Dea­ler mit Waf­fen­fai­ble

Ein Mit­sich­füh­ren von Waf­fen beim uner­laub­ten Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln liegt vor, wenn der Täter eine Schuss­waf­fe bewusst gebrauchs­be­reit in der Wei­se bei sich hat, dass er sich ihrer jeder­zeit bedie­nen kann.

Dea­ler mit Waf­fen­fai­ble

Der Wil­le des Täters, die Waf­fe im Fall eines Über­griffs Drit­ter im Zusam­men­hang mit dem Dro­gen­han­del oder des Zugriffs von Ermitt­lungs­be­am­ten tat­säch­lich ein­zu­set­zen, ist nicht erfor­der­lich 1, es genügt viel­mehr das Bewusst­sein der Ver­füg­bar­keit der Waf­fe.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 25. Novem­ber 2015 – 2 StR 165/​15

  1. vgl. BGH, Urteil vom 22.08.2012 – 2 StR 235/​12, BGHR BtMG § 30a Abs. 2 Mit­sich­füh­ren 1[]