Zuhäl­te­rei – aus­beu­te­risch oder dirigistisch

Bei der aus­beu­te­ri­schen Zuhäl­te­rei nach § 181a Abs. 1 Nr. 1 StGB und der diri­gis­ti­schen Zuhäl­te­rei nach § 181a Abs. 1 Nr. 2 StGB han­delt es sich nicht bloß um zwei Vari­an­ten der Ver­let­zung des­sel­ben Straf­ge­set­zes, viel­mehr um zwei Tat­be­stän­de, die in Tat­ein­heit (§ 52 StGB) zuein­an­der ste­hen. Die­ses Kon­kur­renz­ver­hält­nis gilt glei­cher­ma­ßen für einen

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Amsterdam

Zwangs­pro­sti­tu­ti­on – unter Anwen­dung einer List

List im Sin­ne des § 232a Abs. 3 StGB ver­langt, dass sich die irre­füh­ren­den Machen­schaf­ten auf die Tat­sa­che der Pro­sti­tu­ti­ons­aus­übung an sich bezie­hen. Das ledig­lich arg­lis­ti­ge Schaf­fen eines Anrei­zes gegen­über einer Per­son, die sich frei für oder gegen eine Pro­sti­tu­ti­ons­auf­nah­me oder ‑fort­set­zung ent­schei­den kann, genügt nicht. Das Her­vor­ru­fen eines blo­ßen Motivirrtums

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Bordell

Zwangs­pro­sti­tu­ti­on – und die zur wei­te­ren Aus­übung der Pro­sti­tu­ti­on berei­te Person

Der Täter ver­an­lasst eine zur wei­te­ren Aus­übung der Pro­sti­tu­ti­on berei­te Per­son im Sin­ne des § 232a Abs. 1 Nr. 1 StGB zur Fort­set­zung der­sel­ben, wenn er sie ent­ge­gen ihrem Wil­len zu einer qua­li­ta­tiv inten­si­ve­ren oder quan­ti­ta­tiv wesent­lich umfang­rei­che­ren Form der Aus­übung bewegt oder von einer weni­ger inten­si­ven bzw. wesent­lich weni­ger umfang­rei­chen Form

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Schwe­re Zwangs­pro­sti­tu­ti­on – und die Übergangsfälle

Auf­grund der Novel­lie­rung der §§ 232 bis 233b StGB durch das Gesetz zur Ver­bes­se­rung der Bekämp­fung des Men­schen­han­dels und zur Ände­rung des Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­set­zes sowie des Ach­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch vom 11.10.2016 sind an die Stel­le des schwe­ren Men­schen­han­dels zum Zwe­cke der sexu­el­len Aus­beu­tung (§ 232 Abs. 1, Abs. 3 Nr. 3 StGB aF)

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Men­schen­han­del – und die Straf­bar­keit in Altfällen

Auf­grund der Novel­lie­rung der §§ 232 bis 233b StGB durch das Gesetz zur Ver­bes­se­rung der Bekämp­fung des Men­schen­han­dels und zur Ände­rung des Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­set­zes sowie des Ach­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch vom 11.10.2016 sind an die Stel­le der bis dahin gel­ten­den Fas­sun­gen des schwe­ren Men­schen­han­dels zum Zwe­cke der sexu­el­len Aus­beu­tung (§ 232 Abs.

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Rück­füh­rungs­richt­li­nie – und die Straf­bar­keit des Schleusers

Die Rück­füh­rungs­richt­li­nie steht der Straf­bar­keit des Schleu­sers nach § 96 Auf­en­thG nicht ent­ge­gen. Die Annah­me, das Ver­hal­ten der Schleu­ser erfül­le nicht den Tat­be­stand des § 96 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 95 Abs. 1 Nr. 2 Auf­en­thG, weil es an einer für die Straf­bar­keit erfor­der­li­chen „Haupt­tat“ feh­le, begeg­net für den

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Zwangs­pro­sti­tu­ti­on statt Menschenhandel

Durch das Gesetz zur Ver­bes­se­rung der Bekämp­fung des Men­schen­han­dels und zur Ände­rung des Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­set­zes sowie des Ach­ten Buches des Sozi­al­ge­setz­buchs vom 11.10.2016 erfolg­te eine Novel­lie­rung der §§ 232 bis 233b StGB, die zum 15.10.2016 in Kraft getre­ten ist. Zwi­schen den bis dahin gel­ten­den bis­he­ri­gen Fas­sun­gen des § 232 Abs. 1 Satz 1 1. Alternative

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