Regie­be­trie­be – und die Auf­lö­sung alter Gewinn­rück­la­gen

Bei einem Betrieb gewerb­li­cher Art in der Form des Regie­be­triebs füh­ren in 2001 erziel­te Gewin­ne nicht zu steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b Satz 1 EStG, die der Kapi­tal­ertrag­steu­er unter­lie­gen . Wer­den sol­che Gewin­ne in Rück­la­gen ein­ge­stellt, führt deren spä­te­re Auf­lö­sung zu außer­be­trieb­li­chen Zwe­cken eben­falls

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Gebüh­ren­be­scheid zur Tier­kör­per­be­sei­ti­gung – und der unbe­rech­tig­te Umsatz­steu­er­aus­weis

Ein nicht unter­neh­me­risch täti­ger öffen­t­­lich-rech­t­­li­cher Zweck­ver­band zur Tier­kör­per­be­sei­ti­gung weist i.S. des § 14c Abs. 2 Sät­ze 1 und 2 UStG unbe­rech­tigt Umsatz­steu­er geson­dert aus, wenn er in sei­nen Gebüh­ren­be­schei­den über die Tier­kör­per­be­sei­ti­gung als Teil der Ent­sor­gungs­ge­bühr ein Net­to­ent­sor­gungs­ent­gelt nebst dar­auf ent­fal­len­dem Steu­er­be­trag angibt. Ein öffen­t­­lich-rech­t­­li­cher Zweck­ver­band zur Tier­kör­per­be­sei­ti­gung han­delt hin­sicht­lich sei­ner Tätig­keit

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Über­nah­me der Trink­was­ser­ver­sor­gung – und die umsatz­steu­er­li­che Behand­lung der Zuschüs­se

Ein Unter­neh­mer, der die einem kom­mu­na­len Zweck­ver­band nach Lan­des­recht oblie­gen­de Pflicht zur Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung mit Trink­was­ser über­nimmt und dafür einen ver­trag­li­chen Anspruch gegen den Zweck­ver­band auf Wei­ter­lei­tung von För­der­mit­teln erlangt, die die­ser erhält, erbringt grund­sätz­lich eine steu­er­ba­re Leis­tung gegen Ent­gelt. Ein steu­er­ba­rer Umsatz in Form einer Leis­tung gegen Ent­gelt

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Der Abwas­ser-Zweck­ver­band – und sei­ne Ver­wal­tung

Ein Zweck­ver­band bedarf nicht zwin­gend einer eige­nen Ver­wal­tung, son­dern kann sich auf der Grund­la­ge eines öffent­lich recht­li­chen Ver­trags der­je­ni­gen einer ande­ren Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts bedie­nen. Er kann sei­ne öffent­li­chen Auf­ga­ben dar­über hin­aus auch nach Maß­ga­be des § 12a KAG M‑V durch Drit­te als Ver­wal­tungs­hel­fer erfül­len. Aus­nahms­wei­se muss die Vor­schrift

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Der Was­ser­zweck­ver­band – und die Gerichts­voll­zie­her­ge­büh­ren

Ein Was­ser­zweck­ver­band, der nach sei­ner Ver­bands­ord­nung kei­ne Gewin­ne erzie­len darf, ist – zumin­dest in Nie­der­sach­sen – von der Zah­lung der Gerichts­voll­zie­her­ge­büh­ren befreit. Ein­schlä­gig ist inso­weit die durch § 2 Abs. 3 Satz 2 GKG aus­drück­lich für anwend­bar erklär­te Kos­­ten- und Gebüh­ren­be­frei­ung durch lan­des­recht­li­che Vor­schrif­ten, hier die Gebüh­ren­frei­heit von Kom­mu­nen durch § 1 Abs. 1 Nr.

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Die Ent­wick­lungs­sat­zung des Zweck­ver­bands Jade­We­ser­Park

Die Sat­zung eines Zweck­ver­ban­des zu einer städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­maß­nah­me (sog. Ent­wick­lungs­sat­zung) ist für unwirk­sam zu erklä­ren, wenn die Mit­glie­der des Zweck­ver­ban­des nicht auf der glei­chen Pla­nungs­ebe­ne ste­hen, was bei Land­krei­sen und Gemein­den der Fall ist, weil sie auf unter­schied­li­chen Ebe­nen agie­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­lan­des­ge­richt in den hier

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Die euro­pa­recht­lich unzu­läs­si­gen Bei­hil­fen

Bei der Ver­ar­bei­tung und Besei­ti­gung von Schlacht­tier­ab­fäl­len han­delt es sich um eine Tätig­keit, für die der kom­mer­zi­el­le Ver­ur­sa­cher und nicht die All­ge­mein­heit die Kos­ten zu tra­gen haben, sodass für eine staat­li­che Finan­zie­rung, wie sie die von einem Zweck­ver­band von sei­nen Mit­glie­dern erho­be­ne Umla­ge dar­stellt, kein Raum ver­bleibt. Da die Umla­ge­zah­lun­gen

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Amts­haf­tung und Kom­mu­nal­auf­sicht

Aus der Kom­mu­nal­auf­sicht des Staa­tes kön­nen sich auch gegen­über einem kom­mu­na­len (Vor-)Zweckverband Amts­pflich­ten zur sach­ge­mä­ßen Aus­übung die­ser Auf­sicht erge­ben (im Anschluss an Senats­ur­teil vom 12. Dezem­ber 2002 – III ZR 201/​01, BGHZ 153, 198). Die sich aus einer Ver­let­zung die­ser Pflich­ten erge­ben­den Amts- oder Staats­haf­tungs­an­sprü­che eines Vor-Zweck­­ver­­­bands gehen auf den

