Auf­klä­rungs­hil­fe – und die eige­ne Tat­be­tei­li­gung

Nach § 46b Abs. 1 Satz 3 StGB muss sich im Fall des Abs. 1 Nr. 1 der Bei­trag des Beschul­dig­ten zur Auf­klä­rung über den eige­nen Tat­bei­trag hin­aus erstre­cken, wenn er an der auf­ge­deck­ten Tat als Täter oder Teil­neh­mer betei­ligt war [1].

Auf­klä­rungs­hil­fe – und die eige­ne Tat­be­tei­li­gung

Dies ist nicht der Fall, wenn sich die – im Wesent­li­chen – gestän­di­ge Ein­las­sung des Ange­klag­ten nur auf die eige­ne Tat­be­tei­li­gung bezieht.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. Juli 2020 – 1 StR 132/​20

  1. vgl. Fischer, StGB, 67. Aufl., § 46b Rn. 13 mwN[]