Beweis­an­trag – und die Bezeich­nung des Zeu­gen mit sei­nem Spitz­na­men

Ein Beweis­an­trag im Sin­ne des § 244 StPO kann auch vor­lie­gen, wenn der dort benann­te Zeu­ge nicht mit sei­nem vol­len Namen bezeich­net ist:

Beweis­an­trag – und die Bezeich­nung des Zeu­gen mit sei­nem Spitz­na­men

Ein Zeu­ge ist durch die Anga­be der genau­en ladungs­fä­hi­gen Anschrift, unter der nur eine Per­son mit die­sem Vor­na­men gemel­det ist, sowie durch die Anga­be des Spitz­na­mens hin­rei­chend indi­vi­dua­li­siert 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 2. Novem­ber 2016 – 2 StR 556/​15

  1. vgl. KK-Krehl, StPO, 7. Aufl., § 244, Rn. 79 mN z. Rspr.[]