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Mit­glied­schaft in einem Zweck­ver­band

Die ein­sei­ti­ge Kün­di­gung eines Zweck­ver­bands­mit­glieds setzt einen wich­ti­gen Grund vor­aus. Da ein Zweck­ver­band als juris­ti­sche Per­son zur Erfül­lung des gemein­sa­men Inter­es­ses aller Mit­glie­der am Ver­bands­zweck geschaf­fen wor­den und auf Dau­er ange­legt ist, ist eine Kün­di­gung nur zuläs­sig, wenn die Inter­es­sen des aus­tritts­wil­li­gen Ver­bands­mit­glieds das Inter­es­se an sei­nem Ver­bleib im Ver­band

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Das Spon­so­ring des Was­ser­ver­sor­gungs-Zweck­ver­ban­des

Ein Zweck­ver­band ist auf die Auf­ga­ben beschränkt, für die er gegrün­det wur­de (hier: die öffent­li­che Was­ser­ver­sor­gung). Image­pfle­ge und Kun­den­wer­bung sind für die Wahr­neh­mung die­ser Auf­ga­be ohne Bedeu­tung, so dass der Zweck­ver­band sei­ne Ein­nah­men nicht für Spen­­den- oder Spon­so­ring­tä­tig­keit ver­wen­den darf. So hat das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt im Fall des Regio­na­len Zweck­ver­ban­des

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Über­gang eines Betriebs­teils

Die gesetz­li­chen Rege­lun­gen des § 613a BGB fin­den auch Anwen­dung, wenn nicht der gesam­te Betrieb, son­dern nur ein Betriebs­teil durch Rechts­ge­schäft erwor­ben wird. Dies setzt vor­aus, dass die erwor­be­nen Ele­men­te schon beim Betriebs­ver­äu­ße­rer eine Ein­heit dar­ge­stellt haben und die­se vom Erwer­ber iden­ti­täts­wah­rend fort­ge­führt wird. Damit ein Arbeits­ver­hält­nis auf den Betriebs­er­wer­ber

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Gemein­de und Land­kreis als gemein­sa­mer Schul­trä­ger

Ver­bands­ge­mein­de und Land­kreis kön­nen nicht gemein­sam Schul­trä­ger einer Real­schu­le plus sein, ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Damit kön­nen in dem hier vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall die Ver­bands­ge­mein­de Neu­­ma­gen-Dhron und der Land­kreis Bern­­kas­­tel-Wit­t­­lich kei­nen Schul­ver­band als Trä­ger der Frie­d­­rich-Spee-Real­­schu­­le plus bil­den. Die Frie­d­­rich-Spee-Real­­schu­­le plus ist aus der Fusi­on

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Bei­hil­fe per Zweck­ver­bands­um­la­ge

Zweck­ver­bands­um­la­gen für Gemein­las­ten sind kei­ne Bei­hil­fen im Sin­ne des uni­ons­recht­li­chen Bei­hil­fe­rechts, urteil­te jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­geicht in Leip­zig. Der beklag­te Zweck­ver­band Tier­kör­per­be­sei­ti­gung in Rhein­land Pfalz, im Saar­land, im Rhein­gau-Tau­­nus-Kreis und im Land­kreis Lim­burg-Weil­burg, ein nach rhein­­land-pfäl­zi­­schem Recht errich­te­ter Zweck­ver­band, besei­tigt für sei­ne Mit­glie­der und für wei­te­re Kom­mu­nen Schlacht­ab­fäl­le; dabei hält er

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Die gemein­sa­me Schu­le von Stadt und Kreis

Die Errich­tung eines Schul­ver­ban­des als gemein­sa­mer Schul­trä­ger zwi­schen einem Land­kreis und einer kreis­an­ge­hö­ri­gen Gemein­de ist zumin­dest in Rhein­­land-Pfalz nicht mög­lich. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier die Errich­tung eines Schul­ver­bands für die Trä­ger­schaft der „Frie­d­­rich-Spee-Real­­schu­­le plus Neu­­ma­gen-Dhron” zwi­schen der Ver­bands­ge­mein­de Neu­­ma­gen-Dhron und dem Land­kreis Bern­­kas­­tel-Wit­t­­lich als unzu­läs­sig beur­teilt. Geklagt hat­te

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Wirt­schafts­ver­hal­ten eines öffent­lich-recht­li­chen Ver­ban­des

Ein Wirt­schafts­ver­hal­ten eines öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Ver­ban­des kann nur dann vom Gericht gerügt wer­den, wenn die im Ein­zel­fall gewähl­te Lösung sach­lich schlecht­hin unver­tret­bar ist, Das setzt etwa vor­aus, dass die Kos­ten für den Ver­band in erkenn­ba­rer Wei­se eine grob unan­ge­mes­se­ne Höhe errei­chen oder das Wirt­schafts­ver­hal­ten mit den gesetz­lich zuge­wie­se­nen Auf­ga­ben erkenn­bar nicht

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Gemein­de­zweck­ver­bän­de und Bür­ger­be­geh­ren in Baden-Würt­tem­berg

Ange­le­gen­hei­ten von Gemein­de­zweck­ver­bän­den kön­nen nicht unmit­tel­bar zum Gegen­stand von Bür­ger­ent­schei­den gemacht wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart die Kla­ge auf Zulas­sung eines Bür­ger­ent­scheids über die Ansied­lung eines Logis­tik­zen­trums der Fir­ma Boss im Gebiet „Gro­ßer Forst“ auf der Gemar­kung der Stadt Nür­tin­gen abge­wie­sen. Der Klä­ger ist einer der

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