Ban­den- und gewerbs­mä­ßi­ger Betrug – und der Urteilstenor

Wird Betrug kumu­la­tiv ban­denund gewerbs­mä­ßig began­gen, liegt nicht ledig­lich ein nur für die Straf­zu­mes­sung bedeut­sa­mes Regel­bei­spiel vor; viel­mehr ent­hält § 263 Abs. 5 StGB einen Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand, der die Tat zum Ver­bre­chen hochstuft.

Ban­den- und gewerbs­mä­ßi­ger Betrug – und der Urteilstenor

Ist aber ein eige­ner Straf­tat­be­stand mit beson­de­ren Qua­li­fi­ka­ti­ons­merk­ma­len ver­wirk­licht, hat das Tat­ge­richt dies im Urteils­te­nor durch Auf­füh­rung die­ser Qua­li­fi­ka­ti­ons­merk­ma­le zum Aus­druck zu brin­gen [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 8. August 2019 – 1 StR 214/​19

  1. BGH, Beschluss vom 25.04.2007 – 1 StR 181/​07 Rn. 8 mwN[]