Abgabe von Zytostatika an ambulant behandelte Patienten - durch ein gemeinnütziges Plankrankenhaus

Abga­be von Zyto­sta­ti­ka an ambu­lant behan­del­te Pati­en­ten – durch ein gemein­nüt­zi­ges Plan­k­ran­ken­haus

Für die Zurech­nung von Behand­lungs­leis­tun­gen mit Abga­be von Zyto­sta­ti­ka zum Zweck­be­trieb Kran­ken­haus ist es nicht erfor­der­lich, dass die Behand­lung von Pati­en­ten des Kran­ken­hau­ses durch einen ermäch­tig­ten Arzt als Dienst­auf­ga­be inner­halb einer nicht­selb­stän­di­gen Tätig­keit erbracht wird. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in dem Fall der Trä­ge­rin eines gemein­nüt­zi­gen Plan­k­ran­ken­hau­ses, bei dem

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Krebsmedikamente im Rahmen einer ambulanten Krankenhausbehandlung - und die abgerechnete Umsatzsteuer

Krebs­me­di­ka­men­te im Rah­men einer ambu­lan­ten Kran­ken­haus­be­hand­lung – und die abge­rech­ne­te Umsatz­steu­er

Der Bun­des­ge­richts­hof hat ent­schie­den, dass eine – tat­säch­lich nicht ange­fal­le­ne – Umsatz­steu­er, die für pati­en­ten­in­di­vi­du­ell her­ge­stell­te Zyto­sta­ti­ka im Rah­men einer ambu­lan­ten Kran­ken­haus­be­hand­lung sei­tens der Apo­the­ke des Kran­ken­hau­ses in Über­ein­stim­mung mit der Sicht­wei­se der maß­geb­li­chen Ver­kehrs­krei­se als Teil der geschul­de­ten Ver­gü­tung berech­net wor­den ist, unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen – abzüg­lich des nach­träg­lich

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Die steuerfreie ambulante Krebsbehandlung im Krankenhaus

Die steu­er­freie ambu­lan­te Krebs­be­hand­lung im Kran­ken­haus

Die Ver­ab­rei­chung von Zyto­sta­ti­ka im Rah­men einer ambu­lant in einem Kran­ken­haus durch­ge­führ­ten ärzt­li­chen Heil­be­hand­lung, die dort indi­vi­du­ell für den ein­zel­nen Pati­en­ten in einer Apo­the­ke die­ses Kran­ken­hau­ses her­ge­stellt wer­den, ist als ein mit der ärzt­li­chen Heil­be­hand­lung eng ver­bun­de­ner Umsatz (ent­ge­gen Abschn. 100 Abs. 3 Nr. 4 UStR 2005 und Abschn. 4.14.6 Abs. 3 Nr.

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Krebsmedikamente aus der Krankenhausapotheke

Krebs­me­di­ka­men­te aus der Kran­ken­haus­apo­the­ke

Die Abga­be von Zyto­sta­ti­ka durch die Kran­ken­haus­apo­the­ke an ambu­lant behan­del­te Pati­en­ten des Kran­ken­hau­ses zur unmit­tel­ba­ren Ver­ab­rei­chung im Kran­ken­haus ist dem Zweck­be­trieb Kran­ken­haus zuzu­rech­nen. Dies gilt auch dann, wenn die Ermäch­ti­gung zur Durch­füh­rung ambu­lan­ter Behand­lun­gen nicht dem Kran­ken­haus im Wege einer sog. Insti­tuts­er­mäch­ti­gung, son­dern dem Chef­arzt des Kran­ken­hau­ses erteilt wird, der

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Zulassungspflicht für Zytostatika-Lösungen

Zulas­sungs­pflicht für Zyto­sta­ti­ka-Lösun­gen

Ein in Deutsch­land nicht zuge­las­se­nes Fer­tig­arz­nei­mit­tel wird durch Hin­zu­ga­be von Koch­salz­lö­sung, um eine Injek­ti­on vor­neh­men zu kön­nen, nicht zu einem zulas-sungs­­frei­en Rezep­tur­arz­nei­mit­tel. Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich damit erst­mals – und mit Aus­wir­kun­gen für eine Viel­zahl ver­gleich­ba­rer Fäl­le im Bun­des­ge­biet – mit der Reich­wei­te der Zulas­sungs­pflicht für das Inver­kehr­brin­gen von Arz­nei­mit­teln

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Ambulante Chemotherapien

Ambu­lan­te Che­mo­the­ra­pi­en

Ambu­lan­te Che­mo­the­ra­pi­en in einem von einem gemein­nüt­zi­gen Trä­ger geführ­ten Kran­ken­haus sind nicht steu­er­pflich­tig. Nach­dem das , urteil­te das Finanz­ge­richt Müns­ter nun zur Fra­ge der Kör­per­schaft­steu­er und Gewer­be­steu­er und befand eine sol­che in einem Kran­ken­haus durch­ge­führ­te ambu­lan­te Che­mo­the­ra­pi­en auch inso­weit als nicht steu­er­pflich­tig, wie die zur Behand­lung ein­ge­setz­ten Zyto­sta­ti­ka durch die

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