Keine ambulante ärztliche Zwangsbehandlung betreuter Personen

Kei­ne ambu­lan­te ärzt­li­che Zwangs­be­hand­lung betreu­ter Per­so­nen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen das Inkraft­tre­ten von § 1906a BGB in der Fas­sung des Geset­zes zur Ände­rung der mate­ri­el­len Zuläs­sig­keits­vor­aus­set­zun­gen von ärzt­li­chen Zwangs­maß­nah­men und zur Stär­kung des Selbst­be­stim­mungs­rechts von Betreu­ten vom 17.07.2017 auf­grund einer Fol­genab­wä­gung abge­lehnt. Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im

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Ambulante Zwangsbehandlung?

Ambu­lan­te Zwangs­be­hand­lung?

§ 1906a Abs. 1 Nr. 7 BGB n.F. hält an der Unzu­läs­sig­keit der ambu­lan­ten Zwangs­be­hand­lung fest . Eine auf die Fra­ge der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit die­ser Rege­lung abzieh­len­de Rich­ter­vor­la­ge des Amts­ge­richts Hers­bruck hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nach 2½ Jah­ren Bera­tungs­zeit nun als unzu­läs­sig behan­delt: Die Rich­ter­vor­la­ge betraff die Fra­ge, ob § 1906 Abs. 3 BGB in

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Zwangsbehandlung im Rahmen einer einstweiligen Unterbringung - und der zuvor erforderliche Überzeugungsversuch

Zwangs­be­hand­lung im Rah­men einer einst­wei­li­gen Unter­brin­gung – und der zuvor erfor­der­li­che Über­zeu­gungs­ver­such

Mit den den Anfor­de­run­gen an einen Über­zeu­gungs­ver­such vor der Durch­füh­rung einer Zwangs­be­hand­lung im Rah­men einer einst­wei­li­gen Unter­brin­gung nach § 126 a StPO hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach § 22 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Sächs­PsychKG, der im vor­lie­gen­den Fall der einst­wei­li­gen Unter­brin­gung nach § 126 a StPO anwend­bar ist (§ 38

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Unterbringung und Zwangsbehandlung in Mecklenburg-Vorpommern

Unter­brin­gung und Zwangs­be­hand­lung in Meck­len­burg-Vor­pom­mern

Die vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Zwangs­be­hand­lung im Maß­re­gel­voll­zug ent­wi­ckel­ten Maß­ga­ben kön­nen auch auf die Zwangs­be­hand­lung im Rah­men der öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Unter­brin­gung über­tra­gen wer­den. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt bekräf­tigt und die Rechts­grund­la­ge für die medi­zi­ni­sche Zwangs­be­hand­lung im Gesetz über Hil­fen und Schutz­maß­nah­men für psy­chisch Kran­ke des Lan­des Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern (Psy­chisch­kran­ken­ge­setz) – in der

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Ärztliche Zwangsbehandlung - und ihre Beschränkung auf untergebrachte Betreute

Ärzt­li­che Zwangs­be­hand­lung – und ihre Beschrän­kung auf unter­ge­brach­te Betreu­te

Die Beschrän­kung ärzt­li­cher Zwangs­be­hand­lung auf unter­ge­brach­te Betreu­te ist mit staat­li­cher Schutz­pflicht nicht ver­ein­bar. Es ver­stößt gegen die Schutz­pflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, dass hilfs­be­dürf­ti­ge Men­schen, die sta­tio­när in einer nicht geschlos­se­nen Ein­rich­tung behan­delt wer­den, sich aber nicht mehr aus eige­ner Kraft fort­be­we­gen kön­nen, nach gel­ten­der Rechts­la­ge nicht not­falls auch

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Zwangsbehandlung im nordrhein-westfälischen Maßregelvollzug

Zwangs­be­hand­lung im nord­rhein-west­fä­li­schen Maß­re­gel­voll­zug

Für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt bestehen an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des § 17 Abs. 3 Satz 1 Maß­re­gel­voll­zugs­ge­setz Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len im Hin­blick auf die Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zu den Vor­aus­set­zun­gen einer Ein­griffs­grund­la­ge für die Zwangs­be­hand­lung im Maß­re­gel­voll­zug Zwei­fel . Inso­weit weist das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erneut dar­auf hin, dass es zunächst Sache der Fach­ge­rich­te ist, auf Anträ­ge von

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