Beson­ders schwe­re räu­be­ri­sche Erpres­sung

Schwe­re Miss­hand­lun­gen nach Voll­endung einer Raub­tat kön­nen, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einem aktu­el­lem Urteil ent­schied, den Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit.a StGB nur dann erfül­len, wenn sie wei­ter­hin von Zueig­nungs- oder Berei­che­rungs­ab­sicht getra­gen sind, ins­be­son­de­re der Beu­te­si­che­rung oder der Erlan­gung wei­te­rer Beu­te die­nen 1.

Beson­ders schwe­re räu­be­ri­sche Erpres­sung

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 26. März 2009 – 5 StR 31/​09

  1. im Anschluss an BGHSt 20, 194; BGH NJW 2008, 3651, zur Ver­öf­fent­li­chung in BGHSt bestimmt[]