Zugewinnausgleich - und die Einigung über die Ehewohnung

Zuge­winn­aus­gleich – und die Eini­gung über die Ehe­woh­nung

Eine wäh­rend der Tren­nungs­zeit getrof­fe­ne Ver­ein­ba­rung, wonach ein Ehe­gat­te die im gemein­sa­men Eigen­tum ste­hen­de Woh­nung zur Allein­nut­zung behält und zum Aus­gleich dafür die gemein­sam geschul­de­ten Dar­le­hens­las­ten allein trägt, führt bei der Bewer­tung des End­ver­mö­gens im Zuge­winn­aus­gleich nur dann zum voll­stän­di­gen Ent­fal­len des Gesamt­schuld­ner­aus­gleichs­an­spruchs, wenn sie eine end­gül­ti­ge Frei­stel­lung des wei­chen­den

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Zugewinnausgleich - und die illoyale Vermögensminderung

Zuge­winn­aus­gleich – und die illoya­le Ver­mö­gens­min­de­rung

Der Tat­be­stand einer illoya­len Ver­mö­gens­min­de­rung ist nur dann schlüs­sig dar­ge­legt, wenn der in Rede ste­hen­de Betrag nicht im Rah­men einer ord­nungs­ge­mä­ßen Lebens­füh­rung ver­braucht wor­den sein kann . Nach § 1378 Abs. 1 BGB schul­det der Ehe­gat­te, der den höhe­ren Zuge­winn erwirt­schaf­tet hat, dem Ehe­gat­ten mit dem gerin­ge­ren Zuge­winn die Hälf­te des

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Pauschaler Zugewinnausgleich - und seine Anwendbarkeit bei griechischen Staatsangehörigen

Pau­scha­ler Zuge­winn­aus­gleich – und sei­ne Anwend­bar­keit bei grie­chi­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen

Der pau­scha­le Zuge­winn­aus­gleich nach § 1371 Abs. 1 BGB ist im Sin­ne der Artt. 15, 25 EGBGB rein güter­recht­lich zu qua­li­fi­zie­ren. Auf­grund der Ver­wei­sung des Art. 25 Abs. 1 EGBGB, die das grie­chi­sche Kol­li­si­ons­recht gemäß Art. 28 des Zivil­ge­setz­bu­ches (ZGB) annimmt, ist für bei in Deutsch­land leben­den grie­chi­schen Ehe­gat­ten die Rechts­nach­fol­ge nach

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Die ehemals jugoslawischen Ehegatten - und das anwendbare Güterstatut

Die ehe­mals jugo­sla­wi­schen Ehe­gat­ten – und das anwend­ba­re Güter­sta­tut

Der güter­recht­li­che Aus­gleich zwi­schen Ehe­gat­ten, die bei Ehe­schlie­ßung die jugo­sla­wi­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit besa­ßen und mit dem Zer­fall des jugo­sla­wi­schen Staa­tes Staats­an­ge­hö­rig­kei­ten unter­schied­li­cher Nach­fol­ge­staa­ten erwor­ben haben, rich­tet sich nach der Teil­rechts­ord­nung, mit der die Betei­lig­ten bei der Ehe­schlie­ßung am engs­ten ver­bun­den waren. Das inter­lo­ka­le Pri­vat­recht des frü­he­ren jugo­sla­wi­schen Gesamt­staats ist für die

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Sittenwidrigkeit eines Ehevertrages - Funktionsäquivalenz von Versorgungs- und Zugewinnausgleich

Sit­ten­wid­rig­keit eines Ehe­ver­tra­ges – Funk­ti­ons­äqui­va­lenz von Ver­sor­gungs- und Zuge­winn­aus­gleich

In Fäl­len, in denen ein Ehe­gat­te als Selbst­stän­di­ger vor­aus­sicht­lich sei­ne Alters­ver­sor­gung durch Bil­dung von grund­sätz­lich dem Zuge­winn­aus­gleich unter­fal­len­den Ver­mö­gens betrei­ben wird, wäh­rend der ande­re Ehe­gat­te vor­aus­sicht­lich zur Alters­ver­sor­gung ledig­lich Ren­ten­an­wart­schaf­ten erwer­ben wird, führt der ehe­ver­trag­li­che Aus­schluss des Zuge­winn­aus­gleichs unter Bei­be­hal­tung des Ver­sor­gungs­aus­gleichs zum ein­sei­ti­gen Aus­schluss eines Ehe­gat­ten von der Teil­ha­be

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Illoyale Vermögensminderungen - und der Zugewinnausgleich in Altfällen

Illoya­le Ver­mö­gens­min­de­run­gen – und der Zuge­winn­aus­gleich in Alt­fäl­len

§ 1378 Abs. 2 Satz 2 BGB, wonach sich das für die Begren­zung der Aus­gleichs­for­de­rung maß­geb­li­che Ver­mö­gen des Aus­gleichs­pflich­ti­gen in Fäl­len der illoya­len Ver­mö­gens­min­de­rung um den dem End­ver­mö­gen hin­zu­zu­rech­nen­den Betrag erhöht, fin­det kei­ne Anwen­dung, wenn die Ehe vor dem 1.09.2009 rechts­kräf­tig geschie­den wor­den ist . Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits ent­schie­den hat ,

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