Beteiligung an einer gefährlichen Körperverletzung

Die mittäterschaftliche Beteiligung an einer (gefährlichen) Körperverletzung setzt einen Tatbeitrag voraus, der zwar nicht in der eigenhändigen Vornahme von Verletzungshandlungen bestehen, für die Tat jedoch objektiv förderlich sein1.

Beteiligung an einer gefährlichen Körperverletzung

Dieser Tatbeitrag muss ebenso wie der auf die gemeinsame Begehung der Tat gerichtete Tatentschluss auf Grundlage einer nachprüfbaren Beweiswürdigung festgestellt werden.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 5. Juli 2017 – 2 StR 512/16

  1. BGH, Urteil vom 05.02.1986 – 2 StR 640/85, BeckRS 1986, 31101559 []