Beweiswürdigung – Beweisdokumentation

Es ist nicht geboten, für jede einzelne Feststellung – sei sie mit Blick auf den Tatvorwurf und dessen Ahndung noch so unerheblich – einen Beleg in den Urteilsgründen zu erbringen.

Beweiswürdigung – Beweisdokumentation

Denn dies stellt sich lediglich als überflüssige Beweisdokumentation dar1.

Handelt es sich hingegen – wie die Feststellungen zur subjektiven Tatseite – um für den Schuld- und Rechtsfolgenausspruch wesentliche Umstände, so kann auf eine tragfähige Beweiswürdigung regelmäßig nicht verzichtet werden2.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 16. November 2017 – 3 StR 469/17

  1. vgl. BGH, Beschlüsse vom 25.07.2017 – 3 StR 111/17, juris; vom 04.10.2017 – 3 StR 145/17[]
  2. vgl. BGH, Beschluss vom 02.11.2016 – 3 StR 356/16 7; BeckOK StPO/Peglau, § 267 Rn. 26[]