Ban­den­dieb­stahl – und die Gewerbs­mä­ßig­keit

§ 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StGB tritt hin­ter § 244 StGB zurück.

Ban­den­dieb­stahl – und die Gewerbs­mä­ßig­keit

Gewerbs­mä­ßig­keit der Tat­be­ge­hung kann aber gege­be­nen­falls als Straf­zu­mes­sungs­as­pekt berück­sich­tigt wer­den.

Von Gewerbs­mä­ßig­keit ist aus­zu­ge­hen, wenn der Täter in der Absicht han­delt, sich durch wie­der­hol­te Tat­be­ge­hung eine fort­lau­fen­de Ein­nah­me­quel­le von eini­ger Dau­er und eini­gem Umfang zu ver­schaf­fen. Liegt die­se Absicht vor, ist bereits die ers­te Tat als gewerbs­mä­ßig began­gen ein­zu­stu­fen, auch wenn es ent­ge­gen der ursprüng­li­chen Absicht des Täters nicht zu wei­te­ren Taten kommt 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 14. Juni 2017 – 2 StR 14/​17

  1. vgl. BGH, Urteil vom 17.06.2004 – 3 StR 344/​03, BGHSt 49, 177, 181[]