Beweis­an­trag – und die Kon­ne­xi­tät von Bewei­s­tat­sa­che und Beweismittel

Zum Zusam­men­hang zwi­schen Bewei­s­tat­sa­che und Beweis­mit­tel nach der Neu­fas­sung von § 244 Abs. 3 Satz 1 StPO („Kon­ne­xi­tät“)1 hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genommen:

Beweis­an­trag – und die Kon­ne­xi­tät von Bewei­s­tat­sa­che und Beweismittel

Ein Beweis­an­trag liegt nach § 244 Abs. 3 Satz 1 StPO vor, wenn der Antrag­stel­ler ernst­haft ver­langt, Beweis über eine bestimmt behaup­te­te kon­kre­te Tat­sa­che, die die Schuld- oder Rechts­fol­gen­fra­ge betrifft, durch ein bestimmt bezeich­ne­tes Beweis­mit­tel zu erhe­ben und dem Antrag zu ent­neh­men ist, wes­halb das bezeich­ne­te Beweis­mit­tel die behaup­te­te Tat­sa­che bele­gen kön­nen soll.

Nach den bis­lang ganz über­wie­gend an die „Kon­ne­xi­tät“ zwi­schen Bewei­s­tat­sa­che und Beweis­mit­tel gestell­ten Anfor­de­run­gen muss aus dem Beweis­an­trag selbst klar wer­den, wes­halb das Beweis­mit­tel die Bewei­s­tat­sa­che bele­gen kön­nen soll.

Dies betrifft in aller Regel den Zeu­gen­be­weis. Das Merk­mal der „Kon­ne­xi­tät“ (im bis­lang über­wie­gend ver­stan­de­nen Sin­ne) for­dert, dass der Antrag erken­nen las­sen muss, wes­halb der Zeu­ge über­haupt etwas zu dem Beweis­the­ma bekun­den kön­nen soll, etwa weil er am Tat­ort war, in der Nach­bar­schaft wohnt oder eine Akte gele­sen hat2.

Kei­ner nähe­ren Dar­le­gung bedarf es, wenn sich der erfor­der­li­che Zusam­men­hang zwi­schen Bewei­s­tat­sa­che und Beweis­mit­tel – wie in vie­len Fäl­len – von selbst ver­steht3, etwa wenn – wie hier – ein Tele­fon­ge­spräch bewie­sen wer­den soll, das der Zeu­ge selbst geführt hat, oder ein Tref­fen mit dem Zeu­gen unter Beweis gestellt wird, das die­ser aus eige­nem Erle­ben schil­dern kann4. Nur dann, wenn ein sol­cher Zusam­men­hang nicht auf der Hand liegt, sind wei­te­re Aus­füh­run­gen im Beweis­an­trag not­wen­dig. Erfor­der­lich, aber auch aus­rei­chend ist die Dar­le­gung der Umstän­de, aus denen sich ergibt, war­um es dem Zeu­gen mög­lich sein kann, die Bewei­s­tat­sa­che zu bekun­den5. Je nach Sach­la­ge kann es dabei erfor­der­lich sein, die Wahr­neh­mungs­si­tua­ti­on des Zeu­gen vor Ort ganz kon­kret zu benen­nen, etwa wenn es um län­ger andau­ern­de Gesche­hens­ab­läu­fe geht6. Aus­füh­run­gen zur inhalt­li­chen Plau­si­bi­li­tät der Beweis­be­haup­tung kön­nen dage­gen vom Antrag­stel­ler in die­sem Zusam­men­hang nicht ver­langt wer­den7.

Weiterlesen:
Bewährung oder Beweisantrag

Soweit das Land­ge­richt davon aus­ge­gan­gen ist, dass sich der Beweis­an­trag dar­über hin­aus auch zu sol­chen Umstän­den ver­hal­ten muss, die ihn bei fort­ge­schrit­te­ner Beweis­auf­nah­me mit gegen­läu­fi­gen Beweis­ergeb­nis­sen den­noch plau­si­bel erschei­nen las­sen – was sich ins­be­son­de­re aus der Ableh­nungs­be­grün­dung ergibt: es sei nicht dar­ge­legt, war­um der Zeu­ge „etwas ganz ande­res als in der bis­he­ri­gen Beweis­auf­nah­me fest­ge­stellt, aus­sa­gen“ wer­de , trifft dies nicht zu. Denn sol­che wei­ter­ge­hen­den Anfor­de­run­gen an die Kon­ne­xi­tät, die die vom Land­ge­richt vor­ge­nom­me­ne Ein­stu­fung als blo­ßen Beweis­er­mitt­lungs­an­trag recht­fer­ti­gen könn­ten, wer­den von Geset­zes wegen nach der umfas­sen­den Neu­re­ge­lung des Beweis­an­trags­rechts durch das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Straf­ver­fah­rens vom 10.12.20198 nicht gestellt.

