Brand­stif­tung – und der Ver­si­che­rungs­be­trug

Der (ver­such­te) Betrug zum Nach­teil der Ver­si­che­rung, der durch die (beson­ders schwe­re) Brand­stif­tung ermög­licht wer­den soll­te, stellt eine ande­re Straf­tat im Sin­ne des § 306b Abs. 2 Nr. 2 StGB dar 1.

Brand­stif­tung – und der Ver­si­che­rungs­be­trug

Dass § 306b StGB eine Straf­rah­men­ver­schie­bung in min­der schwe­ren Fäl­len nicht vor­sieht, beruht auf einer von der Recht­spre­chung hin­zu­neh­men­den Ent­schei­dung des Gesetz­ge­bers, der sich damit inner­halb des ver­fas­sungs­recht­lich zuläs­si­gen gesetz­ge­be­ri­schen Beur­tei­lungs­spiel­raums bewegt 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 15. März 2016 – 4 StR 7/​16

  1. BGH, Urtei­le vom 18.06.2008 – 2 StR 141/​08, NStZ 2008, 571; vom 14.11.2013 – 3 StR 336/​13, NStZ 2014, 404, 406[]
  2. vgl. BGH, Urteil vom 14.11.2013 – 3 StR 336/​13, NStZ 2014, 404, 406 mwN[]