­se in Anspruch zu neh­men, benach­teilgt den Kun­den ent­ge­gen den Gebo­ten von Treu und Glau­ben unan­ge­mes­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat der Bun­des­ge­richts­hof heu­te Bedin­gun­gen in den Beför­de­rungs­be­din­gun­gen von Bri­tish Air­ways und Deut­sche Luft­han­sa AG für unwirk­sam erklärt,

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Flugverspätung ist kein Sachmangel

Flug­ver­spä­tung ist kein Sach­man­gel

Der Flug­be­för­de­rungs­ver­trag ist regel­mä­ßig nicht auf ein abso­lu­tes Fix­ge­schäft gerich­tet. Die Ver­spä­tung eines Flugs begrün­det regel­mä­ßig kei­nen Sach­man­gel der Beför­de­rungs­leis­tung. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof im Rah­men eines Rechts­streits um eine Aus­gleichs­zah­lung gemäß Art. 7 Abs. 1 Buchst. c i.V. mit Art. 4 Abs. 3 der "Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 des Par­la­ments und des Rates

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