Abfin­dung – Zufluss und Ver­steue­rung nächs­tes Jahr

Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer kön­nen bei Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses den Zufluss einer Abfin­dung zumin­dest inso­weit in der Wei­se steu­er­wirk­sam gestal­ten, dass sie die Fäl­lig­keit der Abfin­dung vor ihrem Ein­tritt hin­aus­schie­ben. Die­se Gestal­tung ist wegen der Pro­ges­si­ons­wir­kung immer dann sinn­voll, wenn der (ehe­ma­li­ge) Arbeit­neh­mer im Fol­ge­jahr – wegen Arbeits­lo­sig­keit oder Ren­te –

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Wann ist eine Abfin­dung zu ver­steu­ern?

Eine Abfin­dung ist in dem Jahr zu ver­steu­ern, in dem sie dem Arbeit­neh­mer zuge­flos­sen ist. Dies gilt nach meh­re­ren jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urtei­len des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts auch dann, wenn eine zwi­schen Arbeit­ge­ber und Betriebs­rat geschlos­se­ne Ver­ein­ba­rung eigent­lich eine frü­he­re Fäl­lig­keit der Abfin­dung begrün­det. Die Abfin­dungs­zah­lung unter­liegt als Teil der Ein­künf­te des

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Gut­schrif­ten auf eine stil­le Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung als gegen­wär­tig zuge­flos­se­ner Arbeits­lohn

Hat ein Arbeit­ge­ber Liqui­di­täts­pro­ble­me, stim­men die Arbeit­neh­mer nicht sel­ten einer ver­zö­ger­ten Aus­zah­lung von Urlaubs­geld und Jah­res­son­der­zah­lung zu. Erhal­ten die Arbeit­neh­mer hier­für im Gegen­zug eine stil­le Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung, bei wel­cher der Grund­stock in Höhe von 1.000,00 DM durch eine Schen­kung des Unter­neh­mens erfolgt, han­delt es sich nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf bei

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Ein­kom­mens­zu­fluss bei Akti­en­op­ti­ons­pro­gram­men

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den, dass eine vom Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer ein­ge­räum­te Akti­en­kauf­op­ti­on nicht bereits den Zufluss eines geld­wer­ten Vor­teils bewirkt son­dern erst der ver­güns­tig­te Erwerb von Akti­en. Dies gilt unab­hän­gig davon, ob das Opti­ons­recht han­del­bar oder nicht han­del­bar ist. Im Streit­fall nahm der Klä­ger als

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