Ich will zurück in Haft! – oder: Raub ohne Zueig­nungs­ab­sicht

Eine Zueig­nungs­ab­sicht schei­det aber aus, wenn der Täter die frem­de beweg­li­che Sache nur weg­nimmt, um sodann gestellt zu wer­den und die Sache sogleich wie­der an den Eigen­tü­mer zurück­ge­lan­gen zu las­sen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war die Ange­klag­te am 12.05.2018 aus der Haft ent­las­sen wor­den. Da sie mit

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Die geklau­te lee­re Geld­bör­se

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs fehlt es dann, wenn sich der Täter nicht ein Behält­nis, son­dern in der Hoff­nung auf mög­lichst gro­ße Beu­te allein des­sen ver­mu­te­ten Inhalt aneig­nen will, hin­sicht­lich des Behält­nis­ses am Zueig­nungs­wil­len zum Zeit­punkt der Weg­nah­me. Inso­weit liegt dann nur ein aus Sicht des Täters fehl­ge­schla­ge­ner Ver­such vor

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Dieb­stahl, Raub – und die Zueig­nungs­ab­sicht

Die Zueig­nungs­ab­sicht ist gege­ben, wenn der Täter im Zeit­punkt der Weg­nah­me die frem­de Sache unter Aus­schlie­ßung des Eigen­tü­mers oder bis­he­ri­gen Gewahr­sams­in­ha­bers kör­per­lich oder wirt­schaft­lich für sich oder einen Drit­ten erlan­gen und sie der Sub­stanz oder dem Sach­wert nach sei­nem Ver­mö­gen oder dem eines Drit­ten ‚ein­ver­lei­ben‘ oder zufüh­ren will . An

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Raub – und die Zueig­nungs­ab­sicht

§ 249 Abs. 1 StGB setzt vor­aus, dass die Zueig­nungs­ab­sicht im Zeit­punkt der Weg­nah­me besteht . Im vor­lie­gen­den Fall war die Weg­nah­me der Gegen­stän­de bereits mit dem Aus­brei­ten der Gegen­stän­de des Zeu­gen H. auf der Motor­hau­be des Fahr­zeugs der Ange­klag­ten voll­endet. Da der gefes­sel­te Zeu­ge H. nicht mehr in der Lage

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Die geraub­ter Geld­kas­set­te

Befin­det sich in einem Behält­nis, das die Täter in ihren Gewahr­sam brin­gen, indes nicht die vor­ge­stell­te wert­hal­ti­ge Beu­te, kann in die­sen Fäl­len nicht wegen eines voll­ende­ten Dieb­stahls oder Rau­bes, son­dern nur wegen (fehl­ge­schla­ge­nen) Ver­suchs ver­ur­teilt wer­den. In dem hier ent­schie­de­nen Fall über­fie­len die Täter ihr Opfer in sei­ner Woh­nung, um

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Raub aus Rache?

Täter – auch Mit­tä­ter – beim Raub kann nur sein, wer bei der Weg­nah­me die Absicht hat, sich oder einem Drit­ten die frem­de Sache rechts­wid­rig zuzu­eig­nen. Hier­für genügt, dass der Täter die frem­de Sache unter Aus­schlie­ßung des Eigen­tü­mers oder bis­he­ri­gen Gewahr­sam­in­ha­bers kör­per­lich oder wirt­schaft­lich für sich oder den Drit­ten haben

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