Abgel­tungs­teu­er – trotz feh­len­dem Zufluss von Kapi­tal­erträ­gen?

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind; aus § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG kann nicht geschlos­sen wer­den, dass Auf­wen­dun­gen unab­hän­gig von der Rege­lung des

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Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung – und der Zufluss beim Gesell­schaf­ter

Für das Vor­lie­gen einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG ist der Zufluss des Bezugs beim Gesell­schaf­ter unbe­acht­lich. Die vGA setzt ledig­lich die Eig­nung der bei der Kör­per­schaft ein­ge­tre­te­nen Unter­schieds­be­trags­min­de­rung vor­aus, beim Gesell­schaf­ter einen sach­lich kor­re­spon­die­ren­den Bezug i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG aus­zu­lö­sen . Davon

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Gehalts­ver­zicht als zuge­flos­se­ner Arbeits­lohn

Für die Fra­ge, ob ein Gehalts­ver­zicht zu einem Zufluss von Arbeits­lohn führt, kommt es maß­geb­lich dar­auf an, wann der Ver­zicht erklärt wur­de: Eine zum Zufluss von Arbeits­lohn füh­ren­de ver­deck­te Ein­la­ge kann nur dann gege­ben sein, soweit der Steu­er­pflich­ti­ge nach Ent­ste­hung sei­nes Gehalts­an­spruchs aus gesell­schafts­recht­li­chen Grün­den auf die­se ver­zich­tet, da in

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Auf­rech­nung – und der Zufluss­zeit­punkt der Ein­nah­men

Ist der Gewinn gemäß § 4 Abs. 3 EStG zu ermit­teln, kommt es für den Ansatz von Betriebs­ein­nah­men nach § 11 Abs. 1 Sät­ze 1 und 5 EStG auf deren Zufluss an. Eine Auf­rech­nung ist Aus­druck wirt­schaft­li­cher Ver­fü­gungs­macht und führt daher (erst) im Zeit­punkt der Auf­rech­nungs­er­klä­rung (und nicht schon im Zeit­punkt der Auf­rech­nungs­la­ge) zum

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Steu­er­hin­ter­zie­hung – und der ver­schlei­er­te Zufluss der Ein­nah­men

Ein­nah­men (§ 8 Abs. 1 EStG) sind dem Steu­er­pflich­ti­gen im Sin­ne von § 11 Abs. 1 EStG zuge­flos­sen, sobald er über sie wirt­schaft­lich ver­fü­gen kann. Geld­be­trä­ge flie­ßen dem Steu­er­pflich­ti­gen in der Regel dadurch zu, dass sie bar aus­ge­zahlt oder einem Kon­to des Emp­fän­gers bei einem Kre­dit­in­sti­tut gut­ge­schrie­ben wer­den. Auch die Hin­ga­be eines (gedeck­ten)

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