Das sicher­ge­stell­te Amphet­amin in der Straf­zu­mes­sung

Bei der Straf­zu­mes­sung ist zu Guns­ten des Ange­klag­ten zu berück­sich­ti­gen, dass die Betäu­bungs­mit­tel, die er zum gewinn­brin­gen­den Wei­ter­ver­kauf erwor­ben hat­te, sicher­ge­stellt wur­den und des­halb nicht in den Ver­kehr gelang­ten.

Das sicher­ge­stell­te Amphet­amin in der Straf­zu­mes­sung

Dabei han­delt es sich wegen des damit ver­bun­de­nen Weg­falls der von Betäu­bungs­mit­teln übli­cher­wei­se aus­ge­hen­den Gefahr für die All­ge­mein­heit um einen bestim­men­den Straf­zu­mes­sungs­grund, der bei der Straf­be­mes­sung zu beach­ten und grund­sätz­lich gemäß § 267 Abs. 3 Satz 1 Halb­satz 2 StPO in den Urteils­grün­den anzu­füh­ren ist 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Juni 2017 – 3 StR 476/​16

  1. st. Rspr.; vgl. etwa BGH, Beschluss vom 08.02.2017 – 3 StR 483/​16 4 mwN[]