Brand­stif­tung – und die Kon­kur­ren­zen

Die Tat­be­stän­de der ver­such­ten Brand­stif­tung mit Todes­fol­ge (§§ 306c, 22 StGB) und der (voll­ende­ten) schwe­ren Brand­stif­tung (§ 306a Abs. 1 StGB) ste­hen im Ver­hält­nis der Tat­ein­heit zuein­an­der 1.

Brand­stif­tung – und die Kon­kur­ren­zen

Dem­ge­gen­über tritt die ver­such­te beson­ders schwe­re Brand­stif­tung (§ 306b Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1 StGB) im Wege der Geset­zes­kon­kur­renz hin­ter die ver­such­te Brand­stif­tung mit Todes­fol­ge (§ 306c StGB) zurück, weil der Unrechts­ge­halt der Hand­lung inso­weit schon erschöp­fend vom Straf­tat­be­stand des § 306c StGB erfasst ist 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 28. Novem­ber 2017 – 2 StR 350/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 31.08.2004 – 1 StR 347/​04, JR 2005, 127 mit Anm. Wolff[]
  2. zum Ver­hält­nis von § 306b StGB und § 306c StGB vgl. Fischer, StGB, 64. Aufl. § 306c Rn. 7[]