Der Geset­zes­text des § 244 Abs. 3 Satz 1 StPO („wes­halb das bezeich­ne­te Beweis­mit­tel die behaup­te­te Tat­sa­che bele­gen kön­nen soll“) legt nach sei­nem Wort­laut nicht nahe, dass der Antrag­stel­ler über die Dar­le­gung der Kon­ne­xi­tät im bezeich­ne­ten Sin­ne hin­aus wei­ter­ge­hen­de Umstän­de vor­tra­gen müs­se, die sei­nen Antrag – etwa bei fort­ge­schrit­te­ner Beweis­auf­nah­me mit bis­lang gegen­tei­li­gen Beweis­ergeb­nis­sen – „plau­si­bel“ erschei­nen las­sen9.

Die­se Aus­le­gung des Kon­ne­xi­täts­merk­mals ent­spricht auch dem Wil­len des Gesetz­ge­bers. Aus­weis­lich der Gesetz­ge­bungs­ge­schich­te und der Geset­zes­ma­te­ria­len hat er bei der Nor­mie­rung des Merk­mals „wes­halb das bezeich­ne­te Beweis­mit­tel die behaup­te­te Tat­sa­che bele­gen kön­nen soll“ ledig­lich die „Kon­ne­xi­tät“ im zuerst genann­ten, nicht aber die­je­ni­ge im „qua­li­fi­zier­ten“ Sin­ne im Blick gehabt10. Dies wird durch sei­ne ledig­lich auf sol­che Kon­stel­la­tio­nen abstel­len­den For­mu­lie­run­gen in den Geset­zes­ma­te­ria­li­en deut­lich. Dar­in heißt es11: „Um sol­chen Beweis­be­haup­tun­gen zu begeg­nen, die über­haupt nicht erken­nen las­sen, in wel­cher Wei­se das benann­te Beweis­mit­tel zur Klä­rung der Beweis­be­haup­tung bei­tra­gen kann, soll auch die Recht­spre­chung zur soge­nann­ten ‚Kon­ne­xi­tät‘ eines Beweis­an­trags ins Gesetz über­nom­men wer­den12. Der Beweis­an­trag muss danach den erfor­der­li­chen Zusam­men­hang (‚Kon­ne­xi­tät‘) zwi­schen Beweis­mit­tel und Bewei­s­tat­sa­che erken­nen las­sen. In der Begrün­dung des Beweis­an­trags soll ein nach­voll­zieh­ba­rer Grund dafür anzu­ge­ben sein, wes­halb mit dem bezeich­ne­ten Beweis­mit­tel die Beweis­be­haup­tung nach­ge­wie­sen wer­den kann13, wenn sich dies nicht ohne­hin von selbst ver­steht. Dem Beweis­an­trag soll bei­spiels­wei­se zu ent­neh­men sein, wes­halb ein Zeu­ge die Beweis­be­haup­tung aus eige­ner Wahr­neh­mung bestä­ti­gen kön­nen soll. Dadurch soll den Gerich­ten schon von Geset­zes wegen ins­be­son­de­re der Umgang mit sol­chen Bewei­ser­su­chen erleich­tert wer­den, die die unter Beweis gestell­te Tat­sa­che so unge­nau bezeich­nen, dass ihre Erheb­lich­keit nicht beur­teilt wer­den kann, oder die kei­nen kon­kre­ten Zusam­men­hang des bezeich­ne­ten Beweis­mit­tels mit der Bewei­s­tat­sa­che aufweisen.“

Weiterlesen:
Einziehungsanordnung - und die Bezeichnung der einzuziehenden Gegenstände

Eine der­ar­ti­ge Aus­le­gung wird auch der Sys­te­ma­tik und den Prin­zi­pi­en des Beweis­an­trags­rechts gerecht. Das Beweis­an­trags­recht garan­tiert den Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten als Aus­gleich für die domi­nie­ren­de Stel­lung des die Beweis­auf­nah­me bestim­men­den Gerichts ein star­kes Teil­ha­be­recht am Pro­zess der Wahr­heits­fin­dung in der Haupt­ver­hand­lung14. Es sichert die Sub­jekt­stel­lung des Ange­klag­ten in der Haupt­ver­hand­lung sowie sei­nen Anspruch auf recht­li­ches Gehör15 und ist eines der zen­tra­len Rech­te des Ange­klag­ten und der Ver­tei­di­gung16. Den Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten muss es auch mög­lich sein, sol­che Tat­sa­chen unter Beweis zu stel­len, deren Bestä­ti­gung durch das Beweis­mit­tel ledig­lich ver­mu­tet oder für mög­lich gehal­ten wird17. Zudem ist das Beweis­an­trags­recht vom Ver­bot der Beweis­an­ti­zi­pa­ti­on geprägt18. Der Antrag­stel­ler muss auch eine Tat­sa­che unter Beweis stel­len kön­nen, für deren Rich­tig­keit die bis­he­ri­ge Beweis­auf­nah­me kei­ne Anhalts­punk­te erge­ben hat und die unge­wöhn­lich oder unwahr­schein­lich erscheint19. Für das Vor­lie­gen eines Beweis­an­tra­ges kann es mit­hin nicht kon­sti­tu­ie­rend sein, dass der Antrag­stel­ler plau­si­bel macht, wes­halb das von ihm benann­te Beweis­mit­tel trotz gege­be­nen­falls ent­ge­gen­ste­hen­der bis­he­ri­ger Beweis­ergeb­nis­se die unter Beweis gestell­te Tat­sa­che bele­gen kön­nen soll20. Die Gren­zen wer­den inso­weit ledig­lich durch das Merk­mal der Ernst­haf­tig­keit21 und eine Antrag­stel­lung in Ver­schlep­pungs­ab­sicht (vgl. § 244 Abs. 6 Satz 2 StPO) gezogen.

An inso­weit etwa ent­ge­gen­ste­hen­der eige­ner Recht­spre­chung hält der Bun­des­ge­richts­hof nicht fest, an sol­che ande­rer Bun­des­ge­richts­ho­fe des Bun­des­ge­richts­hofs ist er ange­sichts der umfas­sen­den gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung des Beweis­an­trags­rechts nicht im Sin­ne von § 132 Abs. 2 GVG gebun­den22. Die Ent­schei­dung des 4. Straf­se­nats vom 10.03.202023 betraf einen Fall, bei dem im Beweis­an­trag die Wahr­neh­mungs­si­tua­ti­on des Zeu­gen nicht kon­kret genug geschil­dert wur­de; sie steht der hie­si­gen Aus­le­gung des­halb nicht tra­gend ent­ge­gen24.

Weiterlesen:
Die Kosten des Strafverfahrens - und die außergewöhnlich hohen Sachverständigenkosten

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 1. Sep­tem­ber 2021 – 5 StR 188/​21

  1. Auf­ga­be von BGHSt 52, 284[]
  2. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 16.03.2021 – 5 StR 35/​21; vom 08.07.2014 – 3 StR 240/​14, NStZ 2015, 295; vom 04.12.2012 – 4 StR 372/​12, NStZ 2013, 476; vom 03.11.2010 – 1 StR 497/​10, NStZ 2011, 169 f.; vom 17.11.2009 – 4 StR 375/​09, Stra­Fo 2010, 152; Urtei­le vom 14.08.2008 – 3 StR 181/​08, NStZ 2009, 171; vom 15.12.2005 – 3 StR 201/​05, NStZ 2006, 585; vom 28.11.1997 – 3 StR 114/​97, BGHSt 43, 321, 329 ff.; vom 08.12.1993 – 3 StR 446/​93, BGHSt 40, 3, 6; hier­zu näher auch Wid­mai­er, NStZ 1993, 602, 603; Sen­ge, NStZ 2002, 225, 230 f.; Schnei­der in FS Eisen­berg, 2009, 609, 618 ff.; Knau­er, Stra­Fo 2012, 475; Hadamitz­ky, Stra­Fo 2012, 297, 302 ff.; Rose, NStZ 2014, 128; LR-StPO/­Be­cker, 27. Aufl., § 244 Rn. 113 f.; Münch­Komm-StPO/­Trü­g/Ha­be­tha, § 244 Rn. 134 ff.; KK-StPO/­Krehl, 8. Aufl., § 244 Rn. 82 ff.; Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 64. Aufl., § 244 Rn. 21a ff.; SSW-StPO/­Sät­te­le, 4. Aufl., § 244 Rn. 99; Dall­mey­er in Als­berg, Der Beweis­an­trag im Straf­pro­zess, 7. Aufl., Rn. 121 ff. jeweils mwN[]
  3. vgl. BGH, Beschluss vom 15.01.2014 – 1 StR 379/​13, NStZ 2014, 282[]
  4. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 17.11.2009 – 4 StR 375/​09, BGHR StPO § 244 Abs. 6 Beweis­an­trag 47; vom 16.03.2021 – 5 StR 35/​21[]
  5. vgl. BGH, Beschluss vom 24.03.2014 – 5 StR 2/​14, NStZ 2014, 351[]
  6. vgl. BGH, Beschluss vom 10.03.2020 – 4 StR 640/​19[]
  7. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 04.12.2012 – 4 StR 372/​12, NStZ 2013, 476; vom 17.11.2009 – 4 StR 375/​09, BGHR StPO § 244 Abs. 6 Beweis­an­trag 47; Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 64. Aufl., § 244 Rn. 21c[]
  8. BGBl. I S. 2121[]
  9. vgl. dem­ge­gen­über aber – soge­nann­te „qua­li­fi­zier­te Kon­ne­xi­tät“ – BGH, Urteil vom 10.06.2008 – 5 StR 38/​08, BGHSt 52, 284; Beschluss vom 24.06.2008 – 5 StR 238/​08; vom 03.11.2010 – 1 StR 497/​10, NStZ 2011, 169 f.; kri­tisch gegen­über die­ser Erwei­te­rung des Kon­ne­xi­täts­er­for­der­nis­ses BGH, Urteil vom 14.08.2008 – 3 StR 181/​08, NStZ 2009, 171; Beschluss vom 04.12.2012 – 4 StR 372/​12, NStZ 2013, 476; LR-StPO/­Be­cker, 27. Aufl., § 244 Rn. 113; Münch­Komm-StPO/­Trü­g/Ha­be­tha, § 244 Rn. 136; Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 64. Aufl., § 244 Rn. 21c; KK-StPO/­Krehl, 8. Aufl., § 244 Rn. 82; SK-StPO/­Fris­ter, 5. Aufl., § 244 Rn. 57; Ventz­ke, NStZ 2011, 301; ders. StV 2009, 655, 657 f.; Schnei­der, NStZ 2012, 169; ders. FS Eisen­berg, 2009, 609, 628 f.; Beulke/​Witzigmann, StV 2009, 58; Fezer, HRRS 2008, 457, 458 f.; Habetha/​Trüg, GA 2009, 406, 420 f.; Trüg StV 2013, 66; ders., Stra­Fo 2010, 139; Jahn StV 2009, 663, 664 f.; Sturm, Stra­Fo 2009, 410; Eidam, JR 2008, 520[]
  10. aus­führ­lich Schäub­le, NStZ 2020, 377, 379; vgl. auch Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 64. Aufl., § 244 Rn. 21c; Günt­ge, Stra­Fo 2021, 92, 97 f.[]
  11. BT-Drs.19/14747 S. 33 f.[]
  12. vgl. BGH, Beschluss vom 19.09.2007 – 3 StR 354/​07, StV 2008, 9 f.; Beschluss vom 20.07.2010 – 3 StR 218/​10, Stra­Fo 2010, 466[]
  13. ver­glei­che BGH, Beschluss vom 03.11.2010 – 1 StR 497/​10, NStZ 2011, 169 f. mit wei­te­ren Nach­wei­sen[]
  14. vgl. Mos­ba­cher, GS Wid­mai­er, 2013, 79[]
  15. vgl. BVerfG, Beschluss vom 29.11.1983 – 1 BvR 1313/​82, BVerfGE 65, 305, 307 mwN[]
  16. Münch­Komm-StPO/­Trü­g/Ha­be­tha, § 244 Rn. 13[]
  17. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 16.03.2021 – 5 StR 35/​21; vom 11.04.2013 – 2 StR 504/​12, NStZ 2013, 536, 537; vom 04.12.2012 – 4 StR 372/​12, NStZ 2013, 476; Urteil vom 15.12.2005 – 3 StR 201/​05, NStZ 2006, 585[]
  18. vgl. BGH, Beschluss vom 16.03.2021 – 5 StR 35/​21; näher Münch­Komm-StPO/­Trü­g/Ha­be­tha, § 244 Rn. 2; LR-StPO/­Be­cker, 27. Aufl., § 244 Rn. 183 ff.[]
  19. vgl. BGH, Beschluss vom 04.12.2012 – 4 StR 372/​12, NStZ 2013, 476 mwN[]
  20. Mey­er-Goß­ner/­Sch­mitt, StPO, 64. Aufl., § 244 Rn. 21c[]
  21. vgl. dazu näher BGH, Beschluss vom 16.03.2021 – 5 StR 35/​21[]
  22. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 14.07.1998 – 4 StR 273/​98, BGHSt 44, 121, 124; vom 24.10.2001 – 1 StR 163/​01, NStZ 2002, 160[]
  23. BGH, Beschluss vom 10.03.2020 – 4 StR 640/​19[]
  24. vgl. aber auch Günt­ge, Stra­Fo 2021, 92, 97[]

Bild­nach­weis:

Weiterlesen:
Außervollzugsetzung des Haftbefehls - und die Verfassungsbeschwerde