Aus­schluss der Öffent­lich­keit im Straf­ver­fah­ren – und ihre Über­prü­fung in der Revi­si­on

Nach § 171b Abs. 5 GVG i.V.m. § 336 Satz 2 StPO ist die gericht­li­che Ent­schei­dung dar­über der revi­si­ons­ge­richt­li­chen Kon­trol­le ent­zo­gen, ob die in § 171b Abs. 1 bis 4 GVG nor­mier­ten tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für einen Aus­schluss der Öffent­lich­keit im Ein­zel­fall vor­la­gen.

Aus­schluss der Öffent­lich­keit im Straf­ver­fah­ren – und ihre Über­prü­fung in der Revi­si­on

Dies hin­dert jedoch nicht die Über­prü­fung der Fra­ge, ob eine gene­rel­le Befug­nis besteht, die Öffent­lich­keit wäh­rend eines bestimm­ten Ver­fah­rens­ab­schnitts aus­zu­schlie­ßen1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Dezem­ber 2016 – 1 StR 487/​16

  1. vgl. bzgl. Ver­le­sung der Ankla­ge­schrift: BGH, Urteil vom 21.06.2012 – 4 StR 623/​11, BGHSt 57, 273 ff. Rn. 7; bzgl. der Schluss­an­trä­ge: BGH, Beschluss vom 12.11.2015 – 2 StR 311/​15, NStZ 2016, 180 []