BTM-Lie­fe­rung jetzt – und die Zah­lung erst bei der nächs­ten Lie­fe­rung

Auch meh­re­re suk­zes­si­ve BTM-Lie­fe­run­gen kön­nen eine Tat­ein­heit bil­den.

BTM-Lie­fe­rung jetzt – und die Zah­lung erst bei der nächs­ten Lie­fe­rung

Wickelt ein Täter Betäu­bungs­mit­tel­ge­schäf­te der­ge­stalt ab, dass er mit dem Erlös aus dem vor­an­ge­gan­ge­nen Abver­kauf der von ihm erwor­be­nen Betäu­bungs­mit­tel den nächs­ten Ankauf begleicht, so führt die Über­schnei­dung der Aus­füh­rungs­hand­lun­gen, die sich dar­aus ergibt, dass die Dro­gen­lie­fe­rung durch einen Kurier des Ver­käu­fers zugleich der Über­mitt­lung des Ent­gelts für die vor­an­ge­gan­ge­ne Betäu­bungs­mit­tel­lie­fe­rung dient, nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs dazu, dass die auf die jewei­li­gen Han­dels­men­gen bezo­ge­nen Bewer­tungs­ein­hei­ten des Han­del­trei­bens im Wege der gleich­ar­ti­gen Ide­al­kon­kur­renz mit­ein­an­der ver­knüpft sind 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 21. Febru­ar 2018 – 2 StR 374/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 13.01.2016 – 4 StR 322/​15, NStZ 2016, 420 f. mwN