Betrug – und die Ban­de

Der Begriff der Ban­de setzt den Zusam­men­schluss von min­des­tens drei Per­so­nen vor­aus, die sich auf­grund einer aus­drück­li­chen oder still­schwei­gen­den Abre­de ver­bun­den haben, künf­tig für eine gewis­se Dau­er meh­re­re selb­stän­di­ge Taten des Betru­ges zu bege­hen 1.

Betrug – und die Ban­de

Dabei ist es unschäd­lich, wenn die­se Taten für ein­zel­ne Tat­be­tei­lig­te auf Grund eines ein­heit­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­bei­tra­ges in Tat­ein­heit zuein­an­der ste­hen 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 19. April 2017 – 2 StR 290/​16

  1. vgl. Fischer, StGB, 64. Aufl., § 263 Rn. 211[]
  2. BGH, Urteil vom 17.06.2004 – 3 StR 344/​03, BGHSt 49, 177, 183[]