Beweis­an­trags­rü­gen – und die erfor­der­li­che Begrün­dung

Beweis­an­trags­rü­gen sind schon dann unzu­läs­sig im Sin­ne des § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO, wenn die Beweis­an­trä­ge, deren Ableh­nung als rechts­feh­ler­haft bean­stan­det wird, nicht voll­stän­dig ein­schließ­lich ihrer Begrün­dung vor­ge­tra­gen wer­den 1.

Beweis­an­trags­rü­gen – und die erfor­der­li­che Begrün­dung

Das Revi­si­ons­ge­richt kann ohne deren Kennt­nis die Begründ­etheit der behaup­te­ten Ver­stö­ße nicht über­prü­fen 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 29. August 2018 – 1 StR 489/​17

  1. vgl. BGH, Urteil vom 17.07.2014 – 4 StR 78/​14, NStZ 2014, 604[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 23.06.2016 – 5 StR 210/​16